Profimannschaft 31.03.2016, 08:39 Uhr
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SALAMON ERWARTET IN ALTACH EINE „ENGE PARTIE“

Während der Meisterschaftspause, bedingt durch die zwei Länderspiele, hat sich Thomas Salamon beim FK Austria Wien fit zurückgemeldet. Nach seiner Verletzung liegt der Fokus nun darauf, wieder in Spiel-Rhythmus zu kommen.

© Bildagentur Zolles KG Salamon erwartet in Altach eine „enge Partie“

In der Woche vor der 29. tipico-Bundesliga-Runde, in der die Violetten am Samstag (18:30 Uhr/live Sky) auswärts gegen SCR Altach antreten, will Thomas Salamon wie gewohnt versuchen, im Training aufzuzeigen. „Ich hoffe, dass ich in den nächsten Wochen wieder im Kader dabei sein kann.“

Unser Defensivmann hatte sich im ersten Pflichtspiel des Jahres am 6. Februar beim 1:0 auswärts gegen seinen Ex-Klub SV Grödig eine Blessur am linken Fuß zugezogen. „Ich bin hängengeblieben und dabei ist mir dann ein Gegner auf meinen Knöchel gefallen“, schildert „Sala“ den Grund seiner längeren Zwangspause.

Die Heilung der starken Bänderdehnung und des Knochenmarködems hat länger gedauert als ursprünglich gehofft. Aber jetzt passt es wieder, der Knöchel hielt auch schon der ersten Belastungsprobe stand. Salamon spielte im Test gegen SC Wr. Neustadt 80 Minuten ohne Probleme mit und erntete Lob von Trainer Thorsten Fink.

„Es war gut, wieder zu spielen nach fast vier Wochen“, meinte Salamon, der im normalen Mannschaftstraining steht. Dass jetzt mit Altach genau jener Verein wartet, gegen den er seine beste Bilanz (13 Spiele: 7-2-4/2 Tore und 3 Assists) aufweist, ist dem früheren ÖFB-Nachwuchs-Teamspieler (27 Partien/1 Tor) recht. Auch wenn es nur Zufall ist.

„Man probiert gegen jede Mannschaft gut zu spielen und das Beste herauszuholen. Warum es gerade gegen Altach am öftesten geklappt hat, da habe ich keine Ahnung“, sagt der Absolvent der Austria-Akademie, der über Mattersburg und Grödig im Jänner 2014 den Weg zurück an den Verteilerkreis gefunden hat.

Im Samsung-ÖFB-Cup-Achtelfinale spielte Salamon übrigens gegen Altach am 4. November in der Generali-Arena ebenfalls erfolgreich (2:1) und sogar über die volle Distanz. Trotz aller positiven Vorzeichen gegen die Vorarlberger mahnt der „Altach-Spezialist“ jedoch vor dem Gegner: „Das wird sicher eine enge Partie!“

„Gegner mit breiter Brust, müssen uns nicht verstecken“

Die Canadi-Truppe hat zuletzt gegen SV Ried (2:0/auswärts) und SV Grödig (1:0/heim) gegen zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf gewonnen und davor daheim Rapid ein torloses Unentschieden abgetrotzt. „Von daher wird Altach sicher eine breite Brust haben“, ist Salamon überzeugt.

Unsere Austria, die vier Runden (2-2-0) unbesiegt und die beste Auswärtself der Liga ist, brauche sich aber nicht zu verstecken. „Unsere Ergebnisse der vergangenen Wochen waren ebenfalls positiv. Wir fahren voll Selbstvertrauen nach Altach und wollen von dort drei Punkte mitnehmen“, sagt der „Rückkehrer“.

Besondere Ostern im „Hause Salamon“

Salamon wie alle seine nicht in Auswahlen einberufenen Klubkollegen haben die Liga-Pause zum Sammeln neuer Kräfte genützt. „Es war von unserem Trainer ein super Zug, dass er der Mannschaft ein bisschen frei gegeben hat, damit wir für den Endspurt die Batterien wieder aufladen konnten, um in den letzten acht Runden richtig Gas geben zu können.“

Am Karfreitag hatten die Austrianer ein Heimprogramm (Lauf-Einheit) zu absolvieren, von Samstag bis Ostermontag dann erstmals seit der Winterpause über längere Zeit frei. „Ostern habe ich mit meiner Frau Kathrin und unserem im Dezember geborenen Sohn Philipp bei der Familie im Burgenland verbracht. Das geht ohnehin nicht so oft“, erzählt Jungvater Salamon von ganz besonderen Ostern 2016.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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