Bundesliga 10.12.2016, 08:00 Uhr
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STATISTIK: AUSTRIA NICHT NUR IN DER PUNKTETABELLE IM SPITZENFELD

Bevor mit der 19. Runde der Anpfiff zur zweiten Saisonhälfte in der tipico-Bundesliga erfolgt, bietet es sich an, über die ersten 18 Spieltage Bilanz zu ziehen. Die Statistiken bringen für den FK Austria Wien, der am Sonntag (16:30 Uhr) beim SKN St. Pölten gastiert, viel Erfreuliches.

© Bildagentur Zolles KG Statistik: Austria nicht nur in der Punktetabelle im Spitzenfeld

Die Veilchen sind nicht nur in der Tabelle als Vierter mit nur zwei Zählern weniger als das Spitzenduo Sturm Graz und SCR Altach, sondern auch in vielen anderen Wertungen im Spitzenfeld präsent. Nachdem wir im ersten Liga-Viertel Fünfter (13 Punkte) waren, schwang sich die Truppe von Thorsten Fink im zweiten Viertel auf Rang eins (21).

In der Heim- und Auswärtstabelle sind Grünwald, Holzhauser und Co auf Rang drei (6-0-3/19:13 Tore/18 Punkte) hinter Altach (23) und Salzburg (19) bzw. Platz zwei (5-1-3/15:14/16) hinter Sturm (19) zu finden.

Im Zuschauer-Ranking scheint unsere Austria ebenfalls auf einem „Stockerlplatz“, auf dem dritten, auf. Zu den neun Heimspielen im „Ausweich-Quartier“ Happel-Stadion kamen 67.534 Besucher (Schnitt 7.504). Gegenüber dem Vergleichszeitraum Herbst 2015 in der noch alten Generali-Arena bedeutet das ein Plus von sechs Prozent.

Die violetten Herbst-Glanzpunkte 2016 aus dem offiziellen „Statistik-Buch“ der tipico-Bundesliga:

*) FAK traf als einziger Oberhausklub in allen 18 Spielen ins Schwarze. Das gelang uns zuletzt 1989/90, als wir erst im 20. Match torlos blieben.

*) Die Violetten erzielten insgesamt 76 Prozent ihrer Tore in den zweiten 45 Minuten, diesen Wert hat anteilig nur Aufsteiger SKN St. Pölten (79%) übertroffen.

*) Mit 67.534 Zuschauern (Schnitt 7.504) bei unseren neun Heimspielen im Happel-Stadion kamen um sechs Prozent mehr als im Herbst 2015 in die alte Generali-Arena.

*) FAK spielte am seltensten unentschieden, nur einmal wie auch Admira Wacker Mödling

*) FAK hat seit Gründung der tipico-Bundesliga 1974 nur in 23,74 Prozent der Spiele remis gespielt. Das ist der niedrigste Anteil der Klubs mit mindestens 200 Partien im Oberhaus.

*) Der FAK ist wie vor einem Jahr die kopfballstärkste Elf, diesmal mit neun Toren. Die Einzelwertung führt Larry Kayode an, der vier seiner sieben Saisontore mit Köpfchen erzielte.

*) Auch in der Kategorie „erzielte Treffer nach ruhenden Bällen“ ist der FAK wie 2015 Erster (16 Tore).

*) Bei defensiven Standardsituationen ist der FAK ebenfalls „spitze“ und zwar mit lediglich vier Verlusttoren nach ruhenden Bällen.

*) Der FAK erzielte acht Tore per Weitschuss, der Bestwert im Herbst. Das sind schon jetzt mehr als in der gesamten Saison 2015/16 (7).

*) Raphael Holzhauser traf im Herbst dreimal vom Elferpunkt, wie auch Michael Perlak (SV Mattersburg), das Duo ist damit die Nummer eins.

*) Der FAK ist unter den ersten acht der Torschützenliste mit Larry Kayode (7), Alexander Grünwald und Ismael Tajouri-Shradi (je 6) vertreten. Kein anderer Klub stellt in den Top 8 drei Mann.

*) Bei den Assists ist der FAK mit Tajouri-Shradi und Lucas Venuto unter jenen sechs Spielern doppelt dabei, die es auf je vier direkte Torvorlagen brachten und damit ex aequo Nummer eins sind.

*) Im Vorderfeld der Top-Scorer stellen wir mit Tajouri-Shradi (10) und Grünwald (9) ebenfalls zwei Mann unter den ersten acht. „Zweifach“ ist da nur Altach und Salzburg dabei.

*) Als Vierter scheint Larry Kayode in der Liste der „fleißigsten Schützen“ auf, unser wieselflinker Stürmer schoss 38-mal aufs gegnerische Gehäuse.

*) Holzhauser ist der Spieler mit den meisten Ballkontakten (1.515) der Herbstsaison. Innenverteidiger Lukas Rotpuller ist immerhin Fünfter (1.233 Kontakte).

*) Rotpuller und Holzhauser sind auch in der Reihung der „gewonnenen Zweikämpfe“ (nach Prozenten) zu finden. Der Burgenländer ist Zweiter (69 %), der Niederösterreicher Vierter (65,9 %).

*) Auf dem dritten Platz wird unser Flügelflitzer Felipe Pires in der Wertung der „am meisten gefoulten Spieler“ geführt. Der Brasilianer wurde 44-mal unfair attackiert.