Profimannschaft 08.05.2015, 07:48 Uhr
© Bildagentur Zolles KG © Bildagentur Zolles KG

SALAMON: "EIN RIESENZIEL VOR AUGEN"

Vor dem Heimspiel gegen den SK Sturm Graz am Samstag (16:00 Uhr) in der Generali-Arena zum Auftakt der 32. tipico-Bundesliga-Runde zollt Thomas Salamon dem Gegner des FK Austria Wien Respekt.

© Bildagentur Zolles KG Salamon: "Ein Riesenziel vor Augen"

„Die Grazer sind sehr gut in Fahrt. Sie haben bisher ein ordentliches Frühjahr gespielt“, sagt der 26-Jährige über die „Blackies“, um gleich hinzuzufügen: „Jedes Spiel hat seinen eigenen Charakter und wenn wir so auftreten wie beim WAC im Cup-Halbfinale, dann wird es ganz schwer, uns zu schlagen.“

Unser Blondschopf spielte damit an den 3:0-Erfolg in Wolfsberg an, der den Veilchen Selbstvertrauen verliehen hat. Es ist für Salamon auch wichtig gewesen, dass man danach mit dem 2:1 daheim gegen SC Wr. Neustadt in der Liga gleich nachgelegt hat.

Saisonfinish wäre schwieriger ohne Cup-Final-Einzug

„Das tat sehr gut, denn je mehr Erfolgserlebnisse, desto stärker werden wir ins Endspiel des ÖFB -Cups gehen“, hofft der Burgenländer für das Saisonfinish.

„So haben wir einen Monat lang ein Riesenziel vor Augen. Dafür werden wir alle hart arbeiten, unsere Motivation ist für die letzten fünf Runden auch sehr groß“, verspricht „Sala“ im Namen seiner Mitspieler.

Im 152. Bundesliga-Duell mit den Grazern mangelt es aber auch nicht an Zielen, sind die Violetten doch gegen diesen Gegner seit 3.12.2013 (3:2 in Wien) fünf Runden sieglos (0-2-3). Emotionen, Rasse, Kampf sowie Tore sind in dem heimischen „Klassiker“ fast immer garantiert.

Ein 0:0 gab es zuletzt am 3.8.2008 in Graz und in Wien am 25.2.2006. Danach kam es in insgesamt 26 Spielen (in Wien waren es seit 2006 17) zu keiner einzigen Nullnummer. „Wir wollen immer Tore schießen und werden alles daransetzen, dass es kein torloses Remis geben wird“, sagt Salamon.

Kommt er zum Einsatz, will er seinen Beitrag dazu leisten. Unser Mann mit der Rückennummer 35 hat im violetten Dress übrigens noch keinen Sieg gegen Sturm auf dem Konto (0-2-3).

Unsere Motivation ist sehr groß. Thomas Salamon

Wie sich ein Sieg gegen die Steirer anfühlt, erlebte Salamon in seinen insgesamt zehn Liga-Treffen (1-4-5) jedoch schon einmal. Am 28.7.2013 gewann er mit dem SV Grödig in Graz 2:0. Zweifacher Kopftorschütze war damals Philipp Zulechner, der im Finish für „Sala“ eingewechselt worden war.

In den Reihen der Austria spielte Salamon, der in dieser Liga-Saison 25 Mal dem Kader angehörte, dabei elfmal in der Startelf stand und viermal eingewechselt wurde, rechter und linker Verteidiger sowie rechts und links im Mittelfeld. Zuletzt gegen die Neustädter begann er an der linken Flanke und ging nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Markus Suttner zurück in die Viererkette.

Grundsätzlich fühlt er sich im Mittelfeld, dort speziell links am wohlsten, wobei es ihm aber egal ist, auf welcher Seite. „Da ich im Herbst nicht so viel gespielt und durch den Trainerwechsel die Chance erhalten habe, ist es mir eigentlich nicht so wichtig“, gibt Salamon offen zu. Er habe sich „einfach voll reinhauen und beweisen“ wollen.

Salamon über seine verschiedenen Positionen

„Ich kann flexibel sein. Besser ich spiele auf einer anderen Position und versuche, von dort aus der Mannschaft zu helfen, als ich sitze auf der Bank“, lautet die Devise von Salamon. Dass ihm die linke Seite aber besonders behagt, bewies er auch gegen die Neustädter. „Dadurch, dass ich schon ein paar Mal links hinten gespielt habe, weiß ich, wie es dort ist. Wenn sich Sutti offensiv einschaltet, muss ich bleiben und absichern, damit er seine Räume hat.“

Die Abstimmung zwischen den Beiden passe ganz gut, meinte der Burgenländer, der 2014/15 im Cup in Hartberg (Achtelfinale) einen Treffer zum 6:0 beigetragen und gegen Wr. Neustadt das Tor zur 2:0-Führung durch Alex Grünwald über die linke Seite eingeleitet hatte.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
» zur Gesamttabelle