Bundesliga 19.08.2017, 13:00 Uhr
© Bildagentur Zolles KG © Bildagentur Zolles KG

PIRES: „MATTERSBURG IST GENAUSO WICHTIG WIE OSIJEK“

Der FK Austria Wien hat unter Trainer Thorsten Fink gegen den SV Mattersburg in acht Meisterschaftsspielen 22 von 24 möglichen Punkten (28:5 Tore) geholt. Am Sonntag (19:00 Uhr) zum Abschluss der 5. tipico-Bundesliga-Runde sollte im Pappelstadion mit dem Rückenwind des UEL-Auftritts in Osijek die Ausbeute „25 von 27“ lauten.

© Bildagentur Zolles KG Pires: „Mattersburg ist genauso wichtig wie Osijek“

Alle Ticket-Informationen zu den nächsten Bundesliga-Spielen der Veilchen sowie zum UEL-Play-off-Rückspiel findet ihr hier.

Vom jüngsten 3:0 im Burgenland ist von den drei Torschützen nur Felipe Pires übriggeblieben. Torschützenkönig Larry Kayode hat die Veilchen verlassen, Alex Grünwald ist mit einem Knorpelschaden länger außer Gefecht. „Das Spiel gegen Mattersburg ist genauso wichtig wie das in Osijek“, mahnt der Brasilianer vollste Konzentration ein.

Man wolle so weitermachen wie zuletzt und Gas geben, sagt der linke Flügelflitzer. „Gott sei Dank sind wir jetzt wieder gut drauf“, betont der 22-Jährige, der in den bisherigen vier Ligapartien wie Osman Hadzikic, Heiko Westermann und der „Abgänger“ Petar Filipovic über die volle Distanz im Einsatz war und gute Leistungen geboten hat.

Beim 2:1 in Larnaka gegen AEL Limassol war er Matchwinner mit je einem Tor und einem Assist, beim 2:2 im Derby bereitete er einen Treffer vor, um gegen den LASK nach Pass von Christoph Monschein den 2:0-Endstand zu fixieren. „Es ist immer gut zu treffen, für den Moment bin ich zufrieden“, zieht der Südamerikaner Zwischenbilanz.

Pires und Salamon über Gegner SVM

Mattersburg verfüge über eine starke Mannschaft mit großen Spielern vorne, diese würden mit langen und hohen Bällen immer wieder forciert, weiß Felipe um die Gefährlichkeit von Stefan Maierhofer und Co. Der lange Stürmer hat in den bisherigen fünf Pflichtspielen schon fünf Mal getroffen!

Thomas Salamon zeigt vor Maierhofer Respekt. „Er ist stets umtriebig, er probiert zu provozieren mit seiner Spielweise. Am besten nicht darauf eingehen, ihn nachlaufen lassen – das wäre das Beste“, sagt der Defensivmann, der dem Niederösterreicher Qualitäten attestiert: „Auf ihn muss man immer aufpassen!“

SVM ist nicht auf Maierhofer beschränkt, es ist das Kollektiv, das stark macht. Die Burgenländer haben im Kalenderjahr 2017 mit 34 Zählern die zweitmeisten Punkte geholt und vor eigenem Publikum 2017 erst drei Niederlagen (7-0-3), zuletzt 2:3 am 6.8. gegen Sturm Graz, kassiert.

Was auch ein Verdienst von Trainer Gerald Baumgartner ist, der seit Jänner 2017 auf der SVM-Bank sitzt, früher bekanntlich bei der Austria war. „Mit ihm ist auf jeden Fall neue Euphorie eingezogen, werden viele Spiele gewonnen. Das Pappel-Stadion ist wieder zu einer Festung geworden“, meint Salamon, der in Stöttera, ums Eck von Mattersburg, daheim ist.

Auswärts musste sich die Baumgartner-Elf zuletzt mit einem 0:0 in St. Pölten gegen Schlusslicht SKN begnügen. Dabei ließen die Burgenländer erstmals seit dem Wiederaufstieg in einem Spiel keinen einzigen Schuss auf ihr Tor zu. Salamon erwartet einen harten Fight, ist aber guter Dinge, da man zuletzt besser in Schuss gekommen ist.

Salamon: „Wollen Serie gegen SVM natürlich ausbauen“

Gegen die Mattersburger ist die Austria seit März 2012 insgesamt 13 Liga-Spiele (12-1-0) ungeschlagen. „Natürlich wollen wir diese Serie ausbauen, nach dem LASK und Osijek nachlegen und den zweiten Saisonsieg in der Liga landen“, kündigt der Blondschopf an.

Salamon, der früher für den SVM 58 Pflichtspiele (5 Tore/5 Assists) bestritten hat, kam im violetten Dress bisher auf 64 Einsätze (3/9). In dieser Saison hält er in der Meisterschaft bei einem Spiel (Startelf beim Heim-2:3 gegen SK Sturm). Er ist stets da, wenn man ihn braucht. Seine Leistungen haben dazu beigetragen, dass sein Vertrag in diesem Sommer verlängert wurde.

Was sagt „Sala“ zu seiner aktuellen Situation zu Beginn des laufenden Spieljahres? „Sie ist wie vorige Saison. Ich hoffe, dass ich wieder meine Einsätze erhalte, wenn der Trainer aufgrund der vielen Spiele in der zum Greifen nahen Europa League-Gruppe rotiert.“ Der Trainer, so der 28-Jährige, könne auf ihn immer setzen. „Ich habe immer sein Vertrauen gerechtfertigt.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 19 44
2. FC Red Bull Salzburg 19 42
3. SK Rapid Wien 19 31
4. FC Flyeralarm Admira 19 28
5. LASK 19 26
6. CASHPOINT SCR Altach 19 25
7. FK Austria Wien 19 23
8. SV Mattersburg 19 18
9. RZ Pellets WAC 19 16
10. SKN St. Pölten 19 7
» zur Gesamttabelle