Profimannschaft 03.03.2016, 13:30 Uhr

„WIR WOLLEN JETZT DEN NÄCHSTEN SCHRITT MACHEN“

Und jetzt sind es wieder sieben bzw. acht Punkte Vorsprung. Quasi über Nacht hat der FK Austria Wien einen wichtigen Schritt in Richtung Saisonziel „Europa League“ gemacht. Am Samstag gegen die SV Ried soll an die „beste Leistung 2016“ (Sportdirektor Franz Wohlfahrt) angeknüpft werden.

„Wir wollen jetzt den nächsten Schritt machen“

„Wenn wir zu Null spielen, dann gewinnen wir gegen die meisten Teams unserer Liga“, sagte Trainer Thorsten Fink selbstbewusst nach dem 3:0 in der Südstadt, „weil wir auch die spielerische Qualität dazu mitbringen.“

Die positiven Erlebnisse, die gegen Admira Wacker gesammelt wurden, sollen auch gegen die Rieder den gewünschten Erfolg bringen. „Der Sieg hat uns allen von der Stimmung her sehr gut getan“, erklärt Fink, der nun auf den gesperrten Raphael Holzhauser verzichten muss. „Wahrscheinlich bringe ich Tarkan Serbest für ihn, er hat mein vollstes Vertrauen.“

Kein Thema hingegen ist noch Robert Almer. Der zuletzt an Grippe erkrankte Teamkeeper trainierte heute Morgen erstmals seit mehr als einer Woche wieder, muss weiter Kräfte sammeln. Ebenso Roi Kehat, der wegen einer Knöchelblessur weiterhin passen muss. Fraglich ist Lucas Venuto. Der Brasilo laboriert seit dem Salzburg-Spiel an Oberschenkel-Problemen.

Gerade die Aufstellung muss uns im Augenblick aber keine Sorgen bereiten, denn sowohl Marco Meilinger als auch David de Paula, die zuletzt nur wenig spielten, erfüllten ihre Aufgaben am Mittwoch top. Fink zufrieden: „Das zeigt mir, dass alle gewillt sind, die Situation so wie sie ist anzunehmen.“

Sportdirektor Franz Wohlfahrt schließt sich dem an. „Wir haben gesehen, was wir leisten können, wenn wir unsere Tugenden reinwerfen. Wir haben verdient gewonnen und werden auch am Samstag alles geben. Ried halte ich für wesentlich stärker als es der Tabellenplatz aussagt, es wird um nichts leichter als zuletzt.“

Auch Fink erwartet die Innviertler stark, das 3-3-3-1-System vergleicht er mit einem Mauerwerk, mit dem man viel Geduld aufbringen muss. „Sie stehen in der Tabelle unten, kämpfen mit allen Mitteln.“ Abzuwarten bleibt, wie Ried das Verspielen der 2:0-Führung in Grödig wegstecken kann.

Konzentrieren möchte man sich aber ohnehin lieber auf die eigenen Vorzüge. Fink angriffslustig: „Wir wollen jetzt den nächsten Schritt machen und weiterhin voll punkten. Das würde den Abstand nach unten erhöhen. Und wenn wir das geschafft haben, dann können wir in der Endphase frei aufspielen.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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