Bundesliga 30.09.2016, 14:57 Uhr
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„MIT DEM DRUCK GEGEN ST. PÖLTEN KÖNNEN WIR UMGEHEN“

Thorsten Fink spricht von einer notwendigen Aggressivität und drei Punkten, die für die Belohnung UEFA Europa League nötig sind. Die gute Leistung vom Donnerstag gilt es nun für Sonntag mitzunehmen und auch gegen den Aufsteiger auf den Platz zu bringen.

© Bildagentur Zolles KG „Mit dem Druck gegen St. Pölten können wir umgehen“

Kurz nach dem starken Auftritt in der UEFA Europa League gegen Viktoria Pilsen ist kurz vor dem Liga-Alltag gegen St. Pölten. Am Sonntag (19:00 Uhr) kommt der Aufsteiger ins Happel-Oval (Ticket-Infos).

Müssen im kämpferischen Bereich dagegenhalten

Nach den Meisterschafts-Niederlagen gegen Admira und Salzburg steht der FK Austria Wien nun daheim gegen den SKN St. Pölten schon entsprechend unter Druck, unbedingt drei Punkte mitzunehmen: „Aber mit diesem Druck können wir umgehen“, betont Thorsten Fink, der gegen die Daxbacher-Elf ein aggressives Auftreten seines Teams fordert: „St. Pölten spielt selbst sehr aggressiv und ist kopfballstark. Das zeigt, dass wir im kämpferischen Bereich dagegenhalten müssen.“

Denn: „Spielerisch werden wir sie beherrschen“, ist der Chefcoach überzeugt und fügt an: „Auf die Konter müssen wir aufpassen. Wir müssen auch aus den Fehlern der Vorwochen lernen – dafür betreiben wir unter anderem auch sehr viel Video-Studium“, schildert Fink.

Friesenbichler, Tajouri und Rotpuller werden wohl spielen

Personell wird die Mannschaft im Vergleich zum Donnerstag wohl auf einigen Positionen verändert. Lukas Rotpuller wird in die Innenverteidigung zurückkehren. „Auch wenn Stronati eine sehr gute Leistung abgeliefert hat – das will ich an dieser Stelle betonen. Er ist damit eine zusätzliche Alternative geworden. Gegen St. Pölten brauchen wir aber auch einen Rechtsfuß für den Spielaufbau“, erklärt Thorsten Fink.

Links hinten ist Christoph Martschinko fraglich – der U21-Teamspieler hat leichte Rückenprobleme. Im Sturm wird wohl Kevin Friesenbichler statt Larry Kayode in die Startelf kommen. Gegen die Niederösterreicher brauche es einen richtigen Stoßstürmer. Auf der offensiven Außenbahn dürfte unser Top-Scorer Ismael Tajouri-Shradi wieder von Beginn an spielen – entweder anstelle von Venuto oder Pires.

Müssen die UEL-Leistung auch in der Liga abrufen

Mit der Leistung seines Teams war der Chefcoach – vielleicht bis auf die ersten 15 Minuten, in denen die Veilchen noch nicht das nötige Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten hatten – sehr zufrieden: „Die Mannschaft hat gezeigt, dass wir auch im Zweikampfverhalten international da sind. Wir waren auf allen Positionen besser als der Gegner. Wenn wir das Niveau halten können, dann stimmt mich das auch für Sonntag sehr positiv.“

Entscheidend sei es nun, die Top-Leistung, die man erneut in der UEFA Europa League gezeigt hat, auch in der Liga abzurufen: „Die Meisterschaft ist die Basis – wenn wir diese Stimmung wieder erleben wollen, müssen wir in der Liga punkten. Man hat gesehen, was man auch mit vielen Zuschauern noch erreichen kann. Mit der Europa League können wir uns belohnen – dafür brauchen wir die nötigen Punkte für nächstes Jahr“, sagt Thorsten Fink.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
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