Bundesliga 17.10.2016, 09:36 Uhr
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FINK NACH MATTERSBURG: „KLAR GEHT ES NOCH BESSER“

Der 2:0-Auswärtssieg sei dennoch verdient. Die Qualität habe sich schlussendlich durchgesetzt. Der Erfolg, mit dem wir am Lokalrivalen vorbeigezogen sind, ist vor den kommenden Wochen viel wert.

© Bildagentur Zolles KG Fink nach Mattersburg: „Klar geht es noch besser“

Der FK Austria Wien ist erfolgreich aus der Länderspielpause zurückgekehrt. Mit den drei Punkten gegen Mattersburg ziehen die Veilchen vor dem Wiener Derby (Ticket-Infos) in der Tabelle am Lokalrivalen aus Hütteldorf vorbei.

Besonders erfreulich aus violetter Sicht ist, dass wir zum ersten Mal in dieser Saison in der Meisterschaft zu Null gespielt haben. „Das war enorm wichtig und freut mich für die Mannschaft“, betont Trainer Thorsten Fink.

Altersschnitt von 22,1 Jahren

Steigerungspotenzial sei natürlich vorhanden, man habe gegen den Tabellenletzten dennoch verdient gewonnen. „Wir wussten, dass wir die Qualität haben, dieses Spiel zu gewinnen und, dass wir auf unsere Chancen warten müssen. Klar geht es noch besser – aber ich denke, wir haben trotzdem verdient gewonnen“, resümiert der Chefcoach.

Der 18-Mann-Kader der Veilchen in der elften Runde der tipico-Bundesliga hatte einen Altersschnitt von 22,1 Jahren. Ein klares Zeichen, dass der FK Austria Wien auf die Jugend setzt und umso erfreulicher, dass die Violetten einen Zu-Null-Sieg feiern konnten.

Christoph Martschinko, der Torschütze zum sehenswerten 2:0, analysiert: „Der Sieg war sehr wichtig. Auf uns warten jetzt sehr harte Wochen – ein guter Start in Mattersburg war deshalb ganz wichtig.“

"Wir haben phasenweise zu langsam gespielt"

Mit der Leistung in der ersten Halbzeit war Thorsten Fink nicht wirklich zufrieden: „Wir haben in der Anfangsphase kein gutes Spiel gemacht. Der Gegner hat es uns schwergemacht und wir haben zu langsam gespielt. Da waren wir phasenweise nicht mutig genug“, erklärt Thorsten Fink.

Mattersburg-Trainer Ivica Vastic konnte der Leistung seines Teams viel Positives abgewinnen: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und hatten viele Balleroberungen. Beim Stand von 0:1 hatten wir dann auch noch zwei gute Ausgleichsmöglichkeiten durch Bürger.“