Europacup 25.11.2016, 00:08 Uhr
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BLICK NACH VORNE RICHTEN

In der Liga warten wichtige Aufgaben. In der UEL muss nun gegen Viktoria Pilsen ein Sieg her. Astra Giurgiu darf gleichzeitig nicht gegen AS Roma gewinnen. Cheftrainer Thorsten Fink analysiert das Match und die entscheidenden Situationen.

© Bildagentur Zolles KG Blick nach vorne richten

Die Enttäuschung ist in der ganzen Austria-Familie groß. Beim Stand von 1:0 waren die Veilchen schon mit einem Bein in der K.o.-Phase. Nach Gelb/Rot für Alex Grünwald und einer strittigen Elfer-Entscheidung kippte die Partie. Schlussendlich gewann Astra Giurgiu mit 2:1.

„Es ist natürlich ganz bitter für uns, weil wir schon so nahe dran waren“, betont Cheftrainer Thorsten Fink, der gleich anmerkt: „Wir müssen aber das positive daraus ziehen und den Blick nach vorne richten. Am Sonntag wartet die nächste wichtige Aufgabe.“ Da spielt der FK Austria Wien im Rahmen der tipico-Bundesliga auswärts gegen den WAC (14:00 Uhr). Am Mittwoch (20:30 Uhr) folgt schon der Schlager daheim gegen RB Salzburg.

Das Positive aus dem Match gegen Astra Giurgiu: „Bis zum Ausschluss waren wir die klar bessere Mannschaft und haben bis dahin eine gute Leistung gezeigt. Wenn wir zu elft weiterspielen, dann können wir unsere Stärken im Konter noch besser einsetzen“, analysiert Thorsten Fink.

Zur Elfmeter-Situation sagt unser Chefcoach: „Für mich war es eine klare Fehlentscheidung. Mit einem Unentschieden hätten wir es noch selbst in der Hand gehabt.“

Die Ausgangssituation in der Gruppe E ist nun wie folgt

Auswärts gegen Viktoria Pilsen (8. Dezember) muss der FK Austria Wien nun jedenfalls gewinnen. Wenn die Veilchen die drei Punkte mitnehmen und Astra Giurgiu gleichzeitig daheim gegen AS Roma nicht gewinnt, dann sind die Violetten in der K.o.-Phase. Ein Unentschieden reicht den Rumänen dann nicht, da die Austria im direkten Duell gesamt vorne liegt (mehr Auswärtstore). Pilsen ist definitiv ausgeschieden. AS Roma ist fix durch und vom ersten Platz nicht mehr zu verdrängen.