Profimannschaft 27.07.2016, 11:28 Uhr
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ERST EIN EUROPACUP-DUELL MIT KLUB AUS SLOWAKEI

Die internationale Bilanz des FK Austria Wien mit Klubs aus der Slowakei ist zwar negativ (2-1-4/10:13 Tore), doch das bisher einzige Duell in einem großen Europacup-Bewerbe endete mit einem Erfolg.

© Bildagentur Zolles KG Erst ein Europacup-Duell mit Klub aus Slowakei

In der zweiten UEFA-Cup-Qualifikationsrunde 2005/06 setzten wir uns auswärts gegen MSK Zilina 2:1 (Tore Sebo und Linz) durch und stiegen dann nach dem folgenden 2:2 in die erste Hauptrunde auf.

Unser damaliger Stürmer Roland Linz machte vor 5.800 Zuschauern im damaligen Horr-Stadion allerdings erst nach der Pause einen 0:2-Rückstand durch seinen Doppelpack innerhalb von fünf Minuten wett.

Im Mitropa- und UI-Cup lief es weniger gut

Die übrigen fünf Begegnungen waren Gruppenspiele im Mitropacup (4) und im Intertoto-Sommer-Cup (UI-Cup), wobei wir bei vier Niederlagen einen einzigen Sieg feierten.

1971 bezwangen wir im Mitropacup (Gruppe 4) TZ Trencin in der Südstadt durch ein 3:1 (Tore: R. Sara, Riedl, Berger), auswärts unterlagen wir allerdings 0:1.

1969 (Mitropacup/Gruppe 6) hatten wir uns Jednota Trencin auswärts 2:3 (Köglberger, Parits) und daheim 0:2 geschlagen geben müssen. Schließlich ging 1997 im Intertoto-Cup (Gruppe 9) das einzige Match gegen MSK Zilina auswärts 1:3 (Gager /Elfer) verloren.

Austria nun gegen Spartak um Aufstieg ins Play-off

Mit Spartak Trnava gastiert am Donnerstag im ersten Duell mit unserer Mannschaft um den Aufstieg ins Play-off der Europa League der Tabellenvierte der vergangenen Saison im Happel-Stadion.

In der neuen Meisterschaftssaison nimmt der Klub nach zwei Runden mit vier Punkten Platz drei ein. Einem 1:1 bei ZP Sport Podbrezova folgte am Sonntag ein 2:1-Heimsieg gegen Dunajska Streda.

Den Rückstand nach 13 Minuten drehte dabei Spartak vor 6.200 Besuchern noch vor der Pause durch Tore von Eder (18.) und Paukner (33., Elfmeter) zu einem Erfolg und drei Punkten.

In den ersten zwei Quali-Runden bezwang Spartak zuerst Hibernian Paola aus Malta zweimal 3:0 (Tore: Tambe/Kamerun 2, Mikovic 2, Oravec und Babatounde Bello/Nigeria). In Runde zwei setzten sich die Slowaken gegen Schirak Gjumri nach einem 1:1 auswärts (Jirka) und 2:0 daheim (Schranz/57., Tambe/61.) durch.

107-facher Teamspieler Trainer des Gegners

Spartak-Trainer ist der bisherige Sportdirektor Miroslav Kahan (40), der 107 Mal das slowakische Teamtrikot trug und u.a. als Legionär bei Betis Sevilla, Besiktas, VfL Wolfsburg und FSV Mainz spielte. Seine Profikarriere beendete er später in Trnava.

Noch kein slowakischer Meistertitel für Spartak

Bemerkenswert ist, dass Spartak zwar fünfmal den tschechoslowakischen Meistertitel eroberte (1968, 69, 71, 72, 73) und fünfmal auch den Cup gewann (1951,67, 71, 75, 86), aber in der Slowakei über drei zweite Plätze (1996/97, 97/98 und 2011/12) und einer Cup-Trophäe (1998) nicht hinauskam.

Meistercup-Halbfinale als EC-Höhepunkte

Im Europacup war die Qualifikation für das Halbfinale 1968/69 der bisherige Höhepunkt. Ein Heim-2:0 gegen Ajax reichte aber nach dem 0:3 von Amsterdam nicht für das Finale. Das entschied dann der AC Milan mit 4:1 in Madrid gegen die Niederländer für sich.

Geleitet wird das Spiel in Wien von einem Rumänen

Alexandru Dan TUDOR wird die Partie pfeifen, der UEFA-Delegierte ist Gordon PATE (SCO), Schiedsrichter-Beobachter ist Volodymyr PETROV (UKR).  

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 20 44
2. FC Red Bull Salzburg 20 43
3. SK Rapid Wien 20 34
4. FC Flyeralarm Admira 20 31
5. LASK 20 27
6. FK Austria Wien 20 26
7. CASHPOINT SCR Altach 20 25
8. SV Mattersburg 20 21
9. RZ Pellets WAC 20 16
10. SKN St. Pölten 20 7
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