Profimannschaft 25.07.2015, 09:45 Uhr
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MARTSCHINKO: FANS BEGEISTERN UND ERFOLGREICH SEIN!

Christoph Martschninko, einer der Neuen im Kader 2015/16 des FK Austria Wien, will mit seinem Vorgänger Markus Suttner nicht verglichen werden. „Natürlich ist es ein Ansporn, einen guten, gestandenen Spieler zu ersetzen, aber ich bin ein ganz anderer Typ“, sagt der 21-Jährige, der gemeinsam mit Thomas Salamon Trainer Thorsten Fink für die linke Abwehrseite der Viererkette zur Verfügung steht.

© FK Austria Wien Martschinko: Fans begeistern und erfolgreich sein!

Christoph Martschinko stellt sich dem Kampf ums Leiberl mit einer durchaus gesunden Portion Selbstvertrauen und erklärt: „Jetzt bin ich da, ich möchte mein Spiel durchbringen und damit die Fans begeistern.“ Er wolle gute Leistung bringen, überzeugen und mit den Violetten in der Meisterschaft vorne, unter den ersten drei mitspielen, nennt er kurz und bündig seine Ziele.

„Tschinki“, wie in seine Mitspieler und Freunde rufen, glaubt fest an die Europacup-Teilnahme 2016/17, die er entweder über den ÖFB-Samsung-Cup oder in der tipico-Bundesliga will. „Wenn wir gut arbeiten und das umsetzen, was der Trainer vorgibt, wir Vollgas geben, unsere Leistung bringen, dann ist das mit der Austria sicher möglich“, betont der Abwehrmann, der von Thorsten Fink angetan ist.

Er sei ein sympathischer Trainer, der wisse, was er wolle und wie er spielen lasse wolle, sagt Martschinko über den Deutschen und kommt zu dem Schluss: „Ich glaube, dass Thorsten Fink sehr gut zur Austria passt.“ Man wird sehen, ob der 47-Jährige seinen Schützling nach dem erfolgreichen Cup-Auftakt in Oberwart (3:) auch zum Liga-Start am Sonntag (16:30 Uhr) in Wolfsberg aufbieten wird.

Steirer mit „Heimvorteil“ in Wolfsberg

In der Lavanttal-Arena würde der 37-fache ÖFB-Nachwuchs-Teamspieler (insgesamt sieben Tore/zuletzt elf Einsätze in der U21) aus zweierlei Gründen ganz besonders gerne spielen. Wolfsberg sei für ihn immer ein gutes Pflaster gewesen, erinnert er sich: „Da habe ich nicht viele Partien gegen den WAC verloren!“ Mit dem SC Wr. Neustadt und SV Grödig bestritt er in Kärnten zwölf Spiele und ging er nur zweimal als Verlierer vom Platz.

Trainingsbilder von Donnerstag, 23. Juni 2015 FK Austria Wien

Zu seinen sieben Erfolgen und zwei Remis kommt noch ein kleiner „Heimvorteil“ dazu. Weil es mit dem Auto nur eine Dreiviertelstunde von seinem Heimatort Lebring in der Südsteiermark ist, werden seine Eltern und zahlreiche Freunde auf der Tribüne dem Christoph die Daumen drücken. „Das gibt mir zusätzliche Motivation, wenn ich mit meinen Mannschaften in Wolfsberg spiele“, erzählt Martschinko.

Das 0:1 im letzten Test vor Saisonbeginn gegen den FC Zürich, in dem er an unserem „Ankicktag“ in der Generali-Arena ab der 65. Minute Salamon Platz machte, verglich er mit einer „verpatzten Generalprobe, der meist eine gelungene Premiere folgt“. Getreu diesem Sprichwort hält er es auch diesmal. „Wenn ich das letzte Spiel vor der Saison verloren habe, dann waren wir in der Meisterschaft gut drauf!“

Linksverteidiger: „Mit 21 ist man noch nicht ausgelernt“

In den Reihen von SC Wr. Neustadt (44 Einsätze/2 Tore/6 Assists) und zuletzt SV Grödig (46/1/2) sammelte Martschinko in der Bundesliga Erfahrung aus insgesamt 90 Partien. Trotzdem weiß er, dass er noch viel an sich arbeiten muss. Schließlich sei man mit 21 noch nicht ausgelernt, ist er Realist. Arbeiten müsse er noch an seinem Stellungsspiel und im technischen Bereich.

Als seine Stärken führt der Linksverteidiger drei Punkte an: „Mein linker Fuß, meine Power im Zweikampf und mein Drang nach vorne.“ Diese Vorzüge werden die Fans zumindest bis Sommer 2016 sehen, so lange wurde Martschinko von TSV 1899 Hoffenheim ausgeliehen. Danach besitzt die Austria eine Option auf drei weitere Saisonen. „Tschinki“ war 2008 von der Jugend des SV Lebring nach Salzburg (AKA und Juniors) geholt worden, ging 2012 zu Wr. Neustadt und 2014 nach Grödig.
Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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