Profimannschaft 12.01.2017, 08:00 Uhr
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FILIPOVIC FIEBERT SCHON DEM ANPFIFF ZUR FRÜHJAHRSSAISON ENTGEGEN

Der Countdown des FK Austria Wien für die Fortsetzung der tipico-Bundesligasaison, die für uns mit dem 320. Wiener Derby im Happel-Stadion am 12.2. (16:30 Uhr) erfolgt, ist voll angelaufen. Seit Dienstag schwitzt die Mannschaft im Trainingszentrum Steinbrunn.

© Bildagentur Zolles KG Filipovic fiebert schon dem Anpfiff zur Frühjahrssaison entgegen

Die Kälte, die in der ersten Woche der Vorbereitung auch das Burgenland fest im Griff hat, vermag dem Ehrgeiz der Spieler nichts anzuhaben. „Natürlich ist es angenehmer, wenn es nicht ganz so kalt ist. Im Winter ist es meistens so, man hat sich daran schon gewöhnt. Da muss man durch“, sagt Petar Filipovic, unser letzter Torschütze des Jahres 2016.

Sein drittes Liga-Tor für die Veilchen blieb dem Innenverteidiger, der am 17. Dezember den Endstand zum 2:0-Heimsieg über SV Mattersburg fixiert hat, deshalb in Erinnerung, weil es auf etwas kuriose Weise zustande kam. „Der Ball hat mich etwas am Oberarm getroffen, es war nicht absichtlich und daher war der Treffer korrekt und fair“, betont er.

Wie man 2016 beendet hat, will man 2017 starten

Wie die Violetten das Jahr 2016 ausklingen ließen, so wollen sie 2017 auch starten: Mit drei Punkten! „Wir werden in der Vorbereitung hart darauf hinarbeiten und hoffen, dass es sich dann bezahlt machen wird und wir den Vorsprung auf den Stadtrivalen von zehn auf 13 Zähler ausbauen können“, fiebert Filipovic schon dem Anpfiff entgegen.

Aufgrund der Tabellenkonstellation glaubt er, dass die Austria diesmal „einen Tick mehr Favorit“ sei, „obwohl Rapid nicht zu unterschätzen ist“, eine gute Mannschaft und Qualität im Kader habe. „Aber wir haben das Zeug, das Derby wieder zu gewinnen“. Zuletzt haben wir im Allianz-Stadion mit 2:0 triumphiert. Unser jüngster Erfolg im Prater datiert vom 25. Oktober 2015 (2:1).

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Ein guter Beginn ist für den Linksfuß „immer wichtig, egal, gegen wen man spielt“. Er findet es schön und ganz positiv, diesmal mit dem Stadtduell zu starten. Die ersten drei Runden haben es in sich, denn nach Rapid müssen wir zum Herbstmeister Sturm Graz, ehe wir mit SCR Altach den Winterkönig empfangen.

Petar zieht positive Bilanz über sein erstes Austria-Halbjahr

Mit seinem ersten Halbjahr im violetten Dress ist der von SV Ried im Sommer 2016 geholte Filipovic zufrieden. Er war in 32 von insgesamt 35 Pflichtspielen im Einsatz, fehlte nur je einmal wegen einer Gelbsperre (gegen SV Ried) und einer Blessur (SCR Altach) sowie wurde einmal im ÖFB-Samsung-Cup (ASK Ebreichsdorf) geschont.

„Als ich zur Austria kam, nahm ich mir vor, Stammspieler zu werden. Ich denke, mein Ziel erreicht zu haben“, resümiert der 26-Jährige seine ersten sechs Monate in Wien. So könne es im Frühjahr weitergehen, ergänzt Petar, der in der zweiten Saisonhälfte an den Herbst anknüpfen und weiter gute Leistungen zeigen möchte.

„Wir müssen uns jetzt alle auf die Liga und den Cup konzentrieren, und versuchen, dort die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen“, erklärt Filipovic nach dem unglücklichen Abschied in der UEFA-Europa League-Gruppenphase. Den internationalen Flair will die ganze Austria-Familie natürlich auch nochmals erleben. Für den Deutsch-Kroaten war 2016 die Premiere im Europacup.

Innenverteidiger verbrachte seinen Urlaub in Hamburg

Seine Akkus hat der in Hamburg geborene Abwehrrecke während des gesamten 23-tägigen Urlaubs in der Hansestadt bei seiner Familie, seinen Verwandten und Freunden verbracht. Langweilig wurde es ihm dabei nicht, ganz im Gegenteil. Und das lag nicht allein daran, dass er wie alle Spieler ab 26.12. ein Heimprogramm absolvieren musste.

Zwischen den verschiedenen Läufen und Stabilisationsübungen gab es viel Abwechslung und natürlich Erholungsphasen. „Mein Schwager hatte eine Verlobungsfeier und dazu kamen zwei Hochzeiten von Freunden“, verriet der Mann mit der Rückennummer vier.

Zu Weihnachten bzw. zu Silvester hatte Filipovic übrigens keine großen Wünsche und Vorsätze geäußert. „Man wünscht sich in erster Linie nur, dass man selbst gesund bleibt sowie der Familie, den Freunden und Verwandten alles Gute für 2017!“