ÖFB-Cup 16.07.2015, 11:11 Uhr
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WINDBICHLER VOR CUP-START: „SIND IN OBERWART KLARER FAVORIT!“

Zum dritten Mal nach 2012 (3:1) und 2013 (3:0) startet den FK Austria Wien am Freitag (19:30 Uhr) im Burgenland gegen die Sportvereinigung Oberwart in den ÖFB-Samsung-Cup. „Wir sind dort klarer Favorit“, sagt unser neuer Defensivmann Richard Windbichler, der vor seiner Pflichtspiel-Premiere im violetten Dress steht.

© Bildagentur Zolles KG Windbichler vor Cup-Start: „Sind in Oberwart klarer Favorit!“

„Richie“, wie er gerufen wird, erwartet im Inform-Stadion einen souveränen Auftritt seines neuen Klubs. Für den Ex-Admiraner gibt es keinerlei Ausreden für eine etwaige negative Performance zum Auftakt, auch wenn der Gegner heuer Landesliga-Meister wurde und den Aufstieg in die Regionalliga Ost geschafft hat.

Windbichler und seine Kollegen treten die Reise nach Oberwart durchwegs mit positiven Gedanken an. „Wir werden so auftreten, dass es nur einen Sieger geben kann. Wir werden nichts anbrennen lassen“, meint der 24-Jährige unter Hinweis auf die eine Woche später beginnende tipico-Bundesliga-Saison.

Oberwart ist ein wichtiges Spiel für uns, weil wir von dort einen positiven Trend in die Meisterschaft mitnehmen wollen Richard Windbichler

„Oberwart ist ein wichtiges Spiel für uns, weil wir von dort einen positiven Trend in die Meisterschaft mitnehmen wollen“, betonte er im Hinblick auf das erste Meisterschaftsspiel am 26. Juli (16:30 Uhr) in Wolfsberg. Dass den Violetten ihre Generalprobe (0:1 im letzten Test gegen FC Zürich) vom Resultat nicht gelang, ist kein Malheur.

Man habe Chancen zum Treffen gehabt, es wäre ein Elfer der Austria vorenthalten worden und außerdem müsse man berücksichtigen, vom Trainingslager erschöpft gewesen zu sein, befand Windichler. „Der Gegner war stark, wir müssen das Positive herauspicken und im Cup und Liga umsetzen, dann wird es für uns erfolgreich werden.“

Der Innenverteidiger, der auch im defensiven Mittelfeld spielen kann, hat von seinem neuen Trainer nur gut Eindrücke gewonnen. „Er ist sehr erfolgsorientiert, verfolgt eine strikte Linie. Er will, dass da alle mitziehen. Hat einer eine andere Idee, dann hat er hier nichts verloren“, erzählte Windichler von der bisherigen Zusammenarbeit mit Thorsten Fink.

Bisher, meint das aus der Südstadt gekommene Neo-Veilchen, sei es so, dass jeder seinen Job erledige. Es dauert seiner Ansicht aber noch ein paar Wochen, bis dieses System zu 100 Prozent gereift ist. „Wenn wir es schaffen, die Ideen des Trainers umzusetzen, könnte es ein erfolgreiches Jahr werden für uns“, glaubt „Richie“.

Der Cup ist für Christoph Martschinko, wie Windbichler einer der Neuer im Kader, ebenfalls ein großen Ziel. „Ich will im Cup angreifen, einmal einen ersten Titel auf meiner Visitenkarte vermerkt haben“, wünscht sich der Verteidiger mehr als er bisher mit seinen Ex-Klub SC Wr. Neustadt und SV Grödig im Pokal erreicht hat. Mit den Salzburgern kam er heuer immerhin ins Semifinale.

Vorsichtiger Optimismus

Die Zuversicht ist nicht nur bei unseren neuen Spieler deutlich herauszuhören. „Normal müssen wir in Oberwart klar weiterkommen. Wir wollen die erste Hürde nehmen“, versicherte Fabian Koch, der das 0:1 im letzten Test gegen die Züricher ebenfalls nicht überbewertete.

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Donnerstag, 25. Mai 2017 16:30 Uhr ics Programm: FK Austria Wien-RB Salzburg Ort: Happel-Stadion
Freitag, 26. Mai 2017 10:00 Uhr ics Programm: Training Ort: Steinbrunn
Samstag, 27. Mai 2017 16:00 Uhr ics Programm: Training Ort: Steinbrunn

Er sah gegen einen sehr starken Gegner nicht alles schlecht und außerdem: „Der Cup ist eine ganz andere Aufgabe. Wir haben uns sehr gut vorbereitet. Man hat gesehen, dass einiges schon sehr gut läuft, wenngleich alles natürlich noch viel besser werden kann. Aber wir sind gerüstet“, sagte der Tiroler Verteidiger.

Philipp Zulechner rechnet auch mit dem Cup-Aufstieg und mahnt gleichzeitig zur Konzentration: „Wir sind zuletzt im Finale gestanden, daher sollten wir gegen einen Regionalliga-Aufsteiger gewinnen. Doch man weiß, wie es im Cup manchmal sein kann. Die Burgenländer werden alles reinhauen und es uns nicht leicht machen.“

Der Stürmer war in den sechs Testspielen mit vier Toren unser zweitbester Torschütze hinter Alex Grünwald (6). Er habe sich damit ein bisschen Selbstvertrauen holen können, was nach der vergangenen Saison auch notwendig gewesen sei, gab Zulechner zu und hofft, dass ihm ab jetzt mehr Treffer als 2014/15 gelingen.

Mario Leitgeb, nach dem Abgang von James Holland (Schütze zum 3:0-Endstand im Frühjahr in Wolfsberger Halbfinale), unser letzter Cup-Torschütze (zum 2:0) im aktuellen Austria-Kader, wies darauf hin, dass es in der ersten Runde immer schwer sei. „Auch wenn man gegen einen sogenannten kleinen Gegner spielt!“

Die Austria wolle einen guten Start hinlegen und über Oberwart drüber kommen, kündigte der Steirer unmissverständlich an. „Klar hätten wir gegen Zürich gerne gewonnen, doch wir haben zuletzt richtig hart gearbeitet und schwere Beine gehabt. Daher darf man nicht nur auf das Resultat schauen“, so der Mittelfeldspieler. Die ersten Früchte der Mühen wolle man nun im Burgenland ernten.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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