Bundesliga 03.03.2017, 09:31 Uhr
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SV RIED – DER GEGNER IM PORTRÄT

Seit Mittwoch ist Neo-Coach Lassaad Chabbi in Amt und Würden. Die Oberösterreicher hoffen nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie auf den Trainer-Effekt.

© Bildagentur Zolles KG SV Ried – Der Gegner im Porträt

Ticket-Infos für das Auswärtsspiel in Ried (Samstag, 18:30 Uhr, live auf Sky). Alle Veilchen, die das Match gegen Ried daheim vor dem Fernseher verfolgen wollen, können das mit dem Streamingdienst Sky Ticket um 10 Euro auch ohne Sky-Abo.

Sieben der letzten acht Partien verloren

Alles neu im Innviertel: Seit einem Monat arbeitet Franz Schiemer als Sportdirektor bei der SV Ried und bereits in dieser Woche traf der 30-Jährige gemeinsam mit den anderen Vereins-Verantwortlichen eine wichtige Personal-Entscheidung. Nach langen Spekulationen wurde am Mittwoch verlautbart, dass Christian Benbennek durch Lassaad Chabbi, der den Erste-Liga-Klub Austria Lustenau coachte, ersetzt wird.

Die sportliche Bilanz des aktuellen Tabellenschlusslichts der tipico-Bundesliga ist wahrlich nicht berauschend. Seit unserem letzten Duell (19. November, im Ernst-Happel-Stadion, 2:0 für den FK Austria Wien), verloren die ‚Wikinger‘ sieben von acht Spielen, gewannen nur Anfang Dezember gegen Mattersburg (daheim mit 2:1).

© Bildagentur Zolles KG Christian Benbennek musste nach etwas mehr als einem halben Jahr in Österreich Abschied nehmen.

13 Runden Zeit für den Klassenerhalt

Am Donnerstag leitete Chabbi sein erstes Training, zwei Tage später wartet bereits das Duell mit den Veilchen. Für den 55-jährigen gebürtigen Tunesier ist es das erste Engagement in der Bundesliga. 13 Spiele haben die Innviertler noch Zeit, das Ruder herumzureißen. Aktuell liegt Ried am letzten Platz, punktegleich mit dem SV Mattersburg und vier Zähler hinter dem SKN St. Pölten.

Im Frühjahr setzte es für die Oberösterreicher bisher zwei knappe 0:1-Niederlagen gegen WAC und Admira Wacker, nur gegen RB Salzburg (daheim, 1:6) war die SV Ried chancenlos. Genug, um Trainer Christian Benbennek zu beurlauben. Der 44-jährige Deutsche war erst im Sommer in die österreichische Bundesliga gekommen, folgte damals auf Paul Gludovatz.