Europacup 24.08.2016, 10:00 Uhr
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AUSTRIA REIST MIT VORFREUDE UND ZUVERSICHT NACH TRONDHEIM

Markus Kraetschmer, Franz Wohlfahrt und Jahrhundert-Trainer Hermann Stessl analysieren die Ausgangssituation vor dem entscheidenden Rückspiel im UEFA Europa League Play-off.

© Bildagentur Zolles KG Austria reist mit Vorfreude und Zuversicht nach Trondheim

Die Delegation des FK Austria Wien fliegt am Mittwochvormittag mit Hoffnungen nach Norwegen zum entscheidenden Play-off-Rückspiel in der UEFA-Europa-League. (Stimmen von Grünwald, sowie von Venuto und Pires). Mit im Gepäck haben unsere Veilchen ein 2:1-Guthaben vom Heimspiel gegen Rosenborg BK und das Erfolgserlebnis gegen den bisherigen tipico-Bundesliga-Spitzenreiter SCR Altach.

„Die beste Medizin sind Siege, das gibt der Mannschaft Selbstvertrauen“, sagte Austria-Vorstand Markus Kraetschmer, nachdem die Veilchen am Sonntag im Happel-Stadion dem gestürzten Leader aus Vorarlberg in der fünften Runde den ersten Fleck auf der bisher blütenweißen Weste zugefügt hatten. Dass die Mannschaft drei Tore erzielt hat, gebe ihr Vertrauen!

 Es sei wichtig gewesen, dass man in der Tabelle nach zwei schmerzlichen Niederlagen (1:4 Rapid und 1:3 Sturm Graz) und trotz starker Rotation gegen Altach den Anschluss zur Spitze geschafft habe. „Es freut mich umso mehr, weil es eine gute Leistung der Mannschaft und ein hoch verdienter Sieg war“, meinte Kraetschmer zufrieden und mit viel Vorfreude auf ein spannendes Play-off in Trondheim.

Wohlfahrt: „Sind weiter Außenseiter!“

Dort wollen die Veilchen ihre „tolle Ausgangsposition, die sie sich in Wien mit dem 2:1 erarbeitet hat“, wie es der AG-Vorstand formulierte, zum Einzug in die Gruppenphase (Auslosung am Freitag 13:00 Uhr in Monaco/Beginn der sechs weiteren Europacup-Spiele am 15.9.) nützen. Sportdirektor Franz Wohlfahrt hat recht, wenn er betont: „Wir sind nach wie vor Außenseiter!“

Der überlegene norwegische Tabellenführer und 23-fache Meister, im Lerkendal-Stadion eine Heimmacht, habe eine sehr gefährliche Mannschaft, die in Wien viele Möglichkeiten heraus gespielt habe. „Wir fliegen nach dem 3:1-Erfolg über die Altacher trotzdem mit einer Portion Mut nach Trondheim“, erklärte unser Ex-Teamtorhüter.

Jahrhundert-Trainer Stessl: „Bin in der Hoffnung, dass es weitergeht!“

Hermann Stessl, der 2011 zum Jahrhundert-Trainer der Austria gewählt wurde, ist „in der „Hoffnung, dass es weitergeht“. Das 3:1 gegen die Altacher habe unserer Mannschaft Kraft für Norwegen gegeben: „Wir müssen dort aber selbst Initiative und Aggressivität zeigen“, glaubt der 75-Jährige, der die Violetten 1978 ins Europacup-Finale der Cupsieger geführt hatte.

Das Verlusttor vor einer Woche im Happel-Stadion in der Nachspielzeit sei „etwas ärgerlich“ gewesen, denn nun brauche der Gegner nur ein 1:0 zum Weiterkommen, gibt der Steirer zu bedenken. Auf der anderen Seite könne die Austria jedoch noch mehr leisten, als sie im Hinspiel gezeigt habe. „Unser Sieg und unsere zwei Tore waren positiv, nach dem 2:0 haben wir aber ein bisschen aufgehört zu spielen“, meint der Ex-Trainer, der viermal mit dem FAK Meister wurde und 1979 das Meistercup-Halbfinale erreichte.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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