Bundesliga 31.10.2016, 09:26 Uhr
© amaspics.at © amaspics.at

FINK: „DAS WAR UNSERE BESTE SAISONLEISTUNG“

Der dritte Zu-Null-Sieg in der Liga in Serie gibt Selbstvertrauen für Donnerstag. Viel wichtiger sei aber ohnehin ein Sieg im folgenden Match gegen Altach.

© amaspics.at Fink: „Das war unsere beste Saisonleistung“

Der Jubel im Lager der Veilchen ist groß. Der Rückstand auf den Tabellenführer konnte auf vier Punkte verkürzt werden. Der FK Austria Wien feiert gegen Sturm Graz den vierten Liga-Sieg in Serie und gewinnt zum dritten Mal in Folge mit 2:0.

„Ja, das klappt momentan sehr gut. Man sieht, dass wir körperlich sehr gut drauf sind. Wir waren in vielen Situationen sehr spritzig“, sagt Cheftrainer Thorsten Fink, der betont: „Das war die beste Saisonleistung der Mannschaft. Ein super Spiel und ein ganz verdienter Sieg.“ (hier geht es zu den Video-Highlights)

Gute Aufteilung am Platz und gefährlich in der Spitze

Osman Hadzikic hielt seinen Kasten also wieder sauber und resümiert deshalb zufrieden: „Das ist für einen Torhüter natürlich das schönste, wenn wir gewinnen und auch noch zu Null spielen.“ Raphael Holzhauser streicht die sehr gute Aufteilung auf dem Platz heraus: „Wir sind stark im Ballbesitz und dann in der Offensive mit unseren schnellen Spitzen sehr gefährlich.“ (Spieler im Interview bei Viola TV)

Gerade im Vergleich zur vierten Runde der tipico-Bundesliga, als die Austria in Graz mit 1:3 verlor, war eine klare Leistungssteigerung zu erkennen. „Wir waren viel besser als im ersten Spiel gegen Sturm. Wir haben verdient gewonnen“, betont Kapitän Alex Grünwald. Viel Elan, Power, Disziplin und großer Wille seien entscheidend gewesen, erklärt Chefcoach Fink.

Sturm-Trainer Franco Foda resümiert: „Kleinigkeiten haben das Match entschieden. Wir haben heute gegen eine Mannschaft gespielt, die auch andere Ansprüche hat als wir. Die Niederlage ist für uns kein Beinbruch, weil die Austria große Qualität hat.“

Formkurve passt – Roma und Altach warten

Die Formkurve der Veilchen zeigt nach den Siegen gegen St. Pölten, Mattersburg und Rapid, sowie den starken Auftritten in der UEFA Europa League und dem Weiterkommen im Cup also weiter nach oben. „Wir kämpfen füreinander und sind momentan in einer sehr guten Form“, sagt auch Matchwinner Larry Kayode, der den Elfmeter herausholte und selbst zum 2:0 traf.

Und jetzt wartet das nächste ganz große Highlight. Am Donnerstag empfängt der FK Austria Wien AS Roma im Ernst-Happel-Stadion (Ticket-Infos) und geht mit einer hervorragenden Ausgangsposition in das Spitzenspiel der Gruppe E der UEFA Europa League. „Roma ist natürlich der ganz große Favorit. Das wird ganz schwer. Wir wollen den Zuschauern ein super Spiel bieten. Wichtiger ist aber die Meisterschaft und, dass wir nächsten Sonntag gegen Altach gewinnen“, schildert Thorsten Fink.