Bundesliga 19.07.2017, 12:06 Uhr
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VIZEMEISTER MIT NEUEM ASS IM ÄRMEL NACH ALTACH

Thorsten Fink hat im Angriff ein neues Ass im Ärmel. Das könnte am Sonntag (16:30 Uhr) zum Ausklang der ersten Runde der tipico-Bundesliga auswärts gegen SCR Altach vielleicht stechen. Christoph Monschein bringt nämlich eine 100-Prozent-Torquote gegen die Vorarlberger mit.

© Bildagentur Zolles KG Vizemeister mit neuem Ass im Ärmel nach Altach

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Unser neue Stürmer hat mit seinem Ex-Klub FC Admira seit 2016 zweimal gegen die Rheindorfer gespielt, einmal gewonnen (2:1) und einmal (1:1) remisiert. Und dabei vor allem jeweils wichtige Treffer erzielt. Mit seinem Siegestor bzw. Ausgleichstor sicherte er seinem Team vier Punkte.

„Das ist eine Serie, die ich sicher nicht beenden, sondern fortsetzen will“, sagt der Wiener, der in der Cashpoint-Arena vor seinem insgesamt 40. Einsatz in der obersten Spielklasse (bisher 12 Tore/5 Assists) steht. „Ich hoffe, dass ich spielen darf“, fügt der Neue hinzu.

© Bildagentur Zolles KG Christoph Monschein ist schon voll bei den Veilchen angekommen.

Monschein vor 40. Liga-Spiel: „Altach ist heimstark“

„Monschi“, wie er gerufen wird, zeigt vor dem Duell mit dem Euro-Fighter Respekt. „Altach ist heimstark, das wir kein leichtes Spiel. Wir werden versuchen unser Spiel aufzuziehen und dann glaube ich, dass wir am Ende mit drei Punkten heimfahren werden“, nennt der Rechtsfuß die violetten Erwartungen.

Alle wissen, dass es immer besser ist, mit einem Erfolgserlebnis in die Meisterschaft zu starten. Das sei gut für das Selbstvertrauen, für den Kopf und spiele eine große mentale Rolle, meint der 24-Jährige mit einem Blick auf das dichtgedrängte Programm der Veilchen zu Saison-Beginn.

© Bildagentur Zolles KG Gegen seinen Ex-Klub Ebreichsdorf kam er zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz.

Fünf Spiele innerhalb von 15 Tagen

Da warten innerhalb von 15 Tagen (23.7. bis 6.8.) fünf Partien auf die Austria. Nach dem Match gegen den „Winterkönig“ 2016/17 folgt der erste Auftritt in der UEL-Quali (27.7.), kommt Sturm Graz (30.7./16:30 Uhr) ins Happel-Stadion, geht das Quali-Rückspiel (3.8.) in Szene und steigt auswärts das Derby (6.8./16:30 Uhr).

„Wenn wir in den ersten Runden gleich ein paar Siege einfahren, wäre das optimal“, sagte der Stürmer, der im Cup gegen Ebreichsdorf sein Pflichtspiel-Debüt gegeben hat. Er war ab der Verlängerung für Kevin Friesenbichler eingewechselt worden. Er habe alles versucht, der Mannschaft zu helfen, zu treffen oder ein Tor vorzubereiten, resümiert Monschein seinen 50. Pflichtspiel-Einsatz als Bundesliga-Kicker und das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub.

„Ich habe aus Ebreichsdorf positive Erinnerungen mitgenommen. Dort hatte ich eine wirklich schöne Zeit, habe ich jetzt meine Austria-Premiere gegeben. Und unser Aufstieg war das Wichtigste “, freute sich Monschein nach dem doch holprigen Saisonstart mit violettem Happy End des Favoriten und Rekord-Cupsiegers.

Im Trainingszentrum Steinbrunn fühlt sich Monschein sichtlich wohl.

„Konkurrenz ist normal auf diesem Niveau“

‚Monschi‘ kämpft nicht nur mit Friesenbichler, sondern auch mit Larry Kayode ums Leiberl als Solospitze. Das ist für den Wiener kein Problem: „Das ist in jeder Mannschaft so. Bei Admira waren auch andere Stürmer da. Konkurrenz ist normal auf diesem Niveau.“

„Friese“ ist mehr der Strafraumspieler, Monschein der Angreifer, der mehr in die Tiefe geht. „Natürlich hat Friese seine Qualitäten in anderen Bereichen als ich. Wir werden aber alle auf genügend Spiele kommen. Ich werde mein Bestes geben und alles dafür tun“, betont Monschein.

Für ihn sprechen seine Schnelligkeit, seine Wendigkeit und seine Laufwege in die Tiefe. Freilich hat der Ex-Admiraner noch Potenzial nach oben. Das Spiel mit dem Rücken zum Tor und das Körperliche könne man noch verbessern, da sei immer noch etwas drinnen, gibt er zu.

Mit der Austria möchte er seinen Fußball-Traum fortsetzen. Ziel sei es auf alle Fälle, die Salzburger zu ärgern. „Wir wollen ihnen mehr Widerstand leisten als vorige Saison. Wir haben ein super Team, die Stimmung ist top, die Vorbereitung war sehr gut“, blickt der Stürmer optimistisch in die Zukunft. „Ich glaube, dass heuer für uns viel drinnen ist“, erklärt Monschein.

Coach Thorsten Fink baut auf seine neue Nummer 14.

Mit Nummer 14 zu einem Traum

„Monschi“ erzielte seine zwei Tore für die Admira gegen Altach mit der Rückennummer 14 – noch ein gutes Omen. Diese Zahl ziert auch jetzt sein Austria-Trikot. „Die 14 war erstens frei und ich habe sie gewählt, weil ich sie seit der U7 beim SC Brunn/Gebirge hatte. Nur beim ASK hatte ich eine andere Nummer“, erzählt er.

Der Wiener verriet noch eine Geschichte über seinen rasanten Aufstieg, der innerhalb von 19 Monaten von den Ebreichsdorfer Amateuren zu den violetten Profis führte. „Ich habe nie den Blick gehabt, dass ich einmal Profi werde oder in die Bundesliga komme. Ich wollte anfänglich einfach nur schauen, was möglich ist, mich sportlich verbessern. Beim ASK ist alles aufgegangen. Das ist ein Traum“, gesteht der Torjäger.