Profimannschaft 07.03.2018, 09:13 Uhr
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MONSCHEIN ÜBER TRAINER LETSCH: „ER WEIß WAS ER WILL“

Thomas Letsch ist noch keine zwei Wochen Chefcoach des FK Austria Wien und bei der Mannschaft schon voll und ganz angekommen. Das beweist das Heim-2:0 gegen den WAC und ebenso der Eindruck, den die Spieler vom neuen Trainer gewonnen haben. „Er hat einen Plan und vermittelt uns sehr gut, was er von uns sehen möchte“, sagt Christoph Monschein.

© Bildagentur Zolles KG Monschein über Trainer Letsch: „Er weiß was er will“

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Dass der Stürmer im ersten Match unter Letsch gleich in der Startelf stand, hat den Wiener sehr gefreut. „Wenn ein neuer Trainer kommt, werden die Karten immer neu gemischt“, meint Monschein, der sich für das Vertrauen nicht nur mit dem Assist zum wichtigen 2:0 durch Dominik Prokop bedankt hat.

„Wer die Tore schießt, ist egal – Klub-Ziel im Vordergrund“

„Der Sieg gibt Selbstvertrauen und dass wir alle zusammen gut gespielt haben, ist ebenfalls positiv“, resümiert der 25-Jährige, der nach Doppelpass mit Prokop diesmal als Vorbereiter glänzte.

„Wichtig ist, dass wir drei Punkte holen, dass wir unser Ziel mit dem Verein erreichen. Das steht voll und ganz im Vordergrund“, betont Monschein, der sich mit Prokop privat gut versteht und mit ihm in der Freizeit viel unternimmt. Dieses Verhältnis sehe man dann eben auch auf dem Platz im Match.

Monschein war gegen den WAC viel unterwegs, hat Kilometer gemacht, sich angeboten, die gegnerische Abwehr beschäftigt. „Wie er sich im Finish mit seinem gefühlten 50. Sprint eine Chance erarbeitete, verdient Respekt“, sagte Letsch über seinen Stürmer.

„Es fühlt sich gut an“

Die Worte des 49-Jährigen tun unserem Mittelstürmer gut. Jedes Lob, das man erhalte, helfe, gebe Selbstvertrauen. „Trotzdem muss ich mich weiter beweisen – im Training und von Woche zu Woche“, sagt „Monschi“, dem die Spielanlage gegen die Wolfsberger behagte.

„Ich denke, mir kommt das schnelle Umschaltspiel sehr entgegen, weil darauf auch früher bei der Admira viel Wert gelegt wurde. Das ist für meinen Spielstil eigentlich perfekt, es fühlt sich gut an.“

Der Wiener kann sich aber ebenso gut vorstellen, gemeinsam mit Kevin Friesenbichler in einem Zwei-Mann-Sturm zu spielen. „Wieso nicht? Mit ihm verstehe ich mich auch gut. Jeder hat seine Stärken. Zusammen könnten wir sehr gefährlich sein“, glaubt Monschein, der in der aktuellen Liga-Saison fünfmal getroffen hat.

Heimspiel gegen St. Pölten im Fokus

Der volle Fokus der Mannschaft gilt jetzt nur dem Heimspiel gegen SKN St. Pölten (Samstag, 18:30 Uhr, Happel-Stadion). „Wir müssen auf uns schauen, unsere Qualität von Runde zu Runde auf den Platz bringen und das Maximum herausholen. Am Ende werden wir sehen, was rauskommt“, betont Monschein.

Zuletzt haben unsere Violetten in St. Pölten 0:1 (29.11.2017) verloren, wobei „Monschi“ nach 66 Minuten für Prokop eingewechselt wurde. Am 17.9.2017 im Pater kam der 25-Jährige im Finish für Friesenbichler und fixierte den Endstand zum 5:1-Triumph. Es war übrigens Lederers SKN-Debüt.

Seit beim kommenden Gegner sein Ex-Trainer Oliver Lederer der Coach ist, hat sich unser Mann mit der Nummer 14 auf dem Trikot die Niederösterreicher ein paar Spiele angesehen. „Unter Lederer spielen sie einen besseren Fußball als vorher. Das wird keine leichte Partie für uns“, sagt Monschein.

Eine persönliche Zwischenbilanz

Der im Sommer 2017 von der Admira zur Austria gewechselte Stürmer hält nach 35 Pflichtspielen bei neun Toren und zwei Assists. In der Liga (5 Tore/2 Assists) stand er neunmal in der Startelf, kam in 22 Partien zu insgesamt 946 von möglichen 1.980 Einsatzminuten.

In zehn Europacup-Partien brachte es der schnelle und bewegliche Offensivmann auf 448 Minuten (4 Tore). „Als Angreifer will man viele Tore schießen. Es hätten auch ein bisschen mehr sein können. Ich erinnere mich an ein paar Chancen, die ich nicht verwertet habe, vielleicht aber an einem anderen Tag genützt hätte“, sagt der Liesinger.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FK Austria Wien 0 0
1. TSV Prolactal Hartberg 0 0
1. SV Mattersburg 0 0
1. SKN St. Pölten 0 0
1. SK Rapid Wien 0 0
1. SK Puntigamer Sturm Graz 0 0
1. RZ Pellets WAC 0 0
1. LASK 0 0
1. FC Wacker Innsbruck 0 0
1. FC Red Bull Salzburg 0 0
1. FC Flyeralarm Admira 0 0
1. CASHPOINT SCR Altach 0 0
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