Profimannschaft 18.02.2016, 11:23 Uhr

GRÜNWALD: „GLEICH ZURÜCK IN DIE SPUR FINDEN!“

Montag Regeneration, Dienstag frei und seit Mittwoch volle Konzentration auf die nächste Aufgabe. So läuft der Countdown des FK Austria Wien vor dem zur 23. Runde zählenden Bundesliga-Spiel gegen den SV Mattersburg am Samstag (16:00 Uhr) in der Generali-Arena ab.

Grünwald: „Gleich zurück in die Spur finden!“

„Das wird auch ein sehr schweres Spiel“, sagt Derby-Zuschauer Alex Grünwald, der das bittere 0:3 gegen Rapid wegen der fünften Gelben Karte auf der Tribüne miterlebt hat. Er sei jedenfalls guter Dinge, dass die Mannschaft eine ordentliche Partie abliefern und die Zähler holen werde, die man brauche.

„Wir müssen schauen, dass wir nach der Niederlage gleich wieder in die Spur finden. Ich bin sehr positiv gestimmt, dass es für uns gut ausgehen wird. Unser Ziel müssen drei Punkte sein“, meint unser Mittelfeldspieler vor seinem insgesamt 173. BL-Spiel (31 Tore/33 Assists), dem 113. Einsatz (23 Treffer) für die Violetten.

Veilchen gegen SVM zuletzt mit sieben Siegen in Serie

Obwohl die Austria zuletzt gegen die Mattersburger sieben Liga-Partien in Serie gewonnen und in bisher 21 Heimpartien gegen sie überhaupt nur einmal (0:1 am 16.4.2011) verloren hat, warnt er vor dem kommenden Gegner: „Sie sind im Aufwind, haben zuletzt Selbstvertrauen getankt.“

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Donnerstag, 27. Juli 2017 21:05 Uhr ics Programm: FK Austria Wien - AEL Limassol Ort: Happel-Stadion
Freitag, 28. Juli 2017 10:00 Uhr ics Programm: Training Ort: Steinbrunn
Samstag, 29. Juli 2017 16:00 Uhr ics Programm: Training (nicht öffentlich) Ort: Steinbrunn

Schließlich sei es ja nicht so einfach, in Altach zu gewinnen. Die Vastic-Truppe, die als Tabellensechster nach Favoriten kommt, hat sich nach acht sieglosen Runden zuletzt durch das 2:1 im „Ländle“ vom Abstiegskampf vorerst einmal verabschiedet. Der Favorit am Samstag heißt auf dem Papier dennoch Austria.

Diesmal fehlt Shikov wegen Gelbsperre

Daran änderte auch nichts, dass diesmal Vanche Shikov mit der fünften Gelben ausfällt und von Trainer Thorsten Fink durch Richard Windbichler oder Patrizio Stronati ersetzt werden dürfte. Dazu Grünwald: „Ich habe schon vor dem Derby gesagt, dass unser Kader groß genug ist, um Ausfälle zu kompensieren – egal, wer pausieren muss.“

Der Kärntner ist froh, dass er diesmal wieder mit von der Partie sein wird. Denn es sei bitter, wenn man auf der Tribüne sitzen muss und nicht eingreifen kann. „Ich bin zumindest viel nervöser, als wenn ich auf dem Rasen bin“, gibt der „Zuschauer“ ehrlich zu.

„Grünis“ Hauptgründe für 0:3 im Derby

Dafür hat der Eishockey-Fan vom Derby-Rundherum und der Stimmung mehr mitbekommen. Und was sagt er über das Gebotene im 316. Stadtduell? „Wir haben es nicht geschafft, wirklich gefährlich vors Tor zu kommen, waren vielleicht ein bisschen inkonsequent“, führte „Grüni“ einen Hauptgrund für das schmerzhafte 0:3 an.

Die Violetten hätten öfters über die Seiten spielen sollen. Freilich war es nicht so einfach nach den zwei schnellen Gegentoren zum 0:2 nach 14 Minuten, die aus abseitsverdächtiger Position bzw. aus einem Foulelfmeter fielen.

Bilder des letzten Spiels

„Am Anfang ist sehr viel gegen uns gelaufen“, befand Grünwald, der wie viele zwei guten Chancen nachtrauerte: „Wenn Luki (Anm. Rotpuller) per Kopf das 1:0 erzielt hätte, wäre es vielleicht anders gelaufen. Und hätte Larry (Kayode) das 1:2 gemacht, wären die Zuschauer auch noch einmal gekommen“, glaubt er.

Für die Tatsache, dass seit 2010 in 23 Derbys nur viermal der jeweilige Gastgeber und in dieser Saison bisher dreimal Hausherren als Verlierer vom Rasen gingen, hat Grünwald keine Erklärung. Dafür erinnert er sich an das 2:5 im ersten Saisonderby, dem dann mit dem 5:1 über Mattersburg der höchste Liga-Sieg 2015/16 folgte!

„Wir sind weiter im Soll“

Dass die Violetten am Sonntag den Sprung an die Tabellenspitze verpassten und stattdessen auf den dritten Tabellenrang zurückfielen, muss man so nehmen. Wichtig ist, dass der Abstand zum Tabellenführer RB Salzburg gleich blieb. „Wir sind weiter im Soll, jetzt müssen wir schauen, dass wir in den kommenden Wochen Punkte sammeln“, betont Grünwald.

Das ausgegebene Ziel „unter die ersten drei“ kommen, besitzt nach wie vor Gültigkeit. „Dass ein schwieriger Weg vor uns ist, haben wir im Derby gesehen. Wir haben aber die ersten zwei Pflichtspiele des Jahres gewonnen, daher müssen wir nicht gleich alles negativ reden“, erklärte Grünwald. Auf diese Worte sind positive Taten erwünscht.