Profimannschaft 06.07.2017, 13:42 Uhr

ROBERT ALMER GIBT SICH KÄMPFERISCH

Nach der dritten OP geht es dem seit Oktober verletzten Torhüter den Umständen entsprechend gut. „Im Verhältnis zu den beiden anderen Operationen geht es mir jetzt vergleichsweise am besten. Die Schmerzen halten sich in Grenzen und ich hoffe, dass das jetzt passt und ich schon bald wieder voll an meinem Comeback arbeiten kann“, schildert Robert Almer.

Robert Almer gibt sich kämpferisch

Die etatmäßige Nummer eins im Tor des FK Austria Wien wird in den nächsten Wochen gemeinsam mit Sportphysiotherapeut Christoph Lichtenecker und Lucas Venuto in Steinbrunn an seiner Reha arbeiten. Der brasilianische Flügelspieler, der im April auch einen Kreuzbandriss erlitt, trainierte zuletzt in Brasilien - in enger Abstimmung mit der medizinischen Abteilung der Austria – ist aber mittlerweile bereits wieder nach Österreich zurückgekehrt.

Der Leidensweg von Almer ist schon um einiges länger. Nach dem Kreuz- und Seitenbandriss im Oktober beim Spiel in Rom wurde im Februar ein Eingriff am Meniskus vorgenommen, im Juni verursachte dann ein Knorpel im Kniegelenk immer wieder Probleme. Deshalb wurde die bereits dritte OP binnen neun Monaten notwendig.

Das sind die nächsten Schritte

Sportphysiotherapeut Christoph Lichtenecker erklärt die aktuelle Situation beim Team-Torhüter: „Die Schwellung sieht schon sehr gut aus. Im Kraftbereich können wir jetzt aber erst einmal kaum arbeiten, weil der Knorpel jetzt regenerieren muss. Radfahren und Übungen im Wasser werden zunächst im Fokus stehen.“ Vier bis sechs Wochen verträgt das Knie nun sehr wenig Belastung.

Die ganze Situation ist für Almer mental nicht einfach: „Natürlich ist das schwierig für mich. Ursprünglich habe ich gedacht, ich kann mit der Vorbereitung wieder einsteigen. Dann kam die Operation im Februar. Danach hatte ich im Frühjahr immer leichte Schmerzen. Deshalb konnte ich auch kaum zusätzliche Muskelmasse aufbauen. Jetzt spüre ich auch eine gewisse Erleichterung, weil ich jetzt weiß, was die Ursache war.“