Amateure 14.10.2016, 09:18 Uhr
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OGRIS: „DAS ZEIGT DAS GROßE POTENZIAL DER MANNSCHAFT“

Den Derby-Sieg habe man mit einem unheimlichen Willen und viel Kampfgeist erzwungen. Blauensteiner, der Torschütze zum 2:1, analysiert: „In der Pause haben wir die Lösung gefunden.“

© amaspics.at Ogris: „Das zeigt das große Potenzial der Mannschaft“
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Gluhakovic behauptet den Ball © amaspics.at

Nach dem Heimsieg im Derby herrscht in den Reihen der Austria Amateure große Euphorie. „Die Mannschaft hat einen unheimlichen Willen gezeigt – sonst kann man ein Spiel gegen so einen starken Gegner nicht drehen. Das war eine tolle Moralleistung. Das zeigt auch das große Potenzial, das in dieser Mannschaft steckt“, betont Trainer Andy Ogris.

In zwei Wochen geht es gegen die Vienna

So ein Sieg gegen die Hütteldorfer ist dann doch immer etwas Besonderes. „Es war ein glücklicher, aber am Ende auch verdienter Erfolg“; analysiert Ogris, der mit Stolz anmerkt: „Die Jungs verdienen sich das auch, weil sie jeden Tag sehr hart an sich arbeiten.“

Verdient haben die Jungveilchen deshalb auch die folgenden vier Tage Pause. Nächstes Wochenende steht für die Austria Amateure kein Match am Programm, da in der Ostliga in der Saison 2016/17 nur 15 Teams antreten. Am 28. Oktober (19:00 Uhr) folgt dann das nächste Highlight, wenn es auf der Hohen Warte gegen den First Vienna FC geht.

Purer Instinkt beim 2:1

Gegen die Grün-Weißen fanden die Violetten erst nach der Pause richtig gut ins Spiel. „In der ersten Halbzeit waren wir nicht aggressiv, nicht giftig genug. Auch in der Dreierkette hinten haben wir nicht immer gut verschoben. Da sind dann Räume aufgegangen – wie etwa beim 0:1“, analysiert Coach Andy Ogris. Im zweiten Durchgang habe man die Sache dann deutlich besser gemacht.

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"Über den Kampf gewonnen" © amaspics.at

Siegtorschütze Michael Blauensteiner resümiert: „Wir haben den Sieg mit unserem Kampfgeist erzwungen und deshalb auch verdient gewonnen.“ Und zum eigenen Tor sagt Blauensteiner mit einem breiten Grinsen: „Die ganze Aktion war reiner Instinkt.“ „Hoch in die kurze Ecke – genau wie ich es ihm immer gesagt habe. Die meisten Goalleute gehen nämlich auf das lange Eck“, erklärt Ogris.