Profimannschaft 04.05.2016, 15:07 Uhr

"DREI PUNKTE, SONST NICHTS!"

Die Entscheidung um den begehrten Tabellenendrang drei, der zur Teilnahme an der Qualifikation für die UEFA Europa League berechtigt, rückt näher.

"Drei Punkte, sonst nichts!"

Am Samstag (16:00 Uhr) zum Auftakt der 34. tipico-Bundesliga-Runde will der FK Austria Wien in der Generali-Arena den Vorsprung gegenüber dem viertplatzierten FC Admira Wacker von drei auf sechs Punkte verdoppeln.

„Es ist für uns das erste von drei Endspielen. Ein Sieg würde helfen, unserem Saisonziel ein Stück näherzukommen“, sagt Jens Stryger Larsen vor dem Finish der Meisterschaft mit drei Spielen innerhalb einer Woche. Doch selbst mit einem Guthaben von dann sechs Zählern auf den ÖFB-Samsung-Cup-Finalisten wäre noch nichts endgültig entschieden.

„Unser Fokus ist voll und ganz auf das Match gegen die Admira gerichtet. Wir wollen die drei Punkte, sonst nichts“, betont der Däne die Wichtigkeit des Schlagers zwischen dem Dritten und dem Vierten. Interessant ist an der Konstellation, dass die beiden Klubs fast identische Saison-Bilanzen aufweisen.

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Unsere Veilchen haben vor eigenem Publikum mit sechs Siegen sowie jeweils fünf Remis und Niederlagen ebenso 23 Punkte geholt wie die Niederösterreicher in der Fremde mit genau der gleichen Ausbeute (6-5-5/23). Nur das Torverhältnis weicht mit 24:24 (FAK) bzw. 24:26 (AW) leicht ab. Spannung scheint garantiert.

Die 0:2-Niederlage gegen den designierten Meister RB Salzburg  wirft die Austria nicht zurück. Im Gegenteil, jetzt erst recht, lautet die Parole am Verteilerkreis.

„Wir haben, wenn wir unseren Stil spielen, bewiesen, dass wir eine starke Mannschaft haben und eine gute Rolle in der Liga spielen. So haben wir zuletzt in Mattersburg ein gutes Resultat erzielt. Und wir blicken mit Optimismus dem Endspurt entgegen“, erklärte Stryger Larsen mit einer nach wie vor gesunden Portion Selbstvertrauen.

Leicht werde es aber sicher nicht werden, fügte unser Rechtsverteidiger hinzu und verspricht: „Wir werden für die drei Punkte alles geben, bis zum Umfallen kämpfen!“ Eines steht schon vor diesem „Battle of Europe“ fest: Die Austrianer bleiben bei jedem Resultat Dritter, weil sie das bessere Torverhältnis (plus sieben) als Admira (minus drei) aufweisen.

Das 0:2 gegen die Salzburger haben die Wiener in dieser Woche analysiert und aufgearbeitet. „Das war ein Ergebnis, dass wir nicht wollten. Trotzdem glaube ich, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Wir hatten einige Torchancen. Den zweiten Treffer kassierten wir erst, als wir am Ende alles riskiert haben, um doch noch den Ausgleich zu schaffen“, resümierte der 25-Jährige.

Die Mannschaft und das Team um Trainer Thorsten Fink werden aus dem Salzburg-Spiel die Lehren ziehen. Worauf es nun ankommt, hört sich aus dem Mund von Stryger Larsen, für den Österreich die erste Station außerhalb der Heimat ist, so an: „Nun schauen wir nur nach vorne, schließlich haben wir noch drei ganz wichtige Partien vor uns.“

Gegen die Admira steht der 45-fache dänische Nachwuchs-Teamspieler vor seinem 30. Liga-Einsatz im violetten Trikot. An sein mögliches Jubiläum verschwendet der Abwehrmann, der bisher zweimal gegen die Südstädter spielte (1:2/a am 30.8.2014 und 3:0/a am 2.3.2016), jedoch überhaupt keinen Gedanken. „Ich habe nur den Sieg gegen Admira im Kopf, weil der so wichtig wäre für die Spieler, das Team, für den ganzen Klub.“

Auf die Frage, wo die Veilchen nach der „englischen Woche“ - nach dem Admira-Spiel gastieren wir in Ried (Mittwoch, 20:30 Uhr) und dann kommt Sturm Graz (15. Mai, 17:30 Uhr) noch zu uns – in der Endtabelle aufscheinen werden, sagte Stryger Larsen spontan: „Auf dem dritten Platz!“ Seine Antwort begründet der Abwehrmann auch mit der Qualität, die in der Mannschaft steckt.

„Wir wissen aber genauso, dass wir unsere Chancen unbedingt besser nützen müssen, weil Admira Wacker und Sturm Graz auch noch Dritter werden wollen“, appelliert unser Legionär und hofft gleichzeitig auf die neuerliche Unterstützung der Fans im Finish der Meisterschaft sowie auf den Umstand, dass zwei der drei Partien am Verteilerkreis über die Bühne gehen.

Im Lager der Austria herrscht für den dreiteiligen Showdown jedenfalls Zuversicht vor, die Angst des Versagens hat da keinen Platz. „Die Mannschaft glaubt fest an sich, lebt das auch im Team. Wir wollen das gemeinsam schaffen und werden dafür dreimal 90 Minuten alles abrufen“, versichert unser Rechtsverteidiger, der Anfang Februar nach fast einjähriger Verletzungspause (Meniskusriss) sein Comeback in der Bundesliga gegeben hat.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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