Profimannschaft 22.05.2017, 14:34 Uhr

ALMER & VENUTO: DAS LACHEN KEHRT ZURÜCK

Der Weg zurück ist noch sehr lange und wahrscheinlich pflastern diesen auch noch einige Steine, aber schön langsam kommt etwas mehr Abwechslung in den Trainingsalltag von Robert Almer und Lucas Venuto.

Almer & Venuto: Das Lachen kehrt zurück

Beide sind mit schweren Knieverletzungen out (Venuto Kreuzbandriss, Almer Kreuz-, Seitenbandriss, Meniskus), freuen sich aber schon über kleinste Fortschritte im täglichen Leben. Während Venuto zwar noch Krücken benötigt, aber schon selber mit dem Auto fahren kann und damit selbstständig  zu Behandlungen nach Steinbrunn kommt, hat Almer für die eine oder andere Einheit schon wieder seine Fußballschuhe und die Tormannhandschuhe an.

„In den letzten zwei Wochen ist viel weitergegangen“, berichtet der Teamkeeper, der sich am 20.Oktober 2016 beim AS Rom so schwer verletzt hatte. Seit damals pendelte er zwischen der Reha in Deutschland und Österreich.

Almer trainiert in der Sommerpause voll durch

Anfang Juni hat er bei seinem Operateur in Augsburg erneut eine Testung, danach wird festgelegt, wie es mit seinem Trainingsprogramm weitergeht. „Ich bin auf den Fahrplan selber schon sehr gespannt“, sagt Almer, der nach wie vor mehr Muskelmasse im Oberschenkel  braucht. „Es fehlen noch drei Zentimeter.“ Deswegen verzichtet er in der Sommerpause auch auf einen Urlaub, wird lediglich mit der Familie drei, vier Tage zur Erholung einplanen. „Der Rest wird mit Training vollgestopft.“

Nach kleineren Rückschlägen im Verlauf der Reha konnte er jetzt wenigstens wieder mit leichtem Lauftraining beginnen. Sogar die eine oder andere Einheit auf dem Rasen mit Tormanntrainer Franz Gruber war schon dabei. „Aber nur ganz einfache Fangübungen, um das Gefühl zu behalten. Ich komme mir vor wie beim Kindertraining“, schmunzelt Almer.

Venuto und Almer beim Krafttraining

Venuto wird auch in Brasilien sein Programm absolvieren

Auch bei Lucas Venuto kehrt das Lächeln zurück. Er ist nach seiner Verletzung (23.04 im Derby) zwar noch auf einem weit niedrigeren Level beim Training, kämpft sich aber mit demselben Elan wie der Keeper zurück.

Venuto wird demnächst für vier Wochen heim nach Brasilien fliegen, absolviert dort aber in Abstimmung mit unserer medizinischen Abteilung sein Programm. Austria-Physio Christoph Lichtenecker: „Wir haben uns Infos über die Möglichkeiten vor Ort geholt und wissen, dass er dort auch in guten Händen sein wird. Und Lucas verspricht: „Ich werde dort von Montag bis Montag trainieren.“