Profimannschaft 04.12.2015, 09:12 Uhr
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GRÜNWALDS BLICK GEHT NACH VORNE!

Der FK Austria Wien freute sich nach dem 2:1-Heimsieg gegen Sturm Graz nur kurz über den ersten (kleinen) „Titel“ seit der Meistersaison 2012/13. „Sicher macht es ein bisschen stolz, weil es ja speziell nach dem vorigen Spieljahr ein harter Weg war“, sagt Alex Grünwald stellvertretend.

© Bildagentur Zolles KG Grünwalds Blick geht nach vorne!

„Grüni“ und Kollegen hielten den Ball ob des Erreichten bewusst flach, sprachen von einer „Momentaufnahme“. Für die inoffizielle Würde eines Herbstmeisters könne man sich nichts kaufen, ergänzte der 26-Jährige nach Überreichung des „Glaspokals“ durch Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer.

Für das Selbstvertrauen tut die Tabellenführung nach 18 Runden allemal gut. „Das bestätigt, dass wir sehr gut gearbeitet haben. Jetzt müssen wir die zwei Spiele bis zur Winterpause noch positiv absolvieren, die sind wichtig“, betont Alexander Grünwald mit einem Blick auf die Reihung an der Spitze.

Vor den Duellen mit Schlusslicht WAC (Samstag, 16:00 Uhr/auswärts) und Altach (12. Dezember, 16:00 Uhr/Generali-Arena) liegen die Veilchen zwei Punkte vor Salzburg und vier Zähler vor Rapid.

Bilder des 2:1 über Sturm Bildagentur Zolles KG

„Würden auch Winterkrone gerne mitnehmen“

Die Chancen, sich wie 2012/13 auch zum „Winterkönig“ zu küren und als Leader ins neue Jahr zu rutschen, sind intakt. „Natürlich würde ich auch diese Würde ganz gerne mitnehmen, wir wollen das alle“, gesteht Grünwald offen und ehrlich ein.

In den Reihen der Violetten weiß man, dass es zwei hohe Hürden werden. Für die müsse man alles abrufen, das ganzes Leistungsvermögen zeigen, ist unser Techniker mit dem starken linken Fuß überzeugt: „Dann ist alles möglich!“

Vorsicht ist einmal vor dem kommenden Gegner allemal geboten. Heimo Pfeifenberger hat als neuer Trainer des WAC den „Wölfen“ neues Leben eingehaucht, wie das 4:0 daheim gegen Admira und das 1:1 in Salzburg eindrucksvoll bewiesen haben.

„Wölfe“ unter Pfeifenberger im Aufwind

Ich habe den Eindruck, dass sie nun ein bisschen mehr Fußballspielen wollen als vorher. Sie pressen etwas höher. Grünwald über den WAC

„Ich habe den Eindruck, dass sie nun ein bisschen mehr Fußballspielen wollen als vorher. Sie pressen etwas höher. Es wird eine sehr schwierige Aufgabe für uns“, mahnt Grünwald, der mit dem zuhause in fünf Partien (3-2-0) ungeschlagenen Klub aus seiner Heimat gute Erfahrungen hat.

Unser „Zehner“, der für die Veilchen in der Liga bisher 111 Spiele (23 Tore/25 Assists) bestritt, hat in den jüngsten drei Treffen (1:1/heim, 2:0/auswärts und 1:0/h) mit dem WAC immer jeweils ein Tor erzielt. „Hoffen wir, dass mir diesmal vielleicht auch eines gelingt“, meint der Kärntner zu seiner Ausbeute. 

Gemeinsames vor Persönlichem

Aber im selben Atemzug versichert er, dass nicht das Persönliche, sondern vielmehr das Gemeinsame im Vordergrund steht: „Es ist egal, wer Tore schießt, es ist wichtig, dass die Mannschaft erfolgreich spielt, dass wir in den letzten zwei Spielen 2015 Punkte sammeln und damit im Frühjahr voll angreifen können!“

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Samstag, 27. Mai 2017 16:00 Uhr ics Programm: Training Ort: Steinbrunn
Sonntag, 28. Mai 2017 16:30 Uhr ics Programm: FC Admira-FK Austria Wien Ort:

Moral haben die Austrianer am Mittwochabend getankt, steckten einen schnellen 0:1-Rückstand weg und kürten sich noch zum „Halbzeitmeister“. „Speziell in den ersten 25, 30 Minuten sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, resümierte Grünwald.

Er vermutete, dass die Mannschaft nach der 2:4-Niederlage zuvor in Ried ein wenig verunsichert war. „Nach der ersten halben Stunde haben wir die Partie dann in den Griff bekommen, auch in spielerischer Hinsicht, und den Ausgleich erzielt.“

Nach der Pause habe man dann ein anderes Gesicht gezeigt und verdient gewonnen, lautete die Grünwald-Bilanz aus dem Sturm-Match. Gegen die Wolfsberger bleibt zu hoffen, dass unsere Veilchen gleich von Beginn an hellwach agieren!

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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