Bundesliga 07.02.2017, 12:41 Uhr
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NACH DER STATISTIK SOLLTE AUSTRIA VOR DEM LOKALRIVALEN BLEIBEN

Geht es nach der Statistik seit Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995, dann bleibt der FK Austria Wien bis zum Ende der laufenden tipico-Bundesliga-Saison am 28. Mai höchstwahrscheinlich vor den Hütteldorfern.

© amaspics.at Nach der Statistik sollte Austria vor dem Lokalrivalen bleiben

Denn in den 21 Meisterschaften seit 1995 musste der jeweils vor der Winterpause voranliegende Klub im Frühjahr erst insgesamt dreimal den Rivalen vorbeiziehen lassen. Den Veilchen gelang dies einmal, als wir 2009/10 von Zwischenrang drei auf zwei vorstießen. In den übrigen 18 Saisonen hielten beide Klubs den Rivalen nach der Winterpause auf Distanz.

Gute Vorzeichen also vor dem Frühjahrsstart am 12. Februar (Sonntag, 16:30 Uhr) im Happel-Stadion. Aktuell beträgt das Plus auf den Stadtrivalen stattliche zehn Punkte. Das ist immerhin doppelt so viel wie der Rückstand der Fink-Elf auf „Winterkönig“ SCR Altach. Nur drei Zähler liegen die Violetten hinter dem großen Titelfavoriten RB Salzburg. Die Veilchen erarbeiteten sich im Herbst also eine hervorragende Ausgangsposition.

Parallele zur Meistersaison

Zehn Zähler nach ebenfalls 20 Herbst-Runden hatten wir auch in unserer jüngsten Meistersaison 2012/13 als Spitzenreiter auf die damals auf Rang drei liegenden Hütteldorfer. Nach 36 Spielen war Rapid (3.) sogar um 25 Punkte, so deutlich wie noch nie, distanziert. 1978/79 hätte der Vorsprung nicht 16, sondern 28 Zähler betragen, wäre damals schon die Drei-Punkte-Regel gewesen. Das größte Guthaben zur Winterpause gelang der Austria in der Saison 2002/03 mit 16 Punkten nach 21 Spielen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 15 34
2. SK Puntigamer Sturm Graz 15 32
3. SK Rapid Wien 15 29
4. FC Flyeralarm Admira 15 22
5. LASK 15 20
6. FK Austria Wien 15 19
7. CASHPOINT SCR Altach 15 16
8. RZ Pellets WAC 15 14
9. SV Mattersburg 15 14
10. SKN St. Pölten 15 4
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