Akademie 09.01.2017, 09:22 Uhr
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U19: NICHTS WURDE AUS DEM VIERTEN STREICH

Mit einer hohen Erwartungshaltung reiste unsere zusammengestellte U19-Mannschaft zum Hallenturnier nach Göttingen. Nach klaren Siegen gegen Gladbach und Hertha war gegen Manchester United und Schalke Endstation.

© amaspics.at U19: Nichts wurde aus dem vierten Streich

Dreimal in Folge konnte sich die Austria in den vergangenen Jahren den begehrten Titel von Göttingen (GER) sichern. Umso höher war die Erwartungshaltung an die violetten Talente vor dem Turnier.

Wir können viel mitnehmen von diesem Turnier, haben wieder etwas gelernt. Cem Sekerlioglu

Und siehe da: Die von Cem Sekerlioglu und Hannes Friesenbichler neu zusammengestellte Mannschaft (Altersschnitt: 17,2 Jahre!)  erwischte einen Start nach Maß, bezwang in der Gruppenphase sowohl die regionalen Vereine als auch die Kaliber Borussia Mönchengladbach und Hertha BSC deutlich.

Dann folgte die Zwischenrunde – und mit dieser zwei weitere Kracher, in denen die Jungveilchen jeweils knapp das Nachsehen hatten.

Die Austria bekam es früh mit dem späteren Turniersieger, Manchester United, zu tun. Die „Red Devils“, angetreten mit neun Jugend-Nationalspielern, behielten mit 4:2 (nach einem zwischenzeitlichen 2:2) die Oberhand.

Auch gegen Schalke mussten wir uns geschlagen geben, verloren nach einer 2:1-Führung noch mit 2:3.

Cem Sekerlioglu: „Wir sind gut ins Turnier gestartet, haben dann aber trotz unseres Gruppensiegs mit ManUnited und Schalke zwei schwere Gegner zugelost bekommen. United hat clever gespielt, vor allem defensiv waren sie sehr gut organisiert. Wenngleich wir etwas mehr vom Spiel hatten, haben uns da ein wenig die Mittel gefehlt. Gegen Schalke war das Bild ähnlich.“

Nichtsdestotrotz wollten es sich die violetten Publikumslieblinge nicht nehmen lassen, sich anständig vom einmal mehr tollen Publikum zu verabschieden. „Das war uns wichtig“, so Sekerlioglu.

Siege gegen Gladbach und Hertha, Niederlagen gegen Manchester United und Schalke – aus dem Dargebotenen kann man jedenfalls einmal mehr viel mitnehmen – wenngleich es diesmal nicht der Wanderpokal war. „Wir haben mit Fortdauer ein paar Fehler gemacht, die uns zu Beginn nicht passiert sind. Wir können viel mitnehmen von diesem Turnier, haben wieder etwas gelernt.“