ÖFB-Cup 04.04.2017, 08:16 Uhr
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AUSTRIANER WOLLEN IM CUP-DUELL MIT ADMIRA REVANCHE NEHMEN

Nach FC Admira ist vor FC Admira. Dem Duell des FK Austria Wien mit den Südstädtern am Samstag in der tipico-Bundesliga folgt am Mittwoch (18:00 Uhr/live Puls4) im Ernst-Happel-Stadion eine Neuauflage. Diesmal geht es um den Aufstieg ins ÖFB-Samsung-Cup-Semifinale.

© Bildagentur Zolles KG Austrianer wollen im Cup-Duell mit Admira Revanche nehmen

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„Wir wollen ins Endspiel kommen und dann dort auch gewinnen. Das ist seit Saisonbeginn unser Ziel“, sagt Tarkan Serbest vor der zweiten Aufgabe der ersten englischen Woche im Jahr 2017. Es sei ein gute Chance, auf kürzestem Weg (6 Spiele) in den Europacup zu kommen, merkt unser 22-jähriger Mittelfeldspieler an.

Nach dem enttäuschenden 0:2 am Samstag und dem Rückfall auf den vierten Tabellenplatz sind die Schützlinge von Cheftrainer Thorsten Fink doppelt „heiß“, sie wollen Revanche nehmen. „So ein Resultat ist nicht zufriedenstellend. Je früher das nächste Match ansteht, desto besser“, meint Lukas Rotpuller, der am Freitag 26 Jahre wurde.

Nach dem jüngsten Liga-Auftritt muss die Mannschaft eine Reaktion, ein anderes Gesicht zeigen. Fink und die Betreuer haben am Sonntag mit den Spielern die Niederlage analysiert. „Wir sind die ersten 20 Minuten jeweils gut in die Spielhälften gestartet. Das müssen wir zweimal über 45 Minuten zeigen“, betont Rotpuller.

Rotpuller: „Vorne torgefährlicher und hinten aufmerksamer sein“

Dazu müsse man im vorderen Drittel torgefährlicher werden und hinten aufmerksamer sein, um Konter der Admiraner zu verhindern, appelliert der Burgenländer. Kapitän Alexander Grünwald pflichtet Rotpuller bei, er sagt: „Wir müssen zwingender vors Tor kommen und vor allem dürfen wir nicht aus Einwürfen Treffer bekommen.“

Grünwald lobt aber auch die Südstädter: „Sie haben es taktisch sehr gut gemacht. Sie sind nach ihrer Führung teilweise auch sehr tief gestanden und damit haben sie uns das Leben sehr schwer gemacht.“ Dass das violette Selbstvertrauen nicht so wie gewünscht da sei wie bei einem Sieg, liege auf der Hand und sei verständlich. 

„Wir haben unsere Fehler genau aufgearbeitet und wollen es am Mittwoch besser machen“, verspricht Serbest und zählt auf, was sich gegenüber Samstag ändern muss, um Erfolg zu haben: „Das Umschaltspiel von Offensive auf Defensive, das Pressen nach Ballverlust und das höhere Stehen in der Defensive, sich nicht so weit nach hinten fallen zu lassen“.

Grünwald: „Unser Ziel und Anspruch muss der Aufstieg sein“

Dennoch gibt es bei allem Respekt vor dem Gegner und dem 0:2 für Grünwald über den Aufsteiger keine großen Diskussionen. „Wir spielen zuhause und natürlich muss es unser Ziel sein, gegen die Admira zu gewinnen. Das ist auch unser Anspruch“, erklärt der 27-Jährige, der im laufenden Cup noch nicht getroffen hat, aber mit acht Toren vor Kevin Friesenbichler (7) im aktuellen Kader unser bester Cupschütze ist.

In den Saisonen seit 2011/12 ist die Austria in ihrem „Lieblingsbewerb“ in vier von fünf Fällen zumindest immer ins Semifinale eingezogen. Und spielte zweimal um die Trophäe. 2013 unterlagen wir FC Pasching 0:1 und 2015 RB Salzburg 0:2 n.V. Im Vorjahr verloren wir gegen den Titelverteidiger im Semifinale 2:5 in Salzburg.

Den letzten von insgesamt 27 Cup-Titeln holten die Veilchen am 24.5.2009 übrigens im Endspiel gegen die Admira. Durch ein 3:1 (1:1, 0:0) nach 120 Minuten im Mattersburger Pappel-Stadion dank Toren von Rubin Okotie (59.) und Milenko Acimovic (94., 100.). Als einziger vom heutigen FAK-Kader war damals unser derzeit verletzter Einser-Kapitän Robert Almer dabei.