Profimannschaft 22.04.2016, 11:09 Uhr
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AUSTRIA IST SICH DEM „ERNST DER LAGE“ IN DER LIGA BEWUSST

Zum Abschluss der englischen Fußball-Woche muss der FK Austria Wien zum dritten Mal in Folge in der Fremde antreten. Am Samstag (16:00 Uhr) zum Auftakt der 32. Runde in der tipico Bundesliga wartet der SV Mattersburg.

© Bildagentur Zolles KG Austria ist sich dem „Ernst der Lage“ in der Liga bewusst

Im Kampf um den dritten Tabellenplatz, der fix zur Teilnahme an der Europa-League-Quali berechtigt, könnte man gegenüber den Verfolgern wertvolle Punkte sammeln. Sturm Graz liegt zwei, Admira Wacker drei Zähler hinter uns.

„Ich habe keine Angst, aber man muss vorsichtig sein. Wir wissen um den Ernst der Lage“, sagt Trainer Thorsten Fink nach dem Out im Semifinale des ÖFB-Samsung-Cups (2:5 nach 1:0) am Mittwoch in Salzburg und nunmehr sechs sieglosen Spielen (0-2-4) mit einem Blick auf die Tabelle.

Fink: „Es wäre wichtig, am Samstag die Kurve zu kriegen“
„Wir wissen, dass wir in Mattersburg punkten und dafür viel investieren müssen. Wir haben die Qualität, es wäre wichtig, dass wir jetzt am Samstag die Kurve kriegen und darauf stelle ich meine Mannschaft ein. Wir haben große Möglichkeiten, dort zu gewinnen“, meint er und fügt an: „Wir werden bis zum Saisonende die nötigen Punkte für den internationalen Startplatz holen. Es hat niemand gesagt, dass wir das locker erreichen, aber wir werden das schaffen.“

Nach Runde 32 wieder mit größerem Vorsprung?
Fink hofft, dass seine Schützlinge nach der kommenden Runde wieder einen größeren Vorsprung auf das Verfolgerduo aufweisen wird. Sturm Graz gastiert am Sonntag (16:30 Uhr) bei unserem Stadtrivalen im Prater, die Admiraner treten am Samstag (18:30 Uhr) ebenfalls auswärts in Ried an.

Alle Violetten sehnen einen vollen Erfolg herbei, der würde einen Schub für das Finish geben, um das proklamierte Ziel in der Tabelle zu erreichen. Alles andere interessiert den 47-Jährigen jetzt nicht. „Es wartet ein schweres Spiel in Mattersburg. Wir müssen auf die erste Hälfte vom Cup-Semifinale aufbauen und unser Spiel auch einmal über 90 Minuten durchziehen“, setzt unsere Trainer klare Prioritäten.

Dass mit einem Erfolg auch die Stimmung rasch wieder besser werden wird, liegt auf der Hand. Fink: „Entscheidend ist, was wir aus den nächsten Spielen machen und nicht was war. Die Ergebnisse waren natürlich nicht so wir uns das vorgestellt haben, aber wir werden weiter ruhig bleiben und hart an uns arbeiten. Wir sind nach wie vor in einer Entwicklung und müssen als Mannschaft noch wachsen.“

Personell steht hinter dem Einsatz von Vanche Shikov (Leistenprobleme) nach wie vor ein Fragezeichen, Lukas Rotpuller fehlte am Donnerstag wegen eines grippalen Infekts.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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