Profimannschaft 19.01.2016, 16:39 Uhr
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NIEDERLAGE GEGEN HEIDENHEIM

Gute Möglichkeiten, aber kein Tor – so kann man den Auftritt des FK Austria Wien gegen Heidenheim zusammenfassen. Der deutsche Zweitligist dagegen nützte zwei der wenigen Chancen zum 2:0-Erfolg.

© Bildagentur Zolles KG Niederlage gegen Heidenheim

Nach sechs Tagen im Trainingslager im türkischen Belek merkte man den Spielern heute erstmals die müden Beine an. Ein Umstand, mit dem Trainer Thorsten Fink aber schon vor der Partie rechnete.

„Wir haben bislang unser Programm voll durchgezogen, nehmen auf die Spiele keine Rücksicht. Wir haben am Vortag sehr hart gearbeitet, viele Sprints gehabt, demnach sind wir auch nicht überrascht, dass wir heute nicht so zu unserem Spiel gefunden haben.“

Dennoch machte Heidenheim den Violetten das Leben von Beginn an schwer, agierte zweikampf- und laufstark. Und hatte auch das Glück auf seiner Seite, denn die Führung resultierte aus einem Eckball und einer Kopfabwehr direkt auf einen der Deutschen – ein Billardtreffer. Tor Nummer zwei fiel erst nach dem Wechsel aus einem Konter.

Trainer Thorsten Fink setzte erneut auf zwei Teams, mischte zur Pause bis auf den sehr gut spielenden Keeper Patrick Pentz wieder komplett durch. In den ersten 45 Minuten hatten Venuto und Kvasina die besten Möglichkeiten, danach scheiterte Kayode zweimal. Es wäre durchaus mehr drinnen gewesen.

Der nächste Test findet am Donnerstag gegen Uni Craivoa statt (14:00 Uhr), am Freitag geht es gegen Sandhausen (14:00 Uhr), am Samstag ist der Rückflug nach Wien.

Fink: „Solche Spiele können in einer Vorbereitung schon einmal vorkommen. Wir haben in den vergangenen Tagen intensiv trainiert, das hat man heute auch gesehen. Wir haben unsere Positionen nicht so gehalten, waren unkonzentriert und haben den einen oder anderen Fehler im Spielaufbau begangen. Wir werden das Resultat nicht überbewerten – so wie auch schon in den vergangenen Tagen.“

FK Austria Wien, 1. Halbzeit: Pentz; Larsen, Shikov, Stronati, Salamon; Leitgeb (29., Serbest), Holzhauser; Gorgon, Prokop, Venuto; Kvasina.

2. Halbzeit: Pentz; Koch, Windbichler, Rotpuller, Martschinko; Vukojevic, Serbest; Meilinger, Kehat, De Paula; Kayode.

Tore Heidenheim: 16., 65.

Grünwald, Friesenbichler, Stark, Pechlivanis, Casali trainierten.