Profimannschaft 11.09.2015, 13:44 Uhr
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FINK VOR RIED: "BRAUCHEN AUCH GRUNDTUGENDEN"

Austria-Trainer Thorsten Fink blickt mit Vorfreude auf das bevorstehende Bundesliga-Heimspiel gegen die SV Ried (Sa., 18:30 Uhr, Generali-Arena). Bis auf Ronivaldo stehen alle Spieler zur Verfügung. Plus: Video

© FK Austria Wien Fink vor Ried: "Brauchen auch Grundtugenden"

„Zunächst einmal gratuliere ich der österreichischen Nationalmannschaft zur erfolgreichen EM-Qualifikation“, leitete Thorsten Fink die Pressekonferenz am Freitag ein. „Sie hat ein tolles Spiel gezeigt, in der sie alle Elemente, die es für Erfolg braucht, an den Tag legte. Zumal ein aktueller Austrianer und viele ehemalige dabei waren. Viele sind hier ausgebildet worden, darauf kann man schon stolz sein.“

Trainingsbilder vor dem Ried-Spiel © FK Austria Wien

Die Vorfreude auf das erste Liga-Heimspiel seit knapp einem Monat ist groß. „Die Ausgangsposition scheint auf dem Papier klar. Wir sind Zweiter, Ried ist letzter. Die Ansprüche sind zuletzt natürlich gestiegen. Aber als Trainer ortet man da auch gewisse Gefahren. Die Rieder werden mit Messern zwischen den Zähnen kommen.“

Die 0:3-Testspiel-Niederlage beim FAC sei trotz des zweiten Platzes in der Meisterschaft vielleicht sogar wichtig für die Köpfe der Mannschaft gewesen. „Wir haben glücklicherweise in einem Testspiel am eigenen Leib erfahren, dass wir immer alles geben müssen, um Spiele zu gewinnen. Ich werde die Mannschaft für Samstag richtig einstellen, ihr auch klar machen, dass wir auf die alten Grundtugenden des Fußballs zurückgreifen müssen, fighten müssen, um Spiele zu gewinnen. Natürlich immer gepaart mit unseren spielerischen Elementen.“

Die Rieder werden seit einigen Wochen von Paul Gludovatz gecoacht – Fink bezeichnet ihn als „Trainerfuchs, der die Länderspielpause mit Sicherheit ebenso gut genutzt hat, um seine Mannschaft auf dieses Spiel vorzubereiten“. Klar sei aber auch: „Wir wollen dieses Spiel gewinnen. Wir kennen die Rieder Mannschaft und wissen, dass auch sie ein, zwei Schwächen haben, die wir ausnützen wollen.“

Letzte Infos zu den Kaderspielern

Mit Ronivaldo (Schambeinentzündung) gibt es einen Verletzten. Jens Stryger Larsen könnte am Freitagabend nach einer sechsmonatigen Verletzungsphase sein Comeback bei den Amateuren geben (19:00 Uhr gegen Ebreichsdorf, Akademie).

Karten für unsere Heimspiele erhalten Sie

>    schnell und einfach in unserem Online-Ticket-Shop (Print@Home)
>    an den Kassen der Ost-Tribüne (Mo. - Fr. 9-18 Uhr, Sa. 9-13 Uhr, ab 3 Stunden vor Spielbeginn)
>    an den Kassen der Süd-Tribüne (ab 2 Stunden vor Spielbeginn)
>    unter der Telefon-Hotline 01/588 85 – 1911 (Mo. - So. 8-20 Uhr)
>    beim Wien-Ticket-Pavillon Staatsoper (Herbert-von-Karajan-Platz, Mo. -So. 10-19 Uhr)

17:30 Uhr: Autogramme im Megastore

Zwei Spieler des FK Austria Wien werden am Samstag um 17:30 Uhr im GET VIOLETT Megastore für Autogramme und Fotos vor Ort sein.

Wir laden erneut Flüchtlinge zu einem Heimspiel ein

Nachdem wir bereits beim Heimspiel gegen Altach 30 Flüchtlingskinder über „connect.erdberg“ zu unserem Spiel in die Generali-Arena eingeladen hatten, werden wir am Samstag erneut Flüchtlinge willkommen heißen. Diesmal werden es Kinder aus dem Georg-Danzer-Haus aus Wien 19 sein. Und natürlich wird es auch heute wieder in der Akademie das organisierte Training von Austria-Coaches mit Flüchtlingen geben.

Hermann Stessl wird geehrt

Hermann Stessl, der am 3. September seinen 75. Geburtstag feierte, wird beim Spiel gegen Ried offiziell zu seinem Jubiläum gratuliert. Stessl, zugleich auch Jahrhundert-Trainer der Violetten, erlebte seinen Höhepunkt als Trainer im Jahr 1978 - als Coach des FK Austria Wien. Damals hatte er die Veilchen ins Europacupfinale der Cupsieger geführt, ehe wir im Endspiel Anderlecht (0:4) unterlagen. Zudem zog er mit den Veilchen 1979 ins Meistercup-Semifinale ein, als erst gegen Malmö (Gesamtscore 0:1) Endstation war. In drei Amtsperioden holte Stessl vier Meistertitel nach Favoriten.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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