Profimannschaft 18.03.2016, 09:15 Uhr

LARSEN: „WAC MACHT GUTEN JOB“

Dem FK Austria Wien bietet sich am Samstag (16:00 Uhr/live Sky) zum Auftakt des letzten Viertels der tipico Bundesliga-Saison die Chance, der Konkurrenz in der 28. Runde etwas vorzulegen. Leicht wird die Aufgabe aber nicht, kommt doch mit dem WAC die „Elf der Stunde“ im Abstiegskampf in die Generali-Arena.

Larsen: „WAC macht guten Job“

„Die Wolfsberger machen derzeit einen wirklich guten und starken Job – auch zuletzt gegen Salzburg“, warnt Jens Stryger Larsen seine Kameraden vor dem Gegner, der 2016 erst einmal verlor, zuletzt sechs Runden (3-3-0) ohne Niederlage blieb, vor einer Woche 80 Minuten mit zehn Mann gegen RB Salzburg spielte und noch ein 1:1 erreichte.

Respekt, aber keine Angst vor Wolfsberg

Unser Verteidiger zeigt Respekt vor den Kärntnern, Angst hat er aber keine: „Wir spielen daheim vor unserem Publikum und wollen zeigen, dass es bei uns nicht leicht ist, etwas zu holen“, verspricht der Däne, der vergangenen Sonntag im Schlager in Graz mit seinem ersten Saisontreffer zur 1:0-Führung Selbstvertrauen getankt hat.

Gefreut hat er sich über sein zweites Liga-Tor für die Austria – das erste steuerte er ebenfalls in der Fremde in Altach am 18. Oktober 2014 bei, damals erzielte er den Ausgleich – aber nicht wirklich. Weil es letztlich mit dem späten Ausgleich in der 84. Minute nur zu einem Zähler in der Steiermark reichte.

„Schade, es war ja nicht mehr so lange zu spielen“, erinnert sich Stryger Larsen an die Szene, die zum 1:1 führte.

Am vergangenen Wochenende haben die ersten vier Klubs der Tabelle keinen Dreier eingefahren, die Austria als Tabellendritter aber einen Punkt auf seinen Stadtrivalen gutgemacht. „Wir können uns aber nicht als einer der Sieger der 27. Runde fühlen, weil wir nicht gewonnen haben“, bemerkte unser Torschütze.

Es war kein großer Schritt, den die Veilchen am Sonntag mit dem 1:1 in Graz setzten, aber, so Stryger Larsen: „Vielleicht könnte es am Ende noch ein wichtiger Zähler werden.“ Denn man versuche natürlich immer, so gut wie möglich platziert zu sein, lässt der Däne alle wissen. Man schaue jedoch von Spiel zu Spiel und so sei seit Dienstag der Fokus voll auf den nächsten Gegner gerichtet.

„Wenn wir drei Punkte holen, sieht es möglicherweise wieder ein wenig besser für uns aus“, hofft er mit einem Seitenblick auf die anderen Partien der Runde. Rapid tritt am Sonntag in Ried an, die Admira empfängt Sturm und Salzburg hat Mattersburg zu Gast. Und wer weiß, vielleicht gibt es wieder überraschende Resultate!

Kayode fehlt wegen Gelbsperre

Dass die Veilchen gegen Wolfsberg auf Larry Kayode wegen einer Gelbsperre verzichten müssen, stuft Stryger Larsen nicht als großen Nachteil ein und sagt: „Wir haben andere gute Spieler, die reinkommen und das immer wieder zeigen. Es kommt nicht auf den Einzelnen an, wir sind auch als Team stark!“

Der, der für Larry zum Einsatz komme, würde alles für die Mannschaft geben und alles versuchen, ist unser rechter Verteidiger mit der Nummer 17 auf dem Trikot überzeugt. Und Jens hat ja auch noch einiges vor: „Ich will auch einmal mein erstes Tor in der Generali-Arena erzielen.“ Ob das schon gegen die „Wölfe“ gelingt?

Stryger Larsen, der in Graz gegen Sturm sein insgesamt 25. Liga-Spiel in Österreich für die Violetten bestritten hat, fand nach seiner Knieverletzung (Meniskusriss) rasch wieder in die Spur. In vier 90-Minuten-Einsätzen seit seinem Bundesliga-Comeback in der Kampfmannschaft (6.2.2015 in Grödig) blieb er viermal ungeschlagen (je zwei Siege und Remis).