Profimannschaft 01.12.2015, 08:25 Uhr
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MEILINGER: "MIT FANS IM RÜCKEN RIED AUSBESSERN"

Eine Niederlage, wie jene am Sonntag in Ried, kann auch etwas Gutes haben. „Dass man nämlich aus Fehlern, die man begangen hat, lernt und eine Chance bekommt, wieder eine neue Serie zu starten“, sagt Marco Meilinger.

© Bildagentur Zolles KG Meilinger: "Mit Fans im Rücken Ried ausbessern"

Nach dem 2:4, der ersten Niederlage nach zuvor neun Pflichtspielen (7-2-0), ist der Salzburger sichtlich froh, dass es am Mittwoch (20:30 Uhr) zum Abschluss der ersten „Saisonhälfte“ gegen Sturm Graz in der Generali-Arena gleich weitergeht.

„Gott sei Dank, haben wir eine Englische Woche und gleich die Gelegenheit, Ried ausbessern können – mit unseren Fans im Rücken“, meint der Flügelflitzer vor dem Sturm-Spiel. Übrigens haben wir bisher in dieser Saison gegen alle Klubs getroffen, nur gegen die Grazer nicht.

"Alles im Hier und Jetzt"

Nach dem 0:2 am 19.9. in Graz hatte unser Lauf ja begonnen und dauerte bis vergangenen Sonntag. Waren wir zuvor in Ried siebenmal ungeschlagen gewesen, so laufen wir gegen den SK Sturm mittlerweile seit sieben Duellen einem Erfolgserlebnis vergeblich hinterher.

Bilder des Ried-Spiels © Bildagentur Zolles KG

„Diese Serie zu beenden, wäre wichtig. Aber was vorher war, zählt nicht. Im Fußball spielt sich alles nur im Hier und Jetzt ab. Wenn wir 100 Prozent geben und Vollgas spielen, dann denke ich, kann ein gutes Ergebnis zustande kommen“, so Meilinger.

Doch „Meili“ warnt vor einem „schwierigen Gegner“, den man via TV am Samstag im Austria-Bus beim Heim-0:0 gegen Mattersburg gesehen hatte. „Die Grazer können am Mittwoch wieder einen Supertag haben, das ist im Moment schwer vorauszusagen. Wir müssen uns auf unsere Leistung fokussieren.“

Im Endeffekt müsse die Austria in der Defensive gut stehen und im Spiel nach vorne kreativ sein und so viele Chancen wie möglich herausspielen. „Dann werden wir sehen, was am Ende der 90 Minuten herauskommt“, sagt Meilinger zwischen der Ried- und der Sturm-Partie.

Die Niederlage in Ried mussten wir uns selbst ankreiden. Marco Meilinger

Das Spiel im Innviertel bezeichnete er als „verrückt, obwohl wir uns viele Chancen erarbeitet haben, doch haperte es an der Effizienz vor dem Tor. Das mussten wir uns selbst ankreiden. Die Rieder haben hingegen aus fünf, sechs Möglichkeiten vier Tore gemacht“, resümierte unsere Nummer sieben trotz vier Aluminiumtreffer der Austria.

Dabei hatte die angesprochene Stabilität der Defensive in den Matches davor sehr gut funktioniert. „Aber diesmal sind wir in die Rieder Konter gelaufen“, bemängelte der Linksfuß. Da müsse man den Hebel ansetzen, hinten wieder gut stehen und vorne die Tore machen.

Meilinger, für Philipp Zulechner (muskuläre Probleme) eingesprungen, stand in Ried zum zweiten Mal in dieser Ligasaison in der Startelf, nachdem er seine „Premiere“ am 23.8. beim 2:2 in Salzburg mit einem Tor gefeiert hatte. „Es freute mich, von Anfang an gespielt zu haben”, meinte „Meili“.

Meilinger, der zu Beginn der Saison durch eine noch aus dem vorigen Spieljahr mitgenommene Blessur des linken Knöchel gehandicapt war, hat es bisher auf 116 Liga-Spiele (10 Tore), davon 36 im violetten Trikot, gebracht. 2015/16 war er in der Liga sechsmal (1 Tor) und im Cup dreimal (1) mit von der Partie.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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