Bundesliga 01.12.2016, 09:05 Uhr
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FINK: „IN DER ZWEITEN HALBZEIT WAREN SIE EINFACH BESSER“

In den ersten 45 Minuten sei der Matchplan großteils aufgegangen. Die Enttäuschung bei den Spielern ist nach der 1:3-Niederlage gegen RB Salzburg groß. Ein Blick auf die Tabelle zeigt aber: der FK Austria Wien kann sich immer noch eine hervorragende Ausgangsposition verschaffen.

© Bildagentur Zolles KG Fink: „In der zweiten Halbzeit waren sie einfach besser“

Der FK Austria Wien liegt nach der 1:3-Heimniederlage gegen RB Salzburg punktegleich mit dem direkten Konkurrenten auf Platz vier (je 31 Punkte) der tipico-Bundesliga. Da Sturm Graz (33) gleichzeitig daheim gegen die Admira verlor, beträgt der Rückstand auf Platz zwei nur zwei Zähler. Neuer Spitzenreiter ist das Überraschungsteam aus Altach (36). Am Samstag treffen die Vorarlberger im letzten Spiel der Hinrunde auswärts auf RB Salzburg. Vor der Winterpause werden noch zwei weitere Spieltage aus der Rückrunde ausgetragen, in denen die Winterkrone ausgespielt wird.

„Es ist nie leicht gegen die Austria zu spielen. Sie überlegen sich immer etwas Neues“, resümierte Salzburg-Coach Oscar Garcia nach dem Spiel am Mittwoch. Und der Matchplan der Gastgeber wäre beinahe aufgegangen. In der ersten Halbzeit machten die Veilchen das Zentrum dicht, ließen wenig zu und hatten vorne durch Kevin Friesenbichler eine Top-Chance auf das 1:0. „Es war in der ersten Halbzeit vielleicht kein schönes Spiel, aber wir wollten ja auch zerstören – und das ist uns vor der Pause großteils ganz gut gelungen“, sagt Cheftrainer Thorsten Fink.

„Hatte nach dem 1:2 schon das Gefühl, dass noch etwas geht“

Eine entscheidende Szene war dann der Gegentreffer, das Eigentor direkt nach der Pause. „Danach wollten und mussten wir mehr nach vorne machen. Dadurch ist dann RB Salzburg immer wieder zu guten Möglichkeiten gekommen. Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir auch verdient verloren. Sie waren dann einfach besser“, erklärt Fink.

Bei Christoph Martschinko, der das unglückliche Eigentor erzielte, war die Enttäuschung natürlich groß. „Es ist bitter gelaufen für uns. Nach dem 1:2 hatte ich aber schon das Gefühl, dass noch etwas geht“, schildert der violette Linksverteidiger. Richard Windbichler, der kurz nach seiner Einwechslung direkt am Anschlusstreffer beteiligt war, resümiert: „Salzburg hat große Qualität. Sie waren heute einfach zu stark.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 12 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 12 10
10. SKN St. Pölten 11 2
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