Profimannschaft 16.10.2015, 08:12 Uhr

MARTSCHINKO: "SIND MIT SELBSTVERTRAUEN ZURÜCK“

Nicht nur unser EM-Starter Robert Almer ist am Dienstag mit einem Lächeln zum FK Austria Wien zurückgekehrt, sondern auch unsere U21-ÖFB-Teamkicker Christoph Martschinko, Kevin Friesenbichler und Tarkan Serbest haben zuletzt von der internationalen Bühne ein Erfolgserlebnis mitgebracht.

Martschinko: "Sind mit Selbstvertrauen zurück“

„7:0 gewinnt man ja nicht alle Tage ein Länderspiel. Das war eine gute Leistung von uns. Wir sind mit Selbstvertrauen im Klub zurück“, sagt Christoph Martschinko nach dem Kantersieg in der EM-Quali gegen Aserbaidschan am vergangenen Freitag in St. Pölten. Er freue sich, wieder im Kreise der Violetten sein zu dürfen.

Aus dem freien Wochenende hat unser Linksverteidiger und alle anderen sehr viel neue Power und Energie mitgenommen für die kommende Aufgabe, die auf den Tabellendritten am Samstag (18:30 Uhr) in der 12. Runde der tipico Bundesliga am Verteilerkreis mit dem SV Grödig wartet.

„Mit guter Leistung Selbstvertrauen für Derby tanken“

„Für uns zählen nur drei Punkte, die wollen wir machen, uns vorne in der Tabelle weiter festsetzen, obwohl es nicht einfach wird. Denn Grödig hat eine gute Mannschaft“, sagt Martschinko über seinen Ex-Verein. „Wir spielen daheim, die Fans hinter uns, das ist unser Vorteil.“

„Wir wollen auch gut spielen, damit wir mit viel Selbstbewusstsein ins Derby gehen können“, appelliert der 21-Jährige.

Profis» alle Termine
Sonntag, 23. Juli 2017 16:30 Uhr ics Programm: Altach - FK Austria Wien Ort: Altach
Montag, 24. Juli 2017 16:00 Uhr ics Programm: Training Ort: Steinbrunn
Dienstag, 25. Juli 2017 10:00 Uhr ics Programm: Training Ort: Steinbrunn
Mittwoch, 26. Juli 2017 17:30 Uhr ics Programm: Training (15 min. öffentlich) Ort: Steinbrunn

Man sei daher voll und ganz auf Grödig fokussiert. Danach hätte der Südsteirer nichts einzuwenden, würden die Veilchen mit dem vierten Liga-Sieg in Serie erstmals vier Dreier in Folge seit unserer Meistersaison im April/Mai 2013 (sogar fünf Siege) einfahren. Gegen die Grünen wäre nach dem 2:5 daheim am 12.8. ja noch eine Revanche fällig.

Das Derby ist für Martschinko jetzt ebenso nur einen „Seitenblick“ wert wie die Reihung in der Tabelle eine Momentaufnahme darstellt. „Wir müssen auf uns schauen, nicht auf die anderen. Die Saison dauert außerdem noch sehr lange“, bemerkte der 13-fache U21-Teamspieler richtig.

Stadtführer für Wien-Besuch aus Grödig

„Tschinki“ hat sich am vergangenen freien Wochenende ganz speziell auf das Heimspiel gegen seinen Ex-Klub eingestimmt. Mit Timo Brauer, mit dem er vergangene Saison in Grödig gespielt hatte und der noch immer dort engagiert ist, und aus Graz hat er einige Freunde bis Sonntag Abend zu Besuch in Wien gehabt.

„Ich bin neben dem ‚Deutschen‘ auch mit einigen anderen, mit denen ich dort einst gespielt habe, noch in Kontakt. Es sind ja auch viele Steirer dort in Grödig“, erzählt Martschinko, der in Wien für seine Besucher den Stadtführer spielte, mit ihnen eine gemütliche Zeit verbrachte, Kaffee trinken und ein bisschen Shoppen war.

Er habe ihnen alle Seiten der Metropole gezeigt. „Ich glaube, für sie war es eine Abwechslung und für mich schön, wieder einmal alte Freunde gesehen zu haben.” Auf dem Platz gebe es jedoch solche nicht, das sei klar, versicherte der Austrianer zu seiner Verbindung ins Salzburgische.

Dauerbrenner mit Demut: „Froh, dass ich so viele Spiele machen durfte“

Dass die Violetten in zuletzt fünf Liga-Spielen gegen SVG nur einen Sieg (1-4-0) landeten, hatte für unseren im Sommer 2015 aus Grödig gekommenen Verteidiger einen einfachen Grund: „Vielleicht, weil ich früher dort gespielt habe“, sagt er mit einem Schmunzeln.

Inzwischen ist er ein violetter Stammspieler geworden, war wie Keeper Almer alle elf Liga-Spiele der Saison von der ersten bis zur letzten Minute im Einsatz.

„Ich bin froh, dass ich so viele Spiele machen durfte und so viele Minuten habe.“ Das Wichtigste sei, fit zu bleiben. Trainer Thorsten Fink weiß, was er an seinem Schützling hat: „Er ist dynamisch, offensiv, seine Art gefällt mir. Er ist einer, der weiterkommen möchte.“

Wie Almer zu einem EM-Turnier fahren

Der vom Deutschen Gelobte möchte neben Friesenbichler, Serbest, Marko Kvasina und wie Almer zu einer EM-Endrunde fahren. Jene der U21 findet 2017 in Polen statt. Martschinko glaubt, eine gute Chance zu haben. „Auf jeden Fall müssen wir die Pflichtsiege wie gegen Aserbaidschan, Färöer und Finnland einfahren“, führt er eine wesentliche Voraussetzung an.

Dann könnte man sich das mit den Deutschen ausmachen. „Wenn wir uns die Russen fernhalten, könne das klappen“, sagt der Steirer. Derzeit ist Österreich (9 Punkte aus 3 Spielen/13:3 Tore) in Gruppe 7 Zweiter hinter den punktegleichen Deutschen (13:0) und vor Finnland (9/4). Im nächsten Spiel hat Österreich am 13.11. (18:00 Uhr) in unserer Generali-Arena die Finnen zu Gast und „Tschinki“ Heimvorteil.