Bundesliga 29.11.2016, 13:04 Uhr
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FINK: „STATISTIKEN SIND DA, UM GEBROCHEN ZU WERDEN“

Die Veilchen wollen im Schlagerspiel gegen RB Salzburg drei Punkte mitnehmen und sich vom Konkurrenten absetzen. Der FK Austria Wien hat schon jetzt eine gute Ausgangsposition und könnte mit einem Sieg einen wichtigen Schritt in Richtung Winterkrone machen.

© Bildagentur Zolles KG Fink: „Statistiken sind da, um gebrochen zu werden“

FK Austria Wien gegen RB Salzburg ist das Schlagerspiel der 17. Runde der tipico-Bundesliga (Mittwoch, 20:30 Uhr im Happel-Stadion). Die Veilchen haben sich mit sechs Siegen in den letzten sieben Liga-Partien eine hervorragende Ausgangssituation verschafft, liegen bereits jetzt drei Punkte vor dem amtierenden Meister und können sich mit einem Erfolg im direkten Duell weiter absetzen.

Die Veilchen brennen auf den Sieg

„Mit sechs Punkten Vorsprung hätten wir eine super Ausgangsposition für die letzten Spiele in diesem Jahr und eine gute Chance auf die Winterkrone. Wir sind top drauf, haben unheimliches Selbstvertrauen. Wir wissen, was wir können und wollen gewinnen. Darauf brennen wir“, gibt sich Cheftrainer Thorsten Fink betont optimistisch.

Klar ist aber auch, dass mit RB Salzburg eine Top-Mannschaft nach Wien kommt. Taktisch könnte die Austria deshalb diesmal eher auf schnelles Konterspiel setzen. „Wir werden gegen Red Bull nicht vorne anpressen. Auch Salzburg ist gut in Form“, erklärt Thorsten Fink. Die jüngere Statistik der Veilchen gegen die Salzburger sieht aus violetter Sicht nicht gut aus. „Aber Statistiken sind da, um gebrochen zu werden“, betont Fink.

RBS hat gegen die Admira an einigen Positionen rotiert

Salzburg habe auch zuletzt gegen die Admira kein schlechtes Spiel abgeliefert, einzig der Torabschluss habe nicht funktioniert. Die Bullen haben gegen die Niederösterreicher im Vergleich zum UEL-Match gegen Krasnodar einige Spieler ausgewechselt, könnten demnach also ausgeruhter sein.

„Für uns war aber das nächste Spiel gleich das wichtigste und wir haben die drei Punkte im Sack. Das WAC-Match hat jetzt mental auch nicht so viel Substanz gekostet, wir können also mit voller Power in das Spiel gegen Red Bull gehen“, schildert Chefcoach Thorsten Fink.

Die Personalsituation

Personell kann unser Trainer-Team fast aus dem Vollen schöpfen. Jens Stryger Larsen, der gegen den WAC verletzungsbedingt fehlte, konnte am Montag noch nicht wieder mittrainieren, ist für Mittwoch fraglich. Felipe Pires habe sich aber auf der Rechtsverteidiger-Position ohnehin top präsentiert, wie Thorsten Fink betont. Insofern könnte auch Ismael Tajouri-Shradi, der gegen die Kärntner eine starke Leistung ablieferte, wieder in der Startelf stehen: „Er hat gezeigt, dass er vor allem auch mental sehr stark ist und hat seine Chance wieder genutzt. Entscheidend wird aber sein, wie die Mannschaft harmoniert.“