Profimannschaft 16.03.2017, 13:36 Uhr
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ALMER SPRICHT DER MANNSCHAFT FÜR DAS SALZBURG-MATCH MUT ZU

Am vergangenen Samstag drückte Robert Almer seinen Kollegen von der Tribüne des Happel-Stadions aus gegen den WAC erfolgreich die Daumen. Nun spricht der verletzte Einser-Kapitän über die Ausgangssituation vor dem Schlager (Sonntag, 16:30 Uhr) und die Europacup- und Titelchancen der Veilchen.

© Bildagentur Zolles KG Almer spricht der Mannschaft für das Salzburg-Match Mut zu

„Jeder Sieg ist wichtig, diesmal noch mehr, speziell für unsere nächste Aufgabe. Wir sind Salzburg ein bisschen nähergekommen. Die drei Punkte geben sicher Selbstvertrauen und wir werden mit breiter Brust hinfahren“, sagt Almer. Der FK Austria Wien liegt nach dem 1:1 der Bullen bei Admira vor der 26. Runde nur noch sechs Punkte hinter dem Meister.

Gelingt Geschenk an Geburtstagskind Almer?

Mit dem ersten vollen Erfolg über die Salzburger seit 21.9.2014 (3:2 auswärts) würden die Violetten ihrem Einser-Kapitän ein passendes Präsent machen, denn: Almer feiert einen Tag nach dem Schlagerspiel seinen 33. Geburtstag. Der verletzte Keeper wird seinen Mitspielern diesmal aus der Ferne die Daumen halten.

Das Ziel ist und bleibt eine erneute Europacup-Teilnahme in der kommenden Saison: „Natürlich wollen wir alle wieder international spielen. Solche Spiele wie in Trondheim, Trnava oder gegen Rom auswärts und in Wien vor einer großen Kulisse sind für jeden Spieler Höhepunkte. Dafür müssen wir bis zum Ende alles investieren“, appelliert der Steirer an seine Kollegen.

Mit einem Sieg in Schlagdistanz

Das Erreichen der UEFA-Europa-League-Quali, also Endrang zwei oder drei, hält Almer für durchaus machbar. Im Moment zeichnet sich ein Kampf zwischen SCR Altach, Sturm Graz und dem FK Austria Wien ab. Auf Tabellenführer RB Salzburg fehlen aktuell sechs Punkte, mit einem Sieg wären die Veilchen zehn Runden vor Schluss wieder voll in Schlagdistanz.

„Im Moment schaut es nicht so schlecht aus für uns“, sagt der Routinier, nachdem die Salzburger nach acht Ligasiegen in Serie am Samstag mit dem 1:1 in der Südstadt die ersten Zähler verloren. „Dazu haben sie mit Soriano eine gewisse Qualität abgeben müssen.“