Europacup 28.09.2016, 14:53 Uhr

AUSTRIA GEHT MIT ZUVERSICHT IN DAS HEIMSPIEL GEGEN FC VIKTORIA PILSEN

„Weil wir in der Europa League bekanntlich sehr stark sind“, betont Thorsten Fink, der gemeinsam mit Robert Almer über den Gegner und die Ausgangssituation spricht.

Austria geht mit Zuversicht in das Heimspiel gegen FC Viktoria Pilsen
Wir werden versuchen, Pilsen zu schlagen. Thorsten Fink

Am Donnerstag um 21:05 Uhr geht die Gruppenphase der UEFA Europa League in die zweite Runde. Nach dem 3:2-Auswärtssieg zum Auftakt gegen Astra Giurgiu geht der FK Austria Wien als Tabellenführer der Gruppe E in das Heimspiel gegen FC Viktoria Pilsen. (alle Ticket-Infos - ab Donnerstag 12:00 Uhr sind auch Einzelkarten erhältlich)

Das Match gegen den tschechischen Meister (alle Infos und Statistiken zum Gegner) sei eine schwierige Aufgabe, aber nicht unlösbar, wie Thorsten Fink erklärt: „Wir spielen gegen eine hervorragend organisierte Mannschaft. Wir gehen aber mit Selbstvertrauen in das Spiel, weil wir in der Europa League gute Ergebnisse erzielt haben. Deshalb sind wir sehr zuversichtlich.“

Mit einem Sieg Druck ausüben

Das Ziel ist klar. Daheim sollen drei Punkte her: „Wir werden versuchen, Pilsen zu schlagen – es muss aber wie etwa gegen Rosenborg alles zusammenpassen“, sagt der Chefcoach. Mit einem Sieg hätte man natürlich mit Blick auf den weiteren Verlauf der Gruppenphase eine tolle Ausgangsposition: „Somit wären die anderen Teams unter Druck. Das wäre natürlich für den ganzen Verein toll, wenn wir das gewinnen könnten“, betont Fink.

Der Gegner wurde natürlich ganz genau beobachtet und analysiert: „Offensiv haben sie zwei gute Stürmer – die Außenbahnspieler schlagen gute Flanken – und nützen ihre Chancen. Defensiv hat Pilsen mit Hubnik einen erfahrenen Mann. Sie verstehen es gut, aggressiv gegen den Ball zu arbeiten. Insgesamt arbeitet Pilsen eher mit einfachen aber sehr guten Mitteln, um gegnerische Mannschaften unter Druck zu setzen“, erklärt Thorsten Fink.

Entscheidend ist, wie wir auf diese Fehler reagieren. Robert Almer

Innenverteidigung für morgen ist noch offen

Zur Personalsituation: Wer neben Petar Filipovic in der Innenverteidigung spielen wird, ist noch nicht klar. Diese Entscheidung lässt sich der Coach offen – wohl auch um den Gegner im Unklaren zu lassen. Es bestehen mehrere Möglichkeiten – zwei davon sind wohl die wahrscheinlichsten: Entweder Serbest rückt wie gegen die Vienna in die Abwehr und Vukojevic spielt als Sechser. Oder Stronati spielt neben Filipovic - und Serbest bleibt im defensiven Mittelfeld.

Die Defensive des FK Austria Wien stand zuletzt immer wieder in der Kritik. Die hohe Anzahl an Gegentoren im ersten Saisonviertel lässt natürlich auch unseren Keeper Robert Almer nicht kalt: „Damit sind wir natürlich nicht zufrieden – wir arbeiten daran und versuchen es zu verbessern. Fehler wird man nie ausschließen können – entscheidend ist aber, wie wir auf diese Fehler reagieren."

Die UEFA Europa League ist da natürlich ein idealer Anlass, um sich nach verpassten Punkten in der Bundesliga, wieder Selbstvertrauen zu holen: „Für jeden Spieler ist es etwas Besonderes in der Europa League zu spielen – das haben wir uns in der Vorsaison auch hart erarbeitet. Wir wollen auch diesmal wieder punkten und eine sehr gute Leistung abliefern“, sagt Almer mit einer gesunden Portion Optimismus.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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