Profimannschaft 10.06.2016, 08:29 Uhr

AUSTRIA-SPIELER TIPPEN IHRE EM-TITELFAVORITEN

Ihre Vor- und Nachnamen beginnen mit den gleichen Buchstaben und auch ihr Titelfavorit für die EM-Endrunde (10. Juni bis 10. Juli) ist identisch. ÖFB-Teamchef Marcel Koller und unser Stürmer Marko Kvasina nennen unisono Frankreich als ersten Anwärter auf die europäische Fußball-Krone.

Austria-Spieler tippen ihre EM-Titelfavoriten

„Aufgrund des Heimvorteils“, sagt der Schweizer und der Austrianer ergänzt: „Dazu verfügen die Franzosen über einen sehr guten Kader.“ Zum Kreis der schärfsten Rivalen im Kampf um den Titel werden die „Tricolores“ freilich auch von anderen Veilchen genannt.

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Das letzte Training in Österreich absolvierte der ÖFB in der Austria-Akademie. Hier: Thomas Janeschitz, David Alaba, Ralf Muhr © amaspics.at

„Es sind die üblichen Verdächtigen wie Spanien, Deutschland, Frankreich, die großen Fußball-Nationen“, sagt Robert Almer, der Kapitän des FK Austria Wien, der glaubt, dass auch die vermeintlich kleinen Teams immer überraschen könnten. Einen wirklichen Favoriten zu nennen, sei schwer.

Mehr oder weniger klar für den EURO-Gastgeber hat sich auch Lukas Rotpuller deklariert: „Für mich ist Frankreich der Titelfavorit!“ Natürlich seien die Spanier ein ganz heißer Tipp und die Deutschen dürfe man nie abschreiben. „Diese drei Länder werden es sich ausmachen“, prophezeit unser Abwehrchef.

Für Jens Stryger Larsen sind Deutschland und auch die anderen Großen wie Frankreich und Spanien erste Kandidaten. „Über den Titelgewinn werden Kleinigkeiten entscheiden, weil diese Teams so viele gute Spieler in ihren Kadern haben“, begründet der Däne seinen EM-Tipp.

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Aleks Dragovic im Talk mit Ralf Muhr. Daneben: Markus Suttner, Heinz Lindner und Sinisa Adamov © amaspics.at

David de Paula erwartet seine Spanier oder Deutschland als Europameister. Roi Kehat, unser Israeli, glaubt, dass „die Deutschen das Rennen machen“ werden und stuft Spanien als ersten Rivalen ein. Für den Brasilianer Ronivaldo ist Deutschland erster EM-Favorit und er schätzt die Franzosen daheim „stark“ ein.

Sozusagen die deutsche Fraktion in den Reihen des Rekordcupsiegers führen Raphael Holzhauser und Kevin Friesenbichler an. „Die Deutschen werden den Titel holen. Sie sind eine Turnier-Mannschaft und immer da, wenn es darauf ankommt“, glaubt „Rapha“ und „Friesi“ begründet seinen Tipp damit, dass „sie Weltmeister sind und meiner Meinung nach das beste Team haben“.

Holzhauser hat Belgien als Underdog auf der Rechnung

Mittelfeldspieler Raphael Holzhauser zählt zum erweiterten Kreis „Spanien immer dazu“ und bezeichnet Belgien als Underdog, der vorne mitmischen könne. Die Franzosen, betont Friesenbichler, mache der Heimvorteil „gefährlich“ und dazu seien die Spanier nicht zu unterschätzen.

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Das ÖFB-Team beim Training in der Austria-Akademie © amaspics.at

„Wie immer Spanien und Deutschland“, gelten für Richard Windbichler als Titelanwärter Nummer eins und dazu traut der Abwehrmann „Frankreich durch den Heimvorteil“ viel zu. Keinen echten Favoriten hat Alex Grünwald auf seiner EM-Rechnung. Er glaubt aber insgeheim, dass Deutschland gewinnen wird.

„Man weiß nicht, wie die Deutschen drauf sein werden. Spanien, Frankreich, Belgien und Italien darf man nicht vergessen. Aber einen großen Favoriten gibt es nicht. Es wird sehr spannend werden“, meint der Kärntner. Lucas Venuto tut sich ebenfalls schwer mit einem Tipp: „Es ist nicht leicht vorauszusagen, aber ich sage Deutschland.“

Serbest traut Spanien Titel-Hattrick zu

Tarkan Serbest hält den ersten EM-Titel-Hattrick durch Spanien für möglich. Seinem Favoriten werden jedoch die Franzosen und die Deutschen auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung gefährlich werden. Die einen seien vor eigenem Publikum „sicher stark“ und die anderen würden als Weltmeister „sicher ins Halbfinale“ kommen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 12 28
2. FC Red Bull Salzburg 12 25
3. SK Rapid Wien 12 22
4. FK Austria Wien 12 18
5. FC Flyeralarm Admira 12 18
6. LASK 12 16
7. CASHPOINT SCR Altach 12 16
8. RZ Pellets WAC 12 12
9. SV Mattersburg 12 7
10. SKN St. Pölten 12 2
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