Bundesliga 02.10.2016, 22:12 Uhr
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„DIE MANNSCHAFT HAT EINEN UNHEIMLICHEN SIEGESWILLEN GEZEIGT“

Die Veilchen haben das 2:1 gegen St. Pölten mit zwei späten Toren erzwungen. Thorsten Fink, Karl Daxbacher und der zweifache Assistgeber Thomas Salamon analysieren das Match.

© Bildagentur Zolles KG „Die Mannschaft hat einen unheimlichen Siegeswillen gezeigt“

Der FK Austria Wien geht mit einem Sieg in die Länderspielpause und holt damit in der 10. Runde als einziger Europacup-Teilnehmer Punkte. Die zwei Tore zum 2:1 gegen St. Pölten kamen spät, aber rechtzeitig. Was war heute ausschlaggebend?

Noch einmal den Hebel umgelegt

„In der letzten halben Stunde hat die Mannschaft noch einmal den Hebel umgelegt und einen unheimlichen Siegeswillen an den Tag gelegt. Das zeigt auch, dass die Spieler konditionell in einem hervorragenden Zustand sind“, resümiert Thorsten Fink.

Der Cheftrainer ist in der Match-Analyse durchaus selbstkritisch, denn lange Zeit sah es nicht nach einem Sieg der Violetten aus: „In der ersten Halbzeit haben wir nur wenige Chancen gehabt. St. Pölten war sehr gut auf uns eingestellt. Da haben wir uns schwergetan, durchzukommen“, erklärt Fink.

Schwächen an denen man arbeiten muss

Vor allem im Spielaufbau habe man einige Probleme gehabt: „Daran müssen wir arbeiten. Auch das Abwehrverhalten beim 0:1 war alles andere als gut – das war viel zu einfach“, betont der Coach. Dinge, an denen man in der Länderspielpause arbeiten kann. „Eine Woche werden wir jetzt ein bisschen durchschnaufen, dann werden wir uns mit dem nächsten Gegner intensiv taktisch auseinandersetzen“, schildert Thorsten Fink.

Einer der Matchwinner war heute Thomas Salamon, der zwei Assists beisteuerte. „Das war heute ein extrem wichtiger Sieg. Wir haben viel investiert. Man sieht ja auch bei Rapid und Salzburg, dass es in den Europacup-Wochen nicht einfach ist“, sagt der Linksverteidiger.

Die Tabellensituation

In der Tabelle hat der FK Austria Wien damit punktemäßig mit dem Lokalrivalen aus Hütteldorf gleichgezogen. Zwei Zähler fehlen auf Salzburg – nur Sturm Graz hat sich mit neun Punkten Vorsprung auf die Veilchen etwas abgesetzt. „Es wird hart, sie wieder einzuholen, weil sie nicht in der Europa League spielen. Die Saison ist aber noch sehr lange. Wir haben jetzt einmal das erste Spiel des zweiten Saisonviertels gewonnen – vieles ist noch möglich“, analysiert Cheftrainer Thorsten Fink.

St. Pölten-Trainer Karl Daxbacher war nach dem Match maßlos enttäuscht: „Weil wir es wieder nicht geschafft haben, so ein Spiel über die Runden zu bringen. Wir gehen immer gut eingestellt in die Spiele, aber es geht sich irgendwie nicht aus. Das ist für uns enttäuschend.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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