Profimannschaft 07.04.2016, 08:48 Uhr

SERBEST: "WOLLEN FANS GLÜCKLICH MACHEN"

Er ist in der Defensive „zuhause“, trotzdem weiß Tarkan Serbest, was am Samstag (18:30 Uhr) in der Generali-Arena gegen den SV Grödig besser werden muss im Spiel des FK Austria Wien als zuletzt in Altach – die Chancenauswertung!

Serbest: "Wollen Fans glücklich machen"

„Wir wollen die Fans glücklich machen, mit so vielen Toren wie möglich“, sagt der bald 22-Jährige über die Bedeutung des Treffens mit dem Schlusslicht. Ein Dreier wäre „sehr wichtig, weil wir dann mit breiter Brust ins Derby gehen könnten“.

Das letzte Stadtduell dieser Saison steigt am 17. April (16:30 Uhr) im Ernst-Happel-Stadion und nur drei Tage später wartet auf unsere Mannschaft das ebenso wichtige ÖFB-Samsung-Cup-Halbfinale in Salzburg (20:30 Uhr).

Selbstvertrauen für kommende Aufgaben tanken

Ein Erfolgserlebnis gegen die Grödiger brächte nach drei sieglosen Runden (0-2-1) den Veilchen also Selbstvertrauen zurück für die englische Woche. Gegen den SV Grödig (Würfel-Aktion im Megastore) bleiben die Veilchen weiterhin Tabellendritter, doch der Vorsprung auf den Vierten beträgt nur vier Zähler.

Angst oder Zittern kommt im Austria-Lager deshalb nicht auf. „Auf keinen Fall! Wir schauen auf uns, wir blicken nicht wer hinter uns ist, sondern konzentrieren uns auf unsere Spiele. Wenn wir die Spiele gewinnen, ist es egal, was hinter uns passiert“, erklärt Serbest zuversichtlich.

Außer der Chancenauswertung war nach Ansicht des U21-ÖFB-Teamspielers beim 0:2 zuletzt in Altach nicht viel an der Leistung auszusetzen. „Wir haben mit zehn Mann dominant gespielt, einen ruhigen Spielaufbau und vier, fünf Topchancen gehabt. Leider haben wir kein Tor gemacht“, resümiert der Rechtsfuß.

Rotpuller, Gorgon, Larsen, Kayode, Grünwald waren einem Treffer nahe oder sehr nahe. „Wenn man da kein Tor macht, kassiert man oft eines. Wir haben mit zehn Mann alles riskiert, da macht man hinten Räume auf und es unterlaufen dabei natürlich auch Fehler“, meinte Tarkan im Rückblick.

Innenverteidiger Serbest: „Für mich nichts Neues“

Die Schlüsselszene im „Ländle“ war der Ausschluss von Richard Windbichler knapp vor der Pause, die zufolge hatte, dass Trainer Thorsten Fink mit Serbest für Lucas Venuto einen Defensiven ins Spiel brachte. Innenverteidiger zu spielen, war für den Neuen nichts Neues, kein Problem.

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„Ich habe bei den Amateuren unter Herbert Gager schon oft diese Position gespielt“, erzählt unsere Nummer 15, der es egal ist, ob sie den „Sechser“ spielt und eben hinten zentral verteidigt. Fink hatte Tarkan schon ein paar Tage vorher mitgeteilt, dass er auf ihn setze, sollte in der Abwehr etwas passieren.

Vanche Sikov hatte wegen einer vom mazedonischen Nationalteam mitgebrachten Verletzung in Altach passen müssen, somit war Serbest einziger Kandidat für den Posten in der zentralen Verteidigung.

Mehr Einsatzzeit als in Premierensaison

„Ich will mich im Training beweisen und schaue, was dann passiert. Ich werde auf meine Chance wieder warten und lasse mich überraschen“, sagt der Wiener, der gegen die Grödiger bei drei Kurzeinsätzen drei Siege in drei Spielen zu Buche stehen hat.

In Altach hat er seine Saisonbilanz in der Bundesliga aus dem Spieljahr 2014/15 (334 Minuten/8 Spiele) mit 365 Minuten (15) übertroffen. Serbest, der seit seinem zehnten Lebensjahr ein Veilchen ist, gehört seit April 2014 dem Profikader an.

Zuletzt hat der Youngster in der Meisterschaft am 14. Februar in der Generali-Arena beim 0:3 gegen Rapid durchgespielt. Damals kam er im defensiven Mittelfeld neben Raphael Holzhauser für den gesperrten Alexander Grünwald zum Einsatz.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 36 81
2. FK Austria Wien 36 63
3. SK Puntigamer Sturm Graz 36 60
4. CASHPOINT SCR Altach 36 53
5. SK Rapid Wien 36 46
6. FC Flyeralarm Admira 36 46
7. SV Mattersburg 36 43
8. RZ Pellets WAC 36 42
9. SKN St. Pölten 36 37
10. SV Guntamatic Ried 36 35
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