Profimannschaft 05.12.2016, 09:10 Uhr
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STRATEGIE: GEGNER MIT VIEL BALLBESITZ MÜDE SPIELEN

Gegen die Admira tankten die Veilchen Selbstvertrauen für Donnerstag. Die Stimmung im Team ist gut. Der Weg stimmt. „Und ich glaube, dass AS Roma ihre Aufgabe erfüllen wird“, sagt Kapitän Alex Grünwald und fügt an: „Wir müssen unsere Pflicht gegen Pilsen erledigen."

© Bildagentur Zolles KG Strategie: Gegner mit viel Ballbesitz müde spielen

Der FK Austria Wien tankte mit einem sehr souveränen 2:0-Sieg in der Südstadt gegen die Admira Selbstvertrauen für die entscheidende Partie in der UEFA Europa League. Im letzten Gruppenspiel treffen die Veilchen auswärts auf Viktoria Pilsen (Donnerstag, 19:00 Uhr) – Restkarten für die Haupttribüne gibt es aktuell noch im Office-Ost.

„Wir haben jetzt noch drei wichtige Spiele vor uns, die wir alle positiv bestreiten wollen“, betont Raphael Holzhauser. Der Weg stimmt. Der FK Austria Wien holte in den letzten neun Ligaspielen nicht weniger als sieben Siege, ist bis auf zwei Punkte an die Tabellenspitze herangekommen und setzte sich vom Mittelfeld ab. „Es ist ein klarer positiver Aufwind erkennbar. So kann es weitergehen“, schildert Holzhauser.

Grünwald: "Es wäre ein sehr schöner Erfolg für den ganzen Verein"

Diesen gilt es nun in der UEFA Europa League gegen Viktoria Pilsen fortzusetzen. Nur mit einem Sieg wahren wie Veilchen die Chance auf den Aufstieg in die K.o.-Phase. Gleichzeitig darf Astra Giurgiu daheim gegen AS Roma nicht gewinnen (Tabelle): „Ich glaube, dass Roma ihre Aufgabe erfüllen wird. Wir müssen unsere Pflicht erledigt und gegen Pilsen gewinnen. Wir wissen, dass es ganz schwer wird, aber wir werden alles probieren. Es wäre ein sehr schöner Erfolg für den ganzen Verein“, erklärt Kapitän Alex Grünwald.

Beim souveränen Auftritt gegen die Admira machte sich wieder einmal die bewährte Strategie der Veilchen bezahlt: „Wir versuchen den Gegner mit viel Ballbesitz müde zu spielen. Da ergeben sich dann meist mit Fortdauer der zweiten Halbzeit Räume“, sagt Cheftrainer Thorsten Fink. Auch Alex Grünwald unterstreicht diese Herangehensweise: „In der ersten Halbzeit haben die Gegner noch mehr Energie. Nach der Pause geht ihnen dann irgendwann die Power aus, wenn wir den Ball gut laufen lassen. Das macht unser Spiel aus“, erklärt der violette Kapitän.