Profimannschaft 17.11.2015, 08:36 Uhr

ROTPULLER ÜBER "ERFOLGSGEHEIMNISSE"

Der FK Austria Wien bereitet sich während der zweiwöchigen Meisterschaftspause als Tabellenführer auf die Partie gegen die Admira vor. „Wir sind zwar im Moment vorne, aber wir heben deshalb keinesfalls ab“, sagt Cheftrainer Thorsten Fink.

Rotpuller über "Erfolgsgeheimnisse"

Mit dem 1:1 gegen RB Salzburg blieben die Veilchen drei Punkte vor dem Meister. „Man hat gesehen, dass wir alles auf dem Platz dafür investiert haben, um die Spitze beziehungsweise zumindest den Abstand auf unseren ersten Verfolger zu halten“, resümiert Lukas Rotpuller den Ausgang des Hits mit einigem Abstand.

Unser Innenverteidiger und seine Mitstreiter wünschen sich natürlich für jedes Heimspiel in der Generali-Arena eine Kulisse, wie sie mit 11.822 Zuschauern im Schlager gegen die Salzburger ausgezeichnet war. „So eine Stimmung gibt einem innerlich zusätzlich noch ein bisschen mehr Kraft“, versichert der Burgenländer.

Wie dies zur Konstante wird? „Für das sind wir Spieler selber verantwortlich“, meint „Luki“, der gegen die „Bullen“ in der Zweikampfquote (100 Prozent) und in Ballaktionen (82) die besten Werte hatte. Moral, Einstellung, Charakter, Selbstvertrauen, Arbeit, Bescheidenheit und Disziplin gepaart mit dem deutschen Sieger-Gen von Fink ergaben einen eindrucksvollen Lauf von acht Pflichtspielen ohne Niederlage.

Violetter Klassenausflug gegen Salzburg

„Wissen, wer was zu tun hat und glauben an uns“ 

Was ist das Erfolgsgeheimnis, das bis dato sieben Siege, ein Remis und 19:6 Tore brachte? Es würden viele Faktoren eine Rolle spielen, antwortet Rotpuller: „Der Wichtigste ist, so glaube ich, wir verfolgen einen klaren Plan und wissen, wer wann was zu tun hat.“ Dabei dürfe man jedoch gewisse Freiheiten nicht vergessen.
 
„Wir glauben an uns und geben nie auf. Das ist in uns drinnen. Erfolge machen es dann leichter, trotz Rückstands stets an den Sieg zu glauben. Mit Wille, Kampfgeist und allen weiteren Attributen kann man alles schaffen“, ist der Abwehrchef vom violetten Plan felsenfest überzeugt.
 
Rotpuller lebt den „Plan“ in jedem Training, in jedem Spiel mit seinem unbändigen Einsatz auf dem Platz. So ist er im Lauf der Zeit selbst zu einem wichtigen Faktor im Austria-Spiel geworden. Dass er in der Form seines Lebens sei, könne man nicht sagen, übt er sich in Bescheidenheit, da man ja nicht wisse, wie das Leben weitergehe.
 
„Es läuft im Moment für das ganze Team gut und bei mir ist auch alles okay. Deswegen bin ich einmal happy darüber. Aber es bedeutet trotzdem noch nichts, weil die Saison noch lange dauert. Wir wollen und ich möchte die Leistung so oft wie möglich bestätigen“, blickt der 24-Jährige in die unmittelbare Zukunft.
 
Und in dieser wartet als nächste Aufgabe in der 16. Runde der Tabellenfünfte Admira Wacker am Samstag (16:00 Uhr) in der Generali-Arena. „Wir wissen, dass die Südstädter unangenehm sind, trotzdem ist es unser Ziel, drei Punkte mitzunehmen. Ich will jedes Spiel gewinnen“, nennt Rotpuller, der im ersten Saison-Treffen mit der Admira wegen einer Gelb-Roten Karte zuvor gegen Salzburg gesperrt war, seine Erwartungen.
 
Beim 1:0-Auswärtssieg gegen Admira am 29.8. bildeten Vanche Shikov und Richard Windbichler die Innenverteidigung. Rotpuller spielte in der Liga und im Cup bisher mit dem Mazedonier neunmal und mit dem Ex-Admiraner siebenmal, zuletzt im Derby, in Mattersburg und gegen Salzburg zusammen.
 
Prioritäten hat der Fixstarter, der in den bisher 18 Pflichtspielen 16-mal von Beginn an zum Einsatz kam, keine. Das sei absolut nicht wichtig, beide seien gute Spieler, hätten ihre Qualitäten. „Jeder von uns kann mit jedem, wir sind eine Gemeinschaft. Wir haben außerdem noch weitere gute Innenverteidiger“, bemerkt Rotpuller.

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Wer auch immer an seiner Seite gegen die Admira spielen wird, der Rechtsfuß tritt mit einem guten Omen an. Er hat gegen die Niederösterreicher als eingesetzter Profi auf dem Feld in der obersten Spielklasse weder mit der SV Ried (0-2-0) noch mit der Austria (4-1-0) ein Liga-Spiel verloren!

Rotpuller: „Ich lebe im Jetzt!“

„Das könnten wir beibehalten, obwohl ich mich mit Statistiken nicht oft beschäftige und für mich es nicht so bedeutend ist, was in jüngster Zeit war“, sagt Rotpuller. Für ihn zähle vielmehr das Jetzt. „Ich bin ein Mensch, der auch nicht so sehr in die Zukunft schaut. Ich lebe im Jetzt. Das ist das Wichtigste, so ist mein Denken.“

Und so verwundert es nicht, dass er nicht vorhersagen könne, wie viele Punkte in den fünf Spielen bis zur Winterpause noch geholt werden und auf welchem Rang wir ins neue Jahr gehen werden. „Wir sollten versuchen, überall das Maximum mitzunehmen, was immer ein schwieriges Unterfangen ist.“

„Es ist stets besser, sich einfach auf sich selber und die Leistung zu konzentrieren“, lebt “Rotle“ nach der Devise „von-Spiel-zu-Spiel-schauen“ vor. „Luki“ hat ja recht, sind doch noch 21 Runden bis zum Zieleinlauf im Mai in der Meisterschaft zu absolvieren.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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