Europacup 09.12.2016, 10:11 Uhr
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THORSTEN FINK: „WIR HABEN UNS SELBST GESCHLAGEN“

Die UEFA Europa League nahm für die Veilchen ein ganz bitteres Ende. Das Trainer-Team steht nun vor der Aufgabe, die junge Mannschaft schnell wieder für den Bundesliga-Alltag aufzurichten. Am Sonntag (16:30 Uhr) wartet bereits das Auswärtsspiel gegen den SKN St. Pölten.

© amaspics.at Thorsten Fink: „Wir haben uns selbst geschlagen“

Der FK Austria Wien stand bereits zum zweiten Mal kurz vor einem ganz großen Erfolg, vor der Qualifikation für die K.o.-Phase der UEFA Europa League. Wieder hat es nicht ganz gereicht. Beim Stand von 2:0 auswärts gegen Viktoria Pilsen habe man dem Gegner trotz Überzahl zu viel Spielraum gelassen, wie Cheftrainer Thorsten Fink analysiert: „Wir haben heute Lehrgeld bezahlt. Nach dem 2:0 haben wir zu wenig nach vorne gemacht und nicht richtig verteidigt.“

Die Veilchen hatten es selbst in der Hand – es war angerichtet. „Wir haben in dieser Gruppenphase insgesamt zu viel hergeschenkt. So hast du es dann auch nicht verdient weiterzukommen“, betont Raphael Holzhauser. Lukas Rotpuller ergänzt: „Es lag nur an uns selbst. Wir wurden für unsere schwachen Momente bestraft.“ Auch Chefcoach Thorsten Fink weiß, dass die Violetten damit eine Riesenchance ungenützt ließen: „Wir haben uns selbst geschlagen.“

Fokus liegt jetzt auf St. Pölten

Auf das Betreuer-Team des FK Austria Wien kommt nun in den nächsten Tagen eine ganz schwierige Aufgabe zu. Mit Hinblick auf das anstehende Bundesliga-Spiel gegen SKN St. Pölten (Sonntag, 16:30 Uhr) gilt es, die Mannschaft mental wieder aufzurichten:

„Wir müssen in der Liga gleich wieder angreifen und in den letzten zwei Partien möglichst viele Punkte mitnehmen, damit wir nächstes Jahr wieder die Chance haben, international zu spielen“, sagt Thorsten Fink und ergänzt mit Blickrichtung Zukunft: „Mit der Enttäuschung nicht weitergekommen zu sein müssen wir jetzt leben und es beim nächsten Mal besser machen.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 18 48
2. LASK 19 37
3. spusu SKN St. Pölten 18 29
4. RZ Pellets WAC 19 28
5. FK Austria Wien 19 27
6. SK Puntigamer Sturm Graz 18 26
7. TSV Prolactal Hartberg 18 23
8. SK Rapid Wien 18 20
9. SV Mattersburg 18 19
10. FC Wacker Innsbruck 19 17
11. CASHPOINT SCR Altach 19 15
12. FC Flyeralarm Admira 19 14
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