Bundesliga 13.02.2017, 11:46 Uhr
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DEN LOKALRIVALEN AUF DISTANZ GEHALTEN

Ein Blick auf die Derby-Statistik spricht für den FK Austria Wien. Dennoch betont Chefcoach Thorsten Fink: „Wir können besser Fußball spielen.“

© amaspics.at Den Lokalrivalen auf Distanz gehalten

„Vor dem Spiel wollte ich natürlich gewinnen. Nach dem Match und dem späten Tor können wir aber mit dem Unentschieden zufrieden sein“, resümiert Chefcoach Thorsten Fink. Gemischte Gefühle in der Austria-Familie nach dem 1:1-Unentschieden zum Frühjahrsauftakt im Wiener Derby.

Insgesamt überwiegt aber beim Vormittags-Training in Steinbrunn sicher die Erleichterung über den Punktgewinn. Ab 11:00 Uhr startete die Mannschaft in der Halle mit Kräftigungsübungen in die neue Woche (am Samstag wartet Sturm Graz), nachdem man 'Geburtstagskind' Christoph Martschinko kurz hochleben ließ.

In der Schlussphase alles riskiert

In der ersten Derby-Halbzeit vergaben die Veilchen einige Top-Chancen, hätten durch Filipovic bzw. Kayode in Führung gehen können (Video-Zusammenfassung). „Diese Chancen müssen wir einfach nutzen, vor allem die Zwei-gegen-Eins-Situation müssen wir besser lösen“, analysiert Fink, der weiter anmerkt: „Wir haben das Spiel dominiert, gegen eine Fünfer-Abwehrkette ist es schwer, viele Torchancen herauszuspielen.“

In der Schlussphase habe das Team alles in die Waagschale, alles nach vorne geworfen: „Am Schluss sind wir viel Risiko gegangen und es mit der Brechstange probiert. So etwas trainiert man ja auch“, erklärt Fink. Lukas Rotpuller, der die Violetten in der 94. Minute jubeln ließ, pflichtet bei: „In der Schlussphase haben wir es erzwungen.“ (alle Stimmen zum Derby bei Viola TV)

'Wir können mehr'

Letztlich haben die Veilchen das Minimalziel erreicht und den Lokalrivalen und damit das Tabellenmittelfeld auf Abstand gehalten. „Deshalb sind wir am Ende auch zufrieden. Trotzdem können wir normalerweise besser Fußball spielen. Ich erwarte mir schon, dass wir mit mehr Druck nach vorne spielen. Mit dem Charakter der Mannschaft bin ich sehr zufrieden, aber wir können mehr“, sagt Fink.

Die Statistik zum 320. Wiener Derby spricht jedenfalls für den FK Austria Wien. 68,6 Prozent Ballbesitz, mehr Schüsse aufs Tor, mehr Eckbälle und eine deutlich höhere Passquote.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 15 34
2. SK Puntigamer Sturm Graz 15 32
3. SK Rapid Wien 15 29
4. FC Flyeralarm Admira 15 22
5. LASK 15 20
6. FK Austria Wien 15 19
7. CASHPOINT SCR Altach 15 16
8. RZ Pellets WAC 15 14
9. SV Mattersburg 15 14
10. SKN St. Pölten 15 4
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