Profimannschaft 24.12.2016, 08:00 Uhr
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GRÖßTER WEIHNACHTSWUNSCH UNSERER SPIELER: „GESUNDHEIT“

In den Tagen vor dem Heiligen Abend, der stillsten Zeit des Jahres, verrieten die Spieler des FK Austria Wien ihre bescheidenen Wünsche für Weihnachten. Auf ihren Zetteln steht die Gesundheit ganz oben im Prioritätsranking.

© amaspics.at Größter Weihnachtswunsch unserer Spieler: „Gesundheit“

„Ich wünsche mir am Heiligen Abend nie etwas Anderes als Gesundheit. Ich bin da sehr altmodisch und nur dankbar, wenn ich Weihnachten mit der Familie verbringen kann“, sagt unser derzeit verletzter Einser-Kapitän Robert Almer.

Osman Hadzikic, der den 32-jährigen Steirer in unserem Tor vertritt, denkt dieser Tage besonders oft an den ÖFB-Torhüter. „Wir hoffen alle, dass ein Führungsspieler wie Robert im neuen Jahr fit und stark zurückkommt, der Austria-Familie und dem ÖFB-Nationalteam wieder Freude bereiten kann.“

„Ossi“ wünscht sich zum Fest, dass „alle Spieler gesund und fit bleiben. Das ist das Allerwichtigste!“ Und die Voraussetzung dafür, im Sommer in der Tabelle so weit wie möglich vorne zu landen, um dann im Herbst wieder Europacup-Atmosphäre erleben zu dürfen. „Das ist unser Ziel und dafür geben wir unser Bestes“.

Im Brief ans Christkind von Patrick Pentz hat die Gesundheit für Familie, Mitspieler und Freunde ebenfalls einen hohen Stellenwert. „Das ist der Grundstein, um weiterzuarbeiten und unsere Ziele im Frühjahr erreichen zu können“, meint der Salzburger Jungtorhüter.

Windbichler: „Es tut weh, zuschauen zu müssen“

Richard Windbichler erlebte in der zweiten Jahreshälfte 2016 wie es ist, seinen Kollegen zuschauen zu müssen. „Die neun Wochen Pause waren alles andere als schön. Es tut weh, wenn man zu Erfolgen nichts beitragen kann. Da weiß man die Gesundheit zu schätzen“, erzählt „Richie“ nach seinem Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel.

David de Paula, der seinen Winterurlaub über Weihnachten und Silvester wie immer im heimischen Baskenland mit Familie, Verwandten und Freunden verbringt, steht wie Almer noch immer auf der Verletztenliste. „Gesundheit für alle und glücklich sein, nicht viel mehr“, lautet sein Wunsch.

Der Allround-Routinier hat sich Mitte September zum Auftakt der UEL-Gruppenphase beim tollen 3:2-Sieg in Rumänien gegen Astra Giurgiu einen Haarriss im Unterschenkel zugezogen. „Depa“ hofft, dass er ab 9. Jänner, wenn die Vorbereitung mit den medizinischen Tests startet, wieder fit mit an Bord ist.

St. Anna-Kinderspital-Besucher feiern mit Demut

Was es bedeutet, gesund und fit zu sein, das wissen unsere Veilchen besonders zu schätzen, als sie vor dem Fest den traditionellen Besuch im St. Anna Kinderspital abstatteten. „Da sah man, dass die Gesundheit wirklich das Wichtigste im Leben ist“, betonte Raphael Holzhauser.

Alex Grünwald wurde anlässlich der Visite „vor Augen geführt, dass es mehr als Niederlagen im Fußball gibt“. Der Kärntner hat auf seinen Wunschzettel lediglich „Gesundheit für meine Familie und mich“ geschrieben. In sportlicher Hinsicht darf es freilich ein bisschen mehr sein: „Dass wir im Frühjahr voll angreifen können!“

Prokop: „Bin wunschlos glücklich“

„Nichts Materielles“ wünscht sich der „wunschlos glückliche“ Dominik Prokop vom Christkind. Er hat im Jahr 2016 viel erlebt. Da war im April sein Debüt in der tipico Bundesliga daheim gegen SV Grödig, im Mai eine Knieverletzung und dann noch sein erstes Pflichtspieltor als Profi beim 3:3 auswärts in der UEFA Europa League gegen AS Roma.

„Für solche Momente wie in Rom spielt man Fußball, arbeitet intensiv. Es ist ein Traum und Ziel von mir, solche Augenblicke so oft wie möglich erleben zu dürfen“, betont unser junger Mittelfeldspieler, der aus dem unglücklichen Aus in der UEL-Gruppenphase Positives gewinnen konnte.

„Beim Stand von 2:1 in Pilsen und einem Mann mehr, hätten wir den Gegner noch mehr laufen lassen, schnellere Seitenwechsel spielen müssen, dann hätten sich vermehrt Lücken ergeben und wir bei mehr Zielstrebigkeit das 3:1 gemacht“, sagt Dominik Prokop.

Aber die Mannschaft und er hätten aus dieser Enttäuschung gelernt, vieles mitgenommen, versichert der Wiener Maturant, der insgeheim freilich ein sportliches Präsent entgegennehmen würde.

Co-Trainer Hahn: „Haben schon so viel Glück mit dem Job“

„Mehr Erfolg für die ganze Mannschaft, weil wir es wirklich verdienen würden. Ich denke, wir werden den Erfolg auch erreichen, weil wir sehr hart dafür arbeiten“, erklärt der 19-Jährige, der 2017 dort anschließen will, wo er im alten Jahr aufgehört hat.

„Einfach gesund bleiben“, will Sebastian Hahn, die rechte Hand von Chefcoach Thorsten Fink und begründet das so: „Wir haben schon so ein Riesenglück, dass wir einen solch tollen Job ausüben dürfen. Ich wünsche mir nur Gesundheit, alles andere kann und wollen wir durch konsequentes Arbeiten schaffen“, so der Deutsche.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 12 28
2. FC Red Bull Salzburg 12 25
3. SK Rapid Wien 12 22
4. FK Austria Wien 12 18
5. FC Flyeralarm Admira 12 18
6. LASK 12 16
7. CASHPOINT SCR Altach 12 16
8. RZ Pellets WAC 12 12
9. SV Mattersburg 12 7
10. SKN St. Pölten 12 2
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