Bundesliga 28.07.2017, 14:18 Uhr
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FINK: ‚WIR WISSEN, WIR KÖNNEN DAS BESSER‘

Die Austria bestreitet am Sonntag um 16:00 Uhr gegen Sturm Graz ihr erstes Bundesliga-Heimspiel der Saison 2017/18. Cheftrainer Thorsten Fink und Tarkan Serbest analysieren die Ausgangssituation vor dem Schlagerspiel der zweiten Runde. AG-Vorstand Markus Kraetschmer spricht über den aktuellen Stand rund um Larry Kayode.

© Bildagentur Zolles KG Fink: ‚Wir wissen, wir können das besser‘

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Der Saisonstart verlief nicht nach Wunsch, drei Tage nach dem 0:0 im UEL-Q3-Hinspiel gegen AEL Limassol und sieben Tage nach der 0:3-Niederlage gegen Altach sollen nun in der Meisterschaft die ersten drei Punkte her. „Wir sind noch nicht in der Form, in der wir uns das vorstellen. Das sieht jeder. Jeder weiß aber auch, dass wir das besser können“, betont Thorsten Fink.

Vor allem aus der zweiten Halbzeit gegen AEL Limassol konnte Thorsten Fink durchaus auch positive Erkenntnisse ziehen: „Positiv war die Abwehrarbeit insgesamt. Wir haben aus dem Spiel heraus nicht viel zugelassen. Heiko Westermann hat die Abwehr gut stabilisiert. Wir müssen uns steigern. Ich glaube aber auch, dass wir uns von Spieltag zu Spieltag steigern.“

Tarkan Serbest sieht die englischen Wochen positiv: „Es ist gut, dass wir viele Spiele hintereinander haben, es gibt uns die Möglichkeit, es sofort wieder besser zu machen.“ Fink ergänzt: „In englischen Wochen kann man vor allem über Video-Analysen viel machen. Das tun wir.“

Personalsituation

Jens Stryger Larsen und Ismael Tajouri-Shradi haben Adduktorenprobleme und sind für Sonntag fraglich. Ansonsten fehlen die Langzeitverletzten Robert Almer, Lucas Venuto und Vesel Demaku.

Zu einem möglichen Einsatz von Stürmer Larry Kayode sagt Fink: „Wir alle wissen, dass Larry Angebote hat von anderen Vereinen. Er ist einfach mental nicht ganz bereit, um seine Leistung abzurufen. Ich muss darauf achten, was das Beste für den Klub und die Mannschaft ist. Wir geben aber keinen Spieler her, wenn sich keine Win-Win-Situation ergibt. Ich glaube, dass es sich im Laufe der nächsten Wochen entscheiden wird. Wenn wir ihn nicht abgeben, wird auch klar sein, dass er sich zu hundert Prozent auf die Austria fokussieren muss.“

AG-Vorstand Markus Kraetschmer ergänzt: „Letzte Woche war eine Delegation von Alaves in Wien. Wir haben verhandelt, waren aber weit davon entfernt, eine Lösung zu finden. Mittlerweile gibt es den einen oder anderen Interessenten mehr, die Angebote sind aber viel zu niedrig, um sich im Detail damit auseinanderzusetzen.“