Violett ist mehr... 15.10.2016, 09:00 Uhr

FK AUSTRIA WIEN ENGAGIERT SICH FÜR SOZIALES PROJEKT IN JORDANIEN

Im Rahmen der „Football Club Social Alliance“ schicken die Veilchen – u.a. neben Werder Bremen und Basel – einen Vertreter in ein Flüchtlingslager, um junge Fußball-Coaches auszubilden. Ziel ist, dass diese Trainer in der Folge mit Kindern arbeiten und ihnen eine sinnvolle Beschäftigung und soziale Integration ermöglichen.

FK Austria Wien engagiert sich für soziales Projekt in Jordanien
Basel und Leverkusen waren bereits vor Ort.

Der FK Austria Wien partizipiert im November (12.11.-17.11.) im Rahmen der internationalen „Football Club Social Alliance“ an einem Ausbildungsprogramm für Fußballtrainer in einem Flüchtlingslager in Jordanien. Im Zuge des Abschlussmoduls reisen u.a. auch Vertreter von Werder Bremen und des FC Basel in das Flüchtlingslager Azraq.

„The Football Club Social Alliance“ ist ein Zusammenschluss von fünf professionellen Fussballvereinen, der von der Scort Foundation gegründet wurde. Die Stiftung mit Sitz in Basel in der Schweiz engagiert sich gemeinsam in Krisenregionen und Entwicklungsgebieten (Kosovo, Sudan, Palästina, Sri Lanka,Uganda, Indien und Indonesien) sowie im Bereich Behindertenfussball (in der Schweiz und Deutschland).

Austria ist mit einem erfahrenen Nachwuchs-Coach vertreten

Die Veilchen schicken mit Patrick Haidbauer einen erfahrenen Nachwuchs-Coach zum Ausbildungsprogramm. Haidbauer ist mittlerweile seit acht Jahren im Nachwuchsbereich der Austria beschäftigt. Mit seiner Trainer-Ausbildung bringt er für das Projekt in Jordanien die fußballerische Fachkompetenz und mit seiner Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch das pädagogische Know-How mit.

Training am Kunstrasen im Flüchtlingslager

Soziale Integration

Konkretes Ziel des Projekts ist, junge Leute im Alter von 18 bis 30 Jahren als Fußball-Trainer auszubilden. Ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen Frauen sein. „Die Personen kommen meist aus dem sozialen Bereich, haben also meist schon Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern – etwa als Lehrer“, schildert Patrick Haidbauer.

Der Fußball kann gerade in den Krisenregionen dieser Welt eine Möglichkeit darstellen, Kinder und Jugendliche sinnvoll zu beschäftigen. „Gruppenzugehörigkeit, ein Gemeinschaftsgefühl und die soziale Integration können und sollen damit forciert werden“, erklärt der Austria-Vertreter. Im Flüchtlingslager steht dafür ein Kunstrasenplatz zur Verfügung.

Fußball-Methodik, Pädagogische Fähigkeiten und „life skills“

Das konkrete Programm für die fünf Ausbildungstage besteht nun im Wesentlichen aus drei Säulen.

Erstens aus der Fußball-Methodik. Dabei wird den jungen Coaches erklärt, wie man Fußball-Trainings gestalten kann bzw. wie man auch große Festivals für Kinder organisieren und umsetzen kann, in denen der Fußball als sinnvolle Beschäftigung im Vordergrund steht.

Zweitens wird den Menschen vor Ort vermittelt, wie generell mit Kindern kommuniziert werden kann und welche Vorbildwirkung man als Coach gegenüber den Kindern und Jugendlichen hat. „Der pädagogische Aspekt steht also auch im Vordergrund“, betont Patrick Haidbauer.

Drittens sollen so genannte „soft skills“ und „life skills“ vermittelt werden. „Da geht es auch darum – wir kann ich dann in Zukunft selbst solche Trainings und Projekte organisieren und vielleicht selbst Kinder und Jugendliche zu Trainern ausbilden. Nicht zuletzt steht natürlich auch die persönliche Entwicklung der einzelnen Personen im Vordergrund“, erklärt der violette Nachwuchs-Coach.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 12 28
2. FC Red Bull Salzburg 12 25
3. SK Rapid Wien 12 22
4. FK Austria Wien 12 18
5. FC Flyeralarm Admira 12 18
6. LASK 12 16
7. CASHPOINT SCR Altach 12 16
8. RZ Pellets WAC 12 12
9. SV Mattersburg 12 7
10. SKN St. Pölten 12 2
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