Profimannschaft 30.11.2015, 12:03 Uhr
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FINK: „EINE EINFACHE ANALYSE“

Trainer Thorsten Fink und Alex Gorgon analysieren die 2:4-Niederlage gegen Ried. Ebenso klar fällt das Statement zum Wurf bengalischer Feuer auf das Spielfeld aus: Einer Austria nicht würdig.

© Bildagentur Zolles KG Fink: „Eine einfache Analyse“

Gleich vorneweg: Als beim vorletzten Heimspiel gegen Salzburg eine Einzelperson zwei Böller in die Generali-Arena schmuggelte, reagierten unsere Fans vorbildlich und übergaben den Mann umgehend der Polizei.

In Ried sorgten abermals Einzelpersonen mit dem Wurf bengalischer Feuer für eine kurze Spiel-Unterbrechung. Nicht nur zum Leidwesen beider Teams, sondern auch zum Unmut zahlreicher Austria-Fans im Sektor.

Vorgeschichte und Hintergrund: Der FK Austria Wien unterstützte die Planung einer organisierten Fan-Choreographie im Vorfeld, stellte Räumlichkeiten zur Vorbereitung zur Verfügung und half im Dialog mit den Behörden. Das Vertrauen wurde bei der Prüfung vor Ort jedoch leider missbraucht, indem versucht wurde, unerlaubte Gegenstände in den Gästesektor zu bringen.

Die geplante und bis dahin ordnungsgemäß angemeldete Choreographie wurde daraufhin von den Behörden vor Ort untersagt. Einige wenige rächten sich mit Würfen von Feuerwerkskörpern auf das Spielfeld, was dem Verein nun eine Geldstrafe einbringt.

Der FK Austria Wien distanziert sich klar von einer solchen Vorgangsweise und kooperiert selbstverständlich mit den zuständigen Sicherheitsverantwortlichen und Behörden.

Bilder des Spiels Bildagentur Zolles KG
Da, wo’s zählt, verlief am Sonntag leider ebenfalls nicht alles nach Wunsch, setzte es die erste Niederlage nach neun Plfichtspielen. Zwar wiesen nahezu alle relevanten Statistiken die Veilchen als überlegenes Team aus (Torschüsse, Ballbesitz, Zweikämpfe Passquote, Eckbälle), allerdings sind es eben die Tore, die letztlich entscheidend sind.

Thorsten Fink: „Wir haben uns nicht überraschen lassen, sondern uns bei den Kontern nicht intelligent genug verhalten und zu viel zugelassen. Wir haben nach vorne gut gespielt, die Tore aber nicht gemacht. Das ist eine einfache Analyse.“

Defensiv habe man nicht immer clever agiert. „Die Niederlage war sehr unnötig, es war mehr drin, wir haben den Raum nach vorne nicht genutzt. Wenn man heute die Chance hat, erster zu bleiben und am Mittwoch die Herbstmeisterschaft einzufahren, ist das doppelt ärgerlich."

Elferschütze und Kapitän Alex Gorgon: „Wir waren zu Spielbeginn nicht so da, haben es den Riedern einfach gemacht mit dem Tore schießen. Es war in der ersten Halbzeit ein sehr verrücktes Spiel, wir haben uns auskontern lassen.“

„In der zweiten Halbzeit haben wir es dann besser gemacht“, so Gorgon. „Aber die guten Möglichkeiten blieben leider ungenutzt. Nach dem 2:4 war es dann ganz schwer.“

Die Austria liegt aktuell punktegleich mit Tabellenführer Salzburg auf Rang zwei, einen Zähler vor Rapid. Bereits am Mittwoch geht es mit einem wichtigen Heimspiel weiter: Ab 20:30 Uhr kommt es zum Schlagerspiel der Runde gegen Sturm (Karten sichern!).
Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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