Profimannschaft 20.07.2017, 09:50 Uhr

WESTERMANN: „GIBT NICHTS SCHÖNERES ALS ENGLISCHE WOCHEN“

Für den FK Austria Wien geht am Sonntag (16:30 Uhr) auswärts gegen den SCR Altach die Punktejagd in der tipico-Bundesliga 2017/18 los. Es ist der Auftakt zu einem dichten Programm für die Veilchen. Bis 6. August, also innerhalb von 15 Tagen, absolvieren sie gleich fünf Spiele.

Westermann: „Gibt nichts Schöneres als englische Wochen“

Hier findet ihr alle Ticket-Infos zu den kommenden Spielen der Veilchen.

Alle Informationen zu unseren violetten Abo-Angeboten findest du hier.

Alle Veilchen, die sich ihr Abo bzw. Doppelabo bis 26. Juli sichern können gratis zum Q3-Heimspiel. Alle infos dazu findest du hier.

Für Debütant Heiko Westermann, unseren erfahrenen Innenverteidiger, ist das kein Problem. Ganz im Gegenteil, der Neue freut sich darauf: „Ja, es wird ziemlich heftig werden. Aber für einen Fußballer gibt es nichts Schöneres. Nur einmal die Woche zu spielen ist doch ein bisschen zäh!“

Der EM-Zweite von 2008 hat sich über den ersten Gegner bereits ein Bild gemacht. Der Deutsche hat die Vorarlberger in der ersten Runde der UEFA-Europa-League-Quali via TV gesehen und will sie, wenn er dazu Zeit findet, am Donnerstag beim Zweitrunden-Rückspiel abermals beobachten.

„Haben die Qualität, in Altach zu gewinnen“

Dass der Gegner dann schon vier Pflichtspiele mehr als wir in den Beinen hat, spielt für Westermann keine Rolle: „Wir sollten uns auf uns konzentrieren. Wir sind gut auf die Altacher vorbereitet. Wir haben die Qualität, sie zu schlagen.“

Wichtig war für Westermann und Co, dass sie sich nach dem Cup in den knapp zehn Tagen bis zum Liga-Start gut vorbereiten. „Nicht nur auf das Spiel in Altach, sondern auf die komplette Herbstsaison“, betont er nach der Aufarbeitung der 120-minütigen Cup-Partie mit Blick auf unseren Terminkalender.

Aus Ebreichsdorf nahmen die Violetten das Positive mit. „Wir sind eine Runde weiter, das war das Wichtigste“, betont Westermann. Geärgert hat den 27-fachen DFB-Teamspieler jedoch sein gegen den ASK im Elferschießen vergebener Penalty. „Ich wollte den Ball höher platzieren, vielleicht hat die Kraft etwas gefehlt“, schildert er.

„UEL-Gruppen-Einzug wäre für Klub, Stadt und mich super“

Der Vater zweier Töchter hat wie seine Mitspieler neben dem guten Start in die Liga das erste Saisonziel im Fokus. „Für den Klub, die Stadt und mich wäre es eine super Sache, wenn wir wieder in die Gruppenphase der UEFA Europa League einziehen“, sagt er. Bis zu seinem Geburtstag am 14.8. könnte die erste Hürde genommen sein.

Seit Westermann bei der Austria ist, südlich von Wien eine Wohnung bezog, hat er von seinen Kollegen schon zu „75 Prozent die Namen“ im Kopf. Cheftrainer Thorsten Fink kennt er ja schon aus gemeinsamen Zeiten beim Hamburger SV. Er sei für ihn der „beste Trainer, den ich je hatte“.

„Fink aus mehreren Gründen mein bester Trainer“

Aus mehreren Gründen. Er habe einen Plan, das sei immer das Wichtigste. „Fink ist menschlich ein super Typ. Was enorm wichtig ist als Trainer, die gute Ansprache an die Spieler, ein gutes Verhältnis zu ihnen“, erklärt der Abwehrhüne die Vorzüge seines Landsmannes.

Es spreche für sich, was er geleistet hat. Das bewies der Ex-Bayern-Spieler seit seinem Engagement auch als Austria-Feldherr im Sommer 2015. Der 49-Jährige führte uns auf Anhieb als Liga-Dritter wieder in die UEL-Gruppenphase, steigerte sich heuer zum Vizemeistertitel samt neuerlicher UEL-Qualifikation.

Vorfreude auf neue Generali-Arena hat auch Heiko erfasst

Westermann spürt bereits die Vorfreude auf die Rückkehr vom Happel-Stadion in unsere neue und moderne Generali-Arena auf. Im Modell hat der 33-Jährige dieses „Schmuckkästchen“ bereits gesehen und war beeindruckt.

„Und wenn man in der Kabine mit den Jungs darüber redet, merkt man, dass sich wirklich jeder darauf riesig freut“, erzählt Heiko in unserem temporären burgenländischen Landessportzentrum VIVA in Steinbrunn.

Mitspieler über Westermann: „Eine Bereicherung“

Westermann und Co. schwärmen von der neuen Generali-Arena und unsere Spieler sind von dem Neuen, den sie Heiko rufen, angetan, haben ihn gut integriert. „Er bringt eine immense Erfahrung mit. Er wird uns auf jeden Fall weiterhelfen“, sagt Kapitän Alex Grünwald.

„Er wird uns sicher weiterbringen. Er ist eine Bereicherung, weil er ein Routinier ist und in verschiedenen Ländern schon viel erlebt hat“, meint Stürmer Kevin Friesenbichler.