Profimannschaft 15.11.2016, 09:00 Uhr
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„EUROPÄISCH ÜBERWINTERN UND MÖGLICHST VIELE PUNKTE SAMMELN“

AG-Vorstand Markus Kraetschmer analysiert die Ausgangsposition vor dem Endspurt im Herbst und gibt die Ziele vor. Erinnerungen an das Vorjahr und eine tolle Chance in der UEFA Europa League.

© Bildagentur Zolles KG „Europäisch überwintern und möglichst viele Punkte sammeln“

Die Batterien der Spieler sind dank der zweiwöchigen Länderspielpause ein letztes Mal in diesem Jahr voll aufgeladen worden. Das ist auch notwendig, denn bis zum vierten Advent-Wochenende (17./18. Dezember), also in den kommenden vier Wochen, hat der FK Austria Wien noch acht Pflichtspiele (zum Spielplan) auf dem Kalender 2016 notiert.

In der tipico-Bundesliga stehen noch sechs, in der UEFA-Europa-League-Gruppe E noch zwei Partien aus. Das macht unter dem Strich dann 35 Pflichtspiele seit 14. Juli (UEL-Quali im Happel-Stadion 1:0 gegen FK Kukesi/Albanien). Am Samstag (18:30 Uhr) erfolgt im Prater der Anpfiff zu diesem heißen Endspurt mit der nationalen Partie gegen die SV Ried (Ticket-Infos zum Mitgliederspiel).

Nach dieser Partie der 15. Runde geht es mit englischen Wochen weiter. Das mögliche „Endspiel“ um den zweiten UEL-Gruppenplatz gegen Astra Giurgiu (Donnerstag, 24. November um 21:05 Uhr) könnte uns das erste Überwintern im Europacup seit der Saison 2004/05 bringen.

AG-Vorstand erinnert an Endspurt 2015

Und wo werden die Veilchen am letzten Advent-Sonntag vor Weihnachten bzw. nach dem letzten nationalen Auftritt (daheim gegen SV Mattersburg) in der Tabelle überwintern? „Es geht nicht um die Platzierung, sondern um die Anzahl der Punkte“, betont AG-Vorstand Markus Kraetschmer und er erinnert an den Herbst 2015, als wir in den letzten Partien die Tabellenführung verloren.

Da waren wir nach der 18. Runde inoffizieller Herbstmeister und mussten letztlich dann zur Kenntnis nehmen, dass wir im Frühjahr mit der Titelentscheidung nichts zu tun hatten. „Dafür haben wir uns doch souverän als Dritter mit neun Punkten Vorsprung auf den Vierten international qualifiziert“, sagt der Ex-Banker rückblickend.

Der Blick aller ist jetzt nur nach vorne gerichtet. Es sei einfach wichtig, dass man versuche, möglichst fokussiert auch diese letzten sechs nationalen Spiele zu bestreiten und Punkte zu sammeln, ruft der CEO, der am 10. Dezember seinen 45. Geburtstag feiert, alle zur vollen Konzentration und zur Mobilisierung aller Kräfte für das Finish auf.

In der nationalen Liga kommen Woche für Woche immer wieder überraschende Resultate zustande. „Wie sich zum Beispiel Sturm Graz und SCR Altach bisher präsentierten, damit war vor der Saison nicht zu rechnen gewesen“, betont der AG-Vorstand. Die Austria müsse aber auf sich selbst und nicht auf die Konkurrenz schauen. 

„Unser großes Ziel ist, dass wir in der UEFA Europa League überwintern, das wollen wir realisieren. Und aus den nationalen Spielen sollten wir möglichst viele Zähler mitnehmen, um uns damit eine gute Ausgangsposition für das Frühjahr zu verschaffen. Danach können wir dann die nächsten Schritte machen“, gibt Kraetschmer die Marschroute für den heißen Spätherbst aus.

Der violette Fahrplan bis zum Jahresende

Die Truppe von Cheftrainer Thorsten Fink tritt im zu Ende gehenden Jahr nur noch viermal im Happel-Stadion (Samstag, 18:30 Uhr gegen SV Ried, am Donnerstag, 21:05 Uhr gegen Astra Giurgiu, am 30.11., 20:30 Uhr gegen RB Salzburg und am 17./18.12. gegen SV Mattersburg) an. Auswärts spielen wir noch in Wolfsberg (am 27.11., 14:00 Uhr gegen WAC), in der Südstadt (am 3.12., 18:30 Uhr Admira Wacker), in Pilsen (am 8.12., 19:00 Uhr gegen  Viktoria) und in St. Pölten (am 11.12., 16:30 gegen SKN).

Die Meisterschaft wird am 11./12. Februar 2017 mit der 21. Runde und einem Kracher fortgesetzt. Im Prater steigt das 320. große Wiener Derby zwischen dem FK Austria Wien und dem Lokalrivalen aus Hütteldorf.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 12 28
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 12 16
7. CASHPOINT SCR Altach 12 16
8. RZ Pellets WAC 12 12
9. SV Mattersburg 12 7
10. SKN St. Pölten 12 2
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