Europacup 02.08.2017, 08:13 Uhr
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ALMER ALS MOTIVATOR: „DARF KOPF NIE IN DEN SAND STECKEN“

Unser verletzter Einser-Kapitän Robert Almer macht seinen Mitspielern Mut für den schweren Gang nach Zypern zum Q3-Rückspiel in der UEFA Europa League am Mittwoch (18:00 Uhr MEZ) in Larnaka. „Man darf den Kopf nie in den Sand stecken, schon gar nicht so früh in der Saison“, appelliert unser ÖFB-Torhüter

© Bildagentur Zolles KG Almer als Motivator: „Darf Kopf nie in den Sand stecken“

Es sei gut, sagt der Steirer, dass es nur drei Tage nach dem 2:3 daheim gegen Sturm Graz gleich weitergeht. „Man hat da nicht viel Zeit über negative Dinge nachzudenken. Jetzt steht das nächste wichtige Spiel für den Klub gegen AEL Limassol an. Da müssen alle auf diese nächste Aufgabe voll fokussiert sein.“

Almer ein Paradebeispiel für positives Denken

Nicht das Negative, vier sieglose Pflichtspiele, sondern das Positive sollen seine Kollegen ins Gepäck für den Flug nach Zypern mitnehmen. „Die letzten zehn Minuten gegen Sturm waren ganz gut, auch von den Chancen her. Daran muss man sich festhalten“, empfiehlt Almer, der fast immer bei Heimspielen die Kabine aufsucht.

Der Routinier ist nach seiner Knieverletzung und seinen OPs ja ein Paradebeispiel für positives Denken. Er war vorige Woche beim Arzt und erhielt ein positives Feedback. „Es schaut so weit gut aus. Nun heißt es wieder Muskelaufbau. Ich kann jetzt mehr machen als Radfahren“, erzählt der 33-Jährige.

De Paula weiß: „Natürlich müssen wir besser werden“

David de Paula, der gegen Sturm Graz für den verletzten Jens Stryger-Larsen zum Einsatz kam, hat das Positive jedenfalls in seinem Koffer verstaut. „Wir haben am Sonntag bis zur letzten Sekunde gekämpft und hatten nach der Pause Torchancen. Mit dieser Mentalität und Einstellung müssen wir weitermachen“, sagt der Spanier.

Soll oder kann heißen, über den Kampf auch wieder zur spielerischen Linie zurückfinden. „Natürlich müssen wir besser werden, dann können wir den Aufstieg ins Play-off schaffen“, glaubt der Rechtsverteidiger. Hinten müsse man aber konzentrierter sein, Fehler minimieren und härter arbeiten.

„Treten in Larnaka an, um zu siegen“

Der Baske tritt die Reise auf die Mittelmeerinsel mit Optimismus an. „Wir haben vielleicht den kleinen Vorteil, dass ein Remis mit einem Tor für uns reicht. Wir treten aber dort an, um zu siegen“, meint der Allrounder. Ob er oder wieder Stryger-Larsen spielen wird, entscheide der Trainer. Und ergänzend: „Ich hoffe, dass Jens wieder fit wird.“

Hinten gutstehen, kein Tor bekommen und vorne mindestens ein Tor erzielen, lautet für Petar Filipovic die einfache Aufstiegsformel auf Zypern nach dem 0:0 vor einer Woche im Wiener Hinspiel. So sieht die Theorie aus, in der Praxis ist eine Leistungssteigerung dringend gefragt.

Filipovic: „Weiterkommen, egal wie“

„Wir müssen versuchen, das 2:3 gegen Sturm Graz abzuhaken. Wichtig ist das Weiterkommen. Egal, wie“, betont unser Innenverteidiger. Der in Hamburg geborene Deutsch-Kroate stuft die Qualität der Veilchen höher ein als die des Gegners und sagt: „Ich habe Vertrauen in unsere Mannschaft und denke, dass wir es schaffen werden.“ Den Unterschied wollen Filipovic und Co am Mittwoch im Stadion Antonis Papadopoulos beweisen.

Gegen einen Vertreter aus Zypern hat Vizemeister Austria im Europacup (ohne UI-Cup) noch nie gespielt, könnte die Premiere mit dem Aufstieg feiern. AEL, der Liga-Vierte der vorigen Saison, ist seit nunmehr schon acht Pflichtspielen (6-2-0/seit 30.4.) unter dem neuen Trainer Bruno Baltazar ungeschlagen.

Der Portugiese, der am Sonntag 41 Jahre wird, hat seinen Job erst im April angetreten und seitdem in 13 Partien nur zwei Niederlagen (8-3-2) hinnehmen müssen. Die Meisterschaft auf der Mittelmeerinsel startet erst am 19. August. Die Violetten haben nach einem Heim-Remis in sechs von 13 K.o.-Duellen in der Fremde den Aufstieg geschafft.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 12 28
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 12 16
7. CASHPOINT SCR Altach 12 16
8. RZ Pellets WAC 12 12
9. SV Mattersburg 12 7
10. SKN St. Pölten 12 2
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